Staatliche Lenkung bis ins letzte Detail – Bürgern die letzte Eigenverantwortung entziehen

günther gumhold / pixelio.de

Zitat von www.derwesten.de:

Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) stellt sich gegen die Forderung eines Ärzte-Bündnisses nach einer Zuckersteuer , wie sie im April in Großbritannien eingeführt worden ist.

[…]

[…] Klöckner: „Vielmehr müssen wir den Lebensstil und die Gesamtkalorienzahl in den Blick nehmen.“ Als Beispiel nannte sie […] eine „bessere Ernährungsbildung von der Kita an, theoretisch wie praktisch“.

[…]

Gegen die Folgeerkrankungen ungesunder Ernährung gebe es keine Tablette und keine OP, hatte der Arzt und TV-Moderator Eckart von Hirschhausen am Mittwoch betont. Vorbeugen lasse sich am besten mit Bildung und staatlicher Lenkung.

Kommentar von crash-news.com:

Menschen ohne Ewigkeitsperspektive versuchen verständlicherweise, ihre knappe Zeit auf diesem Planeten möglichst mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln in die Länge zu ziehen und dem unausweichlichen Tod z.B. durch “gesunde Ernährung” und allerlei andere Maßnahmen zu entkommen. Vergeblich natürlich. Trotzdem wird wie üblich auch hier sofort wieder nach “staatlicher Lenkung” gerufen.

Über 2.000 Ärzte, Angehörige von Krankenkassen und weiteren selbsternannten Gesundheitsaposteln forderten in der vergangenen Woche von der Bundesregierung unter anderem die Einführung einer Zuckersteuer. Wie in linken Kreisen – wozu dieses Bündnis offenkundig zu zählen ist – Standard, sollen mit Hilfe von Gewalt und der Geldschraube die Erreichung der eigenen fragwürdigen Ziele erzwungen werden.

Weil die Gesundheit der Deutschen immer stärker leide, müssten angeblich dringend derartige Maßnahmen ergriffen werden. Hauptverantwortlich dafür sei der viele Zucker in unseren Nahrungsmitteln und deshalb wollen die Ärzte den Konsum von Produkten mit einem hohen Zuckeranteil durch gleichermaßen hohe Steuern künstlich beschränken. Außerdem stehen natürlich auch Umerziehungs- und weitere Gängelungsideen auf dem linksgrünen Plan.

Werbeverbote für die Schul- und Kitaverpflegung sollen es richten, damit die Kleinen und ihre Eltern erst gar nicht in Versuchung kommen, zuckerhaltige Produkte zu essen. Und wie könnte es anders sein, wird in diesem Zusammenhang direkt nach dem starken Staat und dessen noch weiterer Einmischung in die persönlichsten Lebensumstände der Bürger gerufen.

“Vorbeugen lasse sich am besten mit Bildung und staatlicher Lenkung”, heißt es von Seiten eines selbsternannten “Experten”, denn bekanntlich wissen der Staat und seine Schergen stets alles besser. Denken wir nur an die Energiewende, den Klimaschutz oder die grenzenlose Masseneinwanderung. Hier hat das Merkelregime ja längst bewiesen, wie essentiell wichtig und vor allem alternativlos die allumfassende staatliche Expertise und Steuerung ist.

Anscheinend befindet sich dieses Ärztebündnis genauso im Karl-Marx-Fieber wie die gesamte Politkaste dieser linken Bananenrepublik. Wer nämlich ernsthaft glaubt und behauptet, die Einführung von Steuern auf gesüßte Getränke würden es ermöglichen, “Obst und Gemüse billiger zu machen”, der entlarvt sich ganz offen als Verfechter echter sozialistischer Planwirtschaft.

Immerhin gibt die neue Ernährungsministerin Julia Klöckner diesen populistischen Pseudo-Gesundheitsforderungen nicht sofort nach, sondern verweist darauf, dass eine Steuer wohl eher wenig hilfreich wäre, weil eine ausgewogene Ernährung keine Frage des Geldbeutels sei. Da hat sie nicht ganz unrecht, denn nicht nur die Kinder armer Familien sind zu dick und den “Reichen” ist es schlichtweg egal, was die Cola zum Frühstück kostet.

Doch auch die CDU-Frau hängt natürlich gemäß der merkelschen Parteidoktrin der sozialistischen Ideologie an und schlägt im Gegenzug eine “bessere Ernährungsbildung von der Kita an” vor. Die Frage ist in diesem Zusammenhang jedoch: Wer bestimmt denn eigentlich verbindlich und verlässlich, was tatsächlich gesund und warum das überhaupt notwendig ist?

Viele werden sich noch an den Cholesterinwahn vor wenigen Jahrzehnten erinnern. Damals hieß es, dieser und jener Grenzwert sei zwingend einzuhalten und wer darüber liegt, müsse beispielsweise unbedingt Butter und Eier meiden. Heute ist von diesem Unfug zum Glück schon lange keine Rede mehr. Aber dafür gibt es freilich wieder ganz neue Ernährungsmärchen.

Und so sieht es deshalb in zahlreichen Bereichen des Themas Ernährung aus: Was die einen verteufeln, ist für die anderen das Non-plus-ultra. Für einige gilt unumstößlich, dass eine erfolgreiche Gewichtsreduktion ausnahmslos mit der Low-carb-Diät, also Essen mit möglichst wenig Kohlenhydraten möglich sei. Andere wiederum behaupten das genaue Gegenteil.

Dabei ist gesunde Ernährung ganz simpel: Es gilt, sich nicht bloß völlig einseitig zu ernähren und insbesondere immer nur soviel Nahrung zu sich zu nehmen, wie auch für den Betrieb des jeweiligen Organismus notwendig ist. Derjenige, welcher den ganzen Tag ausschließlich vor der Xbox verbringt oder im Büro sitzt, braucht selbstredend lediglich einen Bruchteil der Kalorien, die ein fußballverrücktes Kind und ein Tiefbauarbeiter verfuttern müssen.

Für diese simplen Regeln bedarf es jedoch ganz sicher keiner zusätzlichen Steuern, frühkindlicher Indoktrination durch Ernährungs-“Experten” oder gar irgendwelcher Einmischung seitens des bereits viel zu starken Staats. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Die Deutschen müssen endlich wieder mehr Eigenverantwortung übernehmen, um selbst zu dem logischen Schluss zu kommen, welche und wieviele Lebensmittel gut für sie sind, denn wer auf seinen Körper hört, weißt das sehr genau.

Das Problem bei der Sache: Daran haben weder die Politik noch irgendwelche Ärztebündnisse oder andere, vom starken Staat profitierende und hierauf ihre Existenz aufbauende Institutionen ein Interesse. Mündige Bürger sind ihnen verhasst, weil diese sich nämlich nicht mehr ausnehmen lassen würden wie eine Weihnachtsgans.

Darum: Bei dieser vermeintlichen “Gesundheits”-Debatte geht es mitnichten um die Volksgesundheit oder gar was Wohl unserer Kinder. Vielmehr ist wieder einmal das genaue Gegenteil der Fall. Es geht einzig und allein um das immer engere Zuschnüren des staatlichen Korsetts um unser aller Leben und Existenz und den systematischen Entzug unserer natürlichen Eigenverantwortung. Halten wir besser dagegen!

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2 Kommentare

  1. Moinsen..

    Ist es nicht Bezeichnend für derlei Systeme? Zuckersteuer, NUR? Gibt es nicht auch “Probleme” mit zuviel Salz, Fastfood usw. ? WÄRE es dann nicht nur Lonsequent auch HIER neue “Steuermöglichkeiten” zu schaffen?
    WAS allerdingst zutreffend ist wäre, ist die fehlende Wissensvermittlung durch Bildung ( in Schulen bspw.), Kenntnisse darüber was Zusatzstoffe, hierzu zähle ich auch, als “Versüßungsmittel”, den Zucker, in ihren biologischen Wirkungen-Auswirkungen auf den Menschlichen Organismus zu vermitteln, Aufzuklären!

    Steuern auf Zucker ist ebenso NICHT Sinnvoll als es die Tabak, oder Alkoholsteuer sind, Sinnvoll nur um den Steuersäckel weiter zu füllen, DAS schon!

    Bildung, Kenntnissvermittlung, tabulose Aufklärung ist immer Besser als “Staatlich” gesteuerte, erzwungene Steuerung, zumindest in diesem Bereich!

    Mfg
    vom
    WolF

  2. Der Sozialismus hat über die Vernunft gesiegt !

    Die Inflation in Venezuela hat ein neues Allzeithoch erreicht. Laut offiziellen Angaben ist der Verbraucherpreisindex im April gegenüber Vorjahr um 13.379 Prozent gestiegen. Damit ist es amtlich: In dem Land herrscht Hyperinflation. Die besteht nach der Definition des Wirtschaftswissenschaftlers Phillip D. Cagan (1927-2012) ab Inflationsraten von monatlich 50 Prozent. Das entspricht einer jährlichen Inflation von rund 13.000 Prozent. Der Internationale Währungsfonds hatte im Februar das Erreichen dieses Inflationsniveaus erst zum Jahresende erwartet. Der Preis für eine Unze Gold stieg zuletzt auf über 90 Millionen Bolivar.

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