Vor, zurück, linksrum, rechtsrum – bloß keinen Mut: Ist Seehofer fremdgesteuert?

Yomare / Pixabay.com / crash-news.com

Zitat von www.abendzeitung-muenchen.de:

Dramatische Tage bei CSU und CDU in München und Berlin: Im Asylstreit bietet CSU-Chef und Innenminister Seehofer erst seinen Rücktritt an. Dann tritt er davon wieder etwas zurück

[…]

Seehofer hatte nach fast achtstündigen Beratungen im CSU-Vorstand gesagt, es gebe drei Optionen: Entweder die CSU beuge sich dem Kurs Merkels in der Asylpolitik. Oder er ordne als Innenminister Zurückweisungen bestimmter Migranten an der deutschen Grenzen an – mit allen Gefahren für den Fortbestand der Koalition. Die dritte Option sei, dass er als Parteichef und Minister zurücktrete – und das habe er auch vor zu tun. Er werde am kommenden Mittwoch 69 Jahre alt, und habe viel erreicht.

Kommentar von crash-news.com:

Am späten Sonntagabend zog Horst Seehofer die Reißleine und bot seinen Rücktritt als CSU-Parteichef und Bundesinnenminister an, bloß um kurz darauf vom angekündigten Rücktritt gleich wieder zurückzutreten. Obwohl den Politikern der Altparteien ständig Unzuverlässigkeit vorgeworfen wird, der Bayer in Berlin dreht seinen Hals äußerst verlässlich um die eigene Achse. Macht er das eigentlich freiwillig?

Die Frage ist nämlich: Kann ein Mann so dermaßen rückgrat- und mutlos sein wie dieser CSU-Chef? Was – oder genauer gesagt wer – hindert den fast 69-Jährigen daran, einfach einmal das zu tun, was er zuvor angekündigt hat?

Insbesondere wenn es um die Zukunft unserer Nation geht, müsste es selbstredend das zentrale Anliegen eines jeden Familienvaters sein, seinen Kindern und Enkeln ein Leben in Sicherheit, Wohlstand und Frieden vermachen zu können.

Im Gegensatz zur alternativlosen und kinderlosen Kanzlerin hat Horst Seehofer vier Kinder. Wenn diese ihm tatsächlich etwas bedeuten, würde der Innenminister nicht derart lange herumeiern, plötzlich zurücktreten und dann sofort wieder vom eigenen Rücktritt zurücktreten, sondern er müsste der lebenden Zeitbombe Merkel die Stirn bieten und sofort, hier und heute, als allererstes die deutschen Grenzen schließen, ganz egal, ob es ihn seinen Job kostet.

Sollte die Kanzlerin ihn daraufhin entlassen, wäre es selbstverständlich, die Koalition platzen zu lassen und den Weg für Neuwahlen frei zu machen. Alles andere käme nicht in Frage, weil es die Zukunft unserer Nation sowie unserer Nachkommen akut gefährdet.

Doch Seehofer macht keinerlei Anstalten, sich von seinem Spitznamen Wendehofer befreien zu wollen. Im Gegenteil. Durch seine Aktion am gestrigen Sonntag hat er gezeigt, dass es stimmt, was er einmal in einer Fernsehsendung sagte:

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“

Mit seinem Verhalten bestätigt er genau das Gesagte. Der kritische Beobachter fragt sich dabei allerdings, warum sich ein Politiker in diesem Alter zum einen überhaupt noch diesen Stress als Bundesminister antut und zum anderen nicht einfach Dinge entscheidet, die dem Wohle unseres Landes – und eben auch dem der eigenen Kinder – dienen?

Es gibt hierfür im Grunde genommen nur drei Erklärungsmöglichkeiten:

  1. Horst Seehofer ist derart machtgierig, dass ihm das politische Sachergebnis vollkommen egal ist.
  2. Er will eigentlich etwas ändern, hat aber am Ende nie den Mut, die Sache durchzuziehen.
  3. Gemäß seiner offenherzigen Aussage wird der heimlich gezwungen, das zu tun, was er tut.

So richtig plausibel ist Punkt 2 nicht, denn einen solchen Feigling hätte längst jeder Konkurrent weggebissen. Auch der erste Punkt macht wenig Sinn, da Seehofer von seinem Auftreten her nicht so wirkt, als sei er extrem kaltblütig, sondern vielmehr gab er sich schon wiederholt eher hilflos:

Obwohl es vielleicht noch irgendwelche anderen Erklärungen für ein solch seltsames Gebaren geben könnte, am wahrscheinlichsten erscheint es, hinter Seehofers rückgratlosem politischen Umherirren eine Art von externem Zwang zu vermuten.

2007 wurde er – während seiner bis heute bestehenden Ehe – Vater einer Tochter durch eine außereheliche Affäre. Das macht ihn in unserer heutigen verkommenen und mehr und mehr moralbefreiten Welt zwar nicht unbedingt zum Ausnahmefall, aber es zeigt, wozu er grundsätzlich fähig ist und welche offenkundigen Schwächen er hat.

Wenn es in seiner Vergangenheit noch weitere ähnliche Vorkommnisse gegeben haben sollte, womöglich anderer, weitaus drastischerer Art, dann wäre das ein probates Mittel, um einen Politiker genau so funktionieren zu lassen, wie Seehofer das selbst zitierte: “Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt.”

Hier muss nicht einmal das Schlimmste angenommen werden, es genügt schon eine kleine “Gefälligkeit” durch einen Dritten, deren Nutznießer der CSU-Chef in früheren Jahren wurde und woraus immer größere Verbindlichkeiten entstanden. Stets nach dem Motto:

“Wenn Du bei dieser größeren Sache jetzt nicht brav mitspielst, verraten wir der Öffentlichkeit Deine anderen Schweinereien.”

Und so steigert sich das Erpressungsspielchen von einem kleinen, nicht ganz legitimen, eher belanglosen Vetterngeschäft kontinuierlich weiter bis hin zu handfesten Verbrechen, deren Publikmachung einen politischen sowie den gesellschaftlichen Totalschaden und womöglich Schlimmeres zur Folge hätte. Stichworte wären hier z.B. Barschel und Möllemann.

Darum pariert der auf diese Weise fremdgesteuerte “Volksvertreter” langfristig zuverlässig im Sinne derer, die nicht gewählt sind, jedoch die relevanten Entscheidungen treffen und diese durch die erpressten Politiker brav umsetzen lassen. Schließlich hat keiner von dieser Herren und Damen große Lust auf einen Skandal, der sie bundesweit in die Schlagzeilen bringt und kurz darauf aus dem jeweiligen Amt jagt.

Ob diese Annahme auf Horst Seehofer tatsächlich zutrifft, wissen wir freilich nicht. Dass diese Methodik in dieser Branche breite Anwendung findet, dürfte hingegen bekannt sein. Wer die Politik eines Landes effektiv und verlässlich nach den eigenen bösartigen Plänen steuern will, kommt um derartige Mittel jedenfalls nicht herum.

Wir sehen hier übrigens einen der Hauptgründe, warum insbesondere die AfD derart massiv von allen Seiten bekämpft wird. In dieser jungen Partei befinden sich nämlich, auch in den Spitzenämtern, kaum Berufspolitiker. Die meisten rutschten dort durch persönliches Engagement kurzfristig hinein, während eine Angela Merkel über Jahrzehnte hinweg aufwendig aufgebaut und sorgfältig installiert wurde – natürlich unter steter Anwendung der beschriebenen diversen Notaus-Schalter.

Sollte die AfD einmal Regierungsverantwortung bekommen, wäre es äußerst schwierig, die Politik weiterhin wie bisher fremdzusteuern. Also wird von Seiten derjenigen, die nicht gewählt sind, alles unternommen, um die Neuen von den Hebeln der Macht fernzuhalten.

Wie wir an den USA und Donald Trump sehen, kann dieser Plan auch durchaus misslingen. Selbst die geballte, gleichgeschaltete Medienmacht ist dort nicht mehr in der Lage, den US-Präsidenten an seinem für seine Nation überwiegend positiven Handeln zu hindern. In entsprechender Panik befindet sich die dortige Macht-“Elite”.

Warten wir nun ab, was weiter in der Politik bei uns im Land geschieht. Obwohl natürlich die Umvolkung derzeit das Hauptthema ist, so müssen wir doch stets das Gesamtbild betrachten, welches aus Massenmigration, Euro-“Rettung”, Auflösung der Nationen, Zerstörung der Familien, der Vernichtung unserer Vermögen und weiteren Elementen besteht.

Die Erpressten in Amt und Würden arbeiten jedenfalls hart daran, die ihnen erteilten Aufträge zur Selbstvernichtung zu erfüllen. Mal sehen, ob Seehofer sich weiterdrehen muss oder ob er jetzt doch endlich in Rente gegen “darf”.

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