“Tierschutz” extrem: Ökowahn schützt Wespen – Und wer schützt uns Menschen?

zebrahaus / Pixabay.com

Zitat von www.abendblatt.de:

In die heimischen Krankenhäuser kommen immer mehr Menschen, die von Wespen gestochen wurden. In Bremervörde wiederum tötete ein 82-Jähriger zahlreiche Wespen mit einem Gasbrenner. Gegen ihn läuft nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach dem Naturschutzgesetz.

[…]

Wespen stehen unter Naturschutz – ohne vernünftigen Grund darf man sie daher weder töten, noch fangen oder verletzen. Laut dem Bundesnaturschutzgesetz könnten in Hessen und Niedersachsen für das grundlose Töten theoretisch 5.000 Euro anfallen. Für das Töten einer Wespe, deren Art geschützt ist, sogar 50.000 Euro.

Kommentar von crash-news.com:

Zur Zeit schwirren sie ständig um uns herum und sind auch Thema in den Medien. Nicht jeder aber hat die Nerven, absolut still zu halten, wenn um ihn einer dieser geld-schwarzen Plagegeister kreist oder sich auf ihm niederlässt. Die meisten bekommen dabei schnell Panik. Gemeint ist hiermit nicht etwa eine Regierungskoalition aus CDU und FDP, sondern die politisch deutlich weniger verheerenden Wespen.

Allerdings kann es für viele trotzdem gefährlich werden, wenn die nervigen Biester unverhofft zustechen und eine Allergie besteht oder der Stich in Mund- bzw. Halsnähe liegt. Doch wer nicht gerade nachweislich Allergiker ist und sich dennoch an einer Wespe vergreift, für den wird es unter Umständen richtig teuer.

Ohne diese Art von “Notwehr” sind Bußgelder bis zu 5.000 Euro drin, je nachdem, ob einzelne Tiere oder ganze Nester die “Opfer” sind. Dabei ist es nicht einmal erforderlich, ein solches Insekt zu töten, bereits das bloße Einfangen ist sanktionierbar. Den Höchstpreis verhängt hier Brandenburg mit bis zu 65.000 für die Beseitigung “besonders geschützter Wespenarten”.

Über Sinn und Verhältnismäßigkeit solcher Methoden kann sicherlich gestritten werden. Doch ist dies nicht wirklich erwünscht in unserer bunten, ökofaschistischen Bananenrepublik, in der nach langen Jahren der Abstinenz inzwischen auch unsere Wälder nicht mehr sicher sind. Und zwar nicht wegen eventueller “Einzelfall”-Übergriffe von Neubürgern, sondern wegen der Wiederansiedlung von Wölfen.

Glück im Unglück hatte hier neulich eine Gruppe von Rentnern bei einer Wanderung in Schnakenbek an der Elbe. Die älteren Herrschaften wurden zwar nicht von Wölfen attackiert, ebenso nicht, wie der Name vielleicht vermuten ließe, von Schnaken, sondern von besagten gelb-schwarzen Viechern. Acht der Wanderer wurden von Hornissen angegriffen und verletzt, sodass eine Person sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Ob die Tiere dabei Schaden nahmen, ist nicht bekannt.

Weniger Glück hingegen hatte ein 82-jähriger Rentner aus Bremervörde, der offenbar bei seinem “Fehlverhalten” von einem Zeugen beobachtet und von diesem braven inoffiziellen Denunzianten sofort angezeigt wurde. Der ältere Mann ging nämlich mit einem Gasbrenner gegen Wespen vor.

Die gerufene Polizei fand dann tatsächlich die “Tatwaffe” und stieß vor Ort auf die brutal ermordeten Insekten. Den 82-Jährigen erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach dem Naturschutzgesetz, schließlich hat in der BRD alles seine Ordnung, Gesetze werden selbstverständlich strikt eingehalten und Verfehlungen grundsätzlich streng geahndet. Zumindest fast immer, also sofern die “Täter” Autochthone und zudem keine Politiker sind.

Zwar wurde angeblich das mögliche Strafmaß in solchen Fällen noch nie ausgereizt, aber allein die Tatsache derart horrender Strafen für die “Tötung” eines nicht ganz ungefährlichen Insekts, zeigt den dahinterstehenden linksgrünen, mutmaßlich “naturschützenden” Irrsinn. So steht in §39 im Bundesnaturschutzgesetz:

(1) Es ist verboten,

1. wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten […].

Durch den Zusatz “ohne vernünftigen Grund” im Gesetzestext ist hier eine gewisse Einschränkung zu Gunsten der “Täter” gegeben, allerdings ist natürlich die entscheidende Frage, inwieweit die Behörden den jeweils angeführten Grund akzeptieren, der beispielsweise für den 82-jährigen Mann gegeben war. Lediglich zu behaupten, beim Kaffeetrinken auf der Terrasse von den Wespen ständig gestört worden zu sein, wird mit Sicherheit nicht durchgewunken.

Interessanterweise billigen Gerichte jedoch dieselbe Argumentation in solchen Tötungsfällen, in denen sich die Betroffenen “belästigt” oder “eingeschränkt” fühlen, nämlich dann, wenn eine Schwangere in ihren Lebensverhältnissen eine “schwerwiegende Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes” befürchtet. Die Tötung Ungeborener ist straffrei, Wespentötung nicht.

Fazit: Falls Ihnen gerade nicht nach einem Kind ist, es sich bei Ihrer Schwangerschaft um einen “Unfall” handelt oder Sie sich Nachwuchs finanziell einfach nicht leisten können, weil sie im Gegensatz zu den illegalen Einwanderern nicht mit staatlichen Geldern vollgestopft werden, dann dürfen Sie legal und straffrei das eigene Kind bei lebendigem Leibe zerfetzen, absaugen und entsorgen lassen.

Möchten Sie sich hingegen von ein paar extrem nervigen und unter Umständen sogar gefährlichen Wespen befreien, sollten Sie sehr vorsichtig sein. Denn dann geraten Sie ganz schnell in Konflikt mit unseren Gesetzen, die für Sie – im Unterschied zu unseren obersten Volksvertretern – tatsächlich gelten und vor deren gewaltsamer Durchsetzung dieser Staat nicht zurückschreckt.

Wilde Tiere sind also bestens bewahrt in unserer bunten Demokratiesimulation. Doch die entscheidende Frage ist: Wer schützt eigentlich uns Menschen? In einem Land, in welchem Wespen stärker geschützt werden als ungeborene Kinder, kann jedenfalls etwas nicht stimmen.

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