“Eine moderne Verfassung für ein modernes Land”: Iren stimmen für Recht auf Kindesmord

sathyatripodi / Pixabay.com

Zitat von www.spiegel.de:

In einer historischen Volksabstimmung haben sich die Iren überraschend klar mit einer Zweidrittelmehrheit dafür ausgesprochen, ihre seit Jahrzehnten geltenden strengen Abtreibungsregeln zu lockern.

[…]

In der Innenstadt von Dublin versammelten sich Tausende Menschen, um das Ergebnis zu feiern; vielerorts wurde getanzt und gesungen.

[…]

Regierungschef Varadkar sagte dem TV-Sender RTE, die Bürger hätten deutlich gemacht, “dass sie eine moderne Verfassung für ein modernes Land wollen”.

Kommentar von crash-news.com:

Eines der strengsten Anti-Abtreibungsgesetze ist tot – so tot wie bald Zehntausende von ungeborenen Iren, die künftig jedes Jahr legal und unter dem Beifall geisteskranker Sozialisten von ihren eigenen “emanzipierten Müttern” abgetrieben werden. Die hypertolerante und moralbefreite “moderne” westliche Welt fährt weiter im Eiltempo ihrem finalen Untergang entgegen.

Ausschließlich bei Lebensgefahr für eine werdende Mutter war es in Irland bisher erlaubt, eine Schwangerschaft abzubrechen. Diese klare und lebensbejahende Regelung aus dem Jahre 1861 wurde 1983 in einem Referendum knapp bestätigt und als “Recht auf Leben des Ungeborenen” in die irische Verfassung aufgenommen.

Die inzwischen fast überall grassierende marxistische Menschen- und Selbsthasspropaganda, in einer ihrer wichtigsten Ausprägungen auch unter dem Begriff “Frauenrechte” bekannt, hat jedoch in den letzten 35 Jahren ganze Arbeit geleistet, sodass bei der am 25. Mai 2018 durchgeführten erneuten Volksabstimmung nun zwei Drittel der Wähler für den legalen Kindstod im Mutterleib gestimmt haben.

Eines der wichtigsten Argumente der Befürworter von Abtreibungen sind Vergewaltigungen. Frauen und junge Mädchen sollten ihrer Ansicht nach berechtigt sein, insbesondere in solchen Fällen die ungewollte Schwangerschaft zu beenden. Sicherlich ist ein solches Szenario höchst unerfreulich, nur vielleicht sollte hier zuerst einmal daran gearbeitet werden, die allseits bekannten Ursachen der massenhaften Vergewaltigungen zu beseitigen.

Doch die eigentliche Frage ist: Darf in angeblich “aufgeklärten” und “zivilisierten” Gesellschaften tatsächlich eine Körperverletzung – namentlich die Vergewaltigung – mit dem Tode einer quasi unbeteiligten dritten Person bestraft werden? Was bitteschön soll daran modern, zivilisiert und selbstbestimmend sein?

Vielmehr klingt das nach Blutrachte und ähnlich strukturierten archaischen “Kulturen”, mit denen wir es seit einigen Jahren immer häufiger bei uns zu tun haben. Eigentlich, so wird ja gern von entsprechenden Kreisen betont, sollten wir über diese mittelalterlichen oder gar frühzeitlichen Verhaltensweisen längst hinweg sein.

Bemerkenswert ist, dass sich unsere westliche Gesellschaft selbstherrlich als fortschrittlich bezeichnet, obwohl sie mit dem “Recht der Frau auf Selbstbestimmung” nichts anderes getan hat als Tieren mehr Rechte einzuräumen als dem Menschen. Wenn das “Fortschritt” bedeutet, wie sieht dann bitte aus dieser Perspektive betrachtet Rückschrittlichkeit aus?

“Aufgeklärte” Frauen betonen in ihrer Argumentation pro Abtreibung stets, dass sie selbst darüber bestimmen wollen, was sie mit ihrem Körper tun. Nun, das dürfen sie auch gerne, solange es wirklich “ihr” Körper ist. Sollen sie sich ruhig überall Metall durch Haut und Knorpel stechen, mögen sie sich mit frühzeitlichen und irreversiblen Körperbemalungen verschandeln, es ist tatsächlich ihre eigene Sache.

Das Kind in ihrem Bauch ist jedoch mitnichten “ihr” Körper. Es hat eine eigene, von der Mutter abweichende DNS, ein eigenes Herz, einen eigenen Blutkreislauf, ein eigenes Gehirn und eine eigene Seele. Es wird lediglich von seiner Mutter über die Nabelschnur ernährt und von ihr herumgetragen.

Würde hingegen tatsächlich logisch und konsequent mit denselben Argumenten dieser Frauen und Abtreibungsbefürworter der Abtreibungsgedanke fortgeführt, hätte somit eine Frau auch nach der Geburt jedes Recht dazu, das von ihr weiterhin gefütterte und herumgetragene Baby zu töten, wann es ihr beliebt.

Dass dem nicht so ist, beweist unsere Justiz. Wird irgendwo ein totes Baby aufgefunden und die zugehörige Mutter identifiziert, landet diese vor Gericht und anschließend im Gefängnis. Eine Frau, die ihr vier Wochen altes Kind tötet, kommt also hinter Gitter, doch wenn ebendiese Frau dasselbe Kind sieben Monate früher vom Abtreibungsarzt bei lebendigem Leib brutal zerfetzen und aus ihrem Bauch absaugen lässt, klatschen die Feministinnen Beifall und die Justiz ruft “alles legal”.

Wer noch irgendwelche Zweifel daran hat, dass diese unsere “moderne” Gesellschaft dem Untergang geweiht ist, weil die Menschen in Irland am Wochenende aus Freude über die Legalisierung von Kindesmord auf den Straßen tanzten und sangen, der hat genauso wie diese Leute den Verstand verloren. Mord an einem Menschen ist immer Mord, völlig egal wie er genannt oder ob er auf irgendeine heimtückische legislative Weise zu legalisieren versucht wird.

Die Reaktionen des irischen Regierungschefs beweisen, wie verkommen insbesondere die herrschende politische Klasse inzwischen ist. Je weiter oben die Verantwortlichen, desto geisteskranker gilt auch in diesem Fall, denn der sogenannte Uno-Menschenrechtsausschuss – Georg Orwell hätte dies kaum besser in “Neusprech” ausdrücken können – hatte 2016 das irische Abtreibungsverbot “als Verstoß gegen internationale Menschenrechtsvereinbarungen kritisiert und die irische Regierung aufgefordert, es zu überarbeiten”.

Allerdings zeigte dieses Referendum sehr deutlich, dass der Fisch nicht nur am Kopf stinkt, denn zwei von drei Iren haben dieser Kindesmord-Legalisierung höchstpersönlich zugestimmt. Hat eine Gesellschaft, die mehrheitlich für die Missachtung des sechsten Gebots stimmt, noch eine Zukunft? Wohl kaum. Das gilt übrigens für alle sogenannten “modernen” westlichen und “demokratischen” Gesellschaften.

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