Hauptsache sicher und prestigeträchtig: Uni-Absolventen drängen in Großkonzerne

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Zitat von www.wiwo.de:

Allen Dieselkrisen zum Trotz sind den jungen Talenten Verdienst und Status wichtiger als Ethik und soziale Verantwortung.

[…]

Eine sichere Stelle, ein prestigeträchtiges Produkt, gute Weiterbildungsmöglichkeiten – auch das habe sie zu Porsche gezogen. Dagegen spielten die Abgasmanipulationen, mit denen deutsche Autohersteller nun schon seit Jahren ihre Reputation aufs Spiel setzen, keine Rolle […].

[…]

Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure würden am liebsten bei Porsche, Daimler, BMW und Audi anheuern. Unter Informatikern sind nur Techkonzerne wie Google, Microsoft, Apple oder SAP etwas beliebter. Allein Naturwissenschaftler bevorzugen öffentliche Forschungsinstitute wie die Max-Planck-Gesellschaft oder laborstarke Unternehmen wie Bayer und BASF.

Kommentar von crash-news.com:

Deutschlands Wohlstand basiert auf dem Mittelstand, genauer gesagt, er basierte, denn die schwindende Prosperität unserer Bananenrepublik resultiert einerseits aus dem Vernichtungskampf der amtierenden Sozialisten gegenüber Unternehmern und Selbstständigen und andererseits aus der Obrigkeitshörigkeit der Nachwuchskräfte. Unser Land zehrt längst nur noch von seiner Substanz, doch bald ist damit Schluss.

Obwohl sich die staatlichen Umerziehungslager wirklich alle Mühe geben, den deutschen Nachwuchs politisch korrekt, ökogeil und multikulti-hypertolerant zu indoktrinieren, wählen die gleichgeschalteten Studenten am Ende ihren künftigen Arbeitgeber trotzdem fast ausschließlich unter ökonomischen und prestigeorientierten Maßstäben aus.

Ein möglichst namhafter Konzern sollte es schon sein, um zum einen gleich von Anfang an höchste finanzielle Sicherheit zu haben, damit der eingeimpfte Konsumdrang voll ausgelebt werden kann. Zum anderen schinden Namen wie BMW, Porsche, Apple, Google, SAP und Bayer oder gar staatliche Institute mächtig Eindruck im persönlichen Umfeld.

Die Selfie-Generation möchte eben ihr Ego um jeden Preis befriedigt wissen. Interessanterweise stehen bei dieser extremen Ich-Orientierung meist sämtliche gutmenschlichen Themen hinten an, obwohl sich die jungen Leute natürlich so umweltschützerisch, sozial und “bunt” wie möglich geben wollen, denn diese Themen sind schließlich schwer angesagt.

Sofern die Kohle und die Visitenkarte stimmt, ist nach der Unterschrift unter den sicheren Sklavenjob jedoch genügend Freiraum für linksgrüne Spinnereien, um sich vordergründig ethisch und sozial engagiert zu präsentieren. Manche kritischen Zeitgenossen würden dieses ganze Prozedere auch einfach als extreme Angeber- und Heuchelveranstaltung betiteln.

Ebenfalls interessant ist in diesem Zusammenhang, wie großzügig all diese jungen Leute über die breit bekannten Machenschaften, beispielsweise der Automobilindustrie, hinwegsehen. Abgesehen von der fragwürdigen medialen Überspitzung der Abgasaffären ist es doch ziemlich erstaunlich, dass sich praktisch niemand von diesen Berufseinsteigern an den systematischen und vorsätzlichen Betrügereien ihrer Wunscharbeitgeber ernsthaft stört.

Leider scheint diese Nachfolgegeneration nicht nur völlig skrupellos und egomanisch zu sein, ihr fehlt es auch nahezu vollständig an Mut zur Selbstständigkeit. Ohne einen stetigen Fluss an neuen Unternehmern und Selbstständigen wird der schwer angeschlagene und von der gierigen Staatskrake extrem ausgebeutete Mittelstand schon bald die Grätsche machen.

Mit den paar Steuerkröten der Großkonzerne, die sich weltweit um sämtliche finanziellen Belastungen geschickt zu drücken wissen, lässt sich ein zum Platzen aufgeblasener “Sozialstaat” wie die BRD aber nicht einmal mehr mittelfristig am Leben erhalten. Hier tickt eine äußerst gefährliche Zeitbombe.

Unserem Nachwuchs wird allerdings bei jeder sich bietenden Gelegenheit stets eingebläut, sich als braver Angestelltensklave in die Reihe des Millionenheeres an Arbeitsameisen ein- und unterzuordnen und bloß nicht querzuschießen. Selbstständigkeit ist hierbei nicht nur ein Fremdwort, es steht mitunter sogar für das Böse, für größtmögliche Unsicherheit und bekommt den Anstrich von unsozial, weil die “reichen” Unternehmer angeblich ja so gar keine finanzielle Verantwortung tragen wollten.

Die Protagonisten dieser Denke sind schnell ausgemacht: Politiker auf sämtlichen Ebenen, Hochschullehrer aller Couleur und natürlich die Auftragsschreiberlinge nicht zu vergessen. Alle diese Gruppen haben gemeinsam, dass sie selbst Angestellte sind, nie in ihrem Leben produktive Arbeit geleitet haben und gar nicht wissen, wie Wirtschaft real funktioniert und dass sogenannte “soziale Gerechtigkeit” – ein Pseudonym für Kommunismus – weder ein Naturgesetz ist noch das dafür nötige Geld einfach so vom Himmel fällt.

Wer ein Leben voller Prestige, Gutmenschenheuchelei, Konsum und Party sucht, kann heute überall aus dem Vollen schöpfen. Wen hingegen Arbeit, Leistung, Werte und Verantwortung reizen, der muss von Anfang an gegen eine Übermacht ankämpfen, die ihn quasi als Außerirdischen und Quertreiber, fast schon als gefährlichen Querulant betrachtet.

Ohne Menschen, die etwas wagen, die leistungswillig, risikobereit und verantwortungsbewusst sind, sprich einen unternehmerischen Geist in sich tragen, ist nicht einmal mehr Stillstand möglich, sondern lediglich Rückschritt. Und in genau dieser Situation befindet sich Deutschland ohne jeden Zweifel.

Was mit einem Land geschieht, das fast ausschließlich von seiner Substanz zehrt, muss wohl niemandem näher erklärt werden. Am Ende dieser klar sozialistischen Idee stand bisher immer und überall der gnadenlose Untergang.

Noch mag die Masse diesbezügliche Warnungen als Unfug, Schwarzmalerei und hetzerisches Gerede abtun, doch das Tosen des Wasserfalls, in dem der Fluss mündet, auf dem wir gerade antriebslos treiben, ist unüberhörbar, die Gischt spritzt uns bereits ins Gesicht.

Das Ruder nochmals herumzureißen ist so gut wie unmöglich, da längst ein Großteil der Gesellschaft sowie die absolute Mehrheit der jungen Generation vollumfänglich indoktriniert wurden. Ist das Kind also wirklich unrettbar in den Brunnen gefallen? Die Antwort auf diese Frage kann sich jeder selbst geben, indem er sich die heutige Schülergeneration betrachtet.

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