Pluralistische Meinungsgestaltung: Justizministerin will Zwangs-Verbuntung sozialer Netzwerke

geralt / Pixabay.com

Zitat von www.tagesspiegel.de:

Die Bundesjustizministerin setzt sich für eine Pluralismus-Pflicht in sozialen Netzwerken ein. Dabei geht es ihr unter anderem um Themen wie Flüchtlinge und die Geschlechterdiskussion.

[…]

Die Programme, mit denen etwa Facebook seinen Nutzern automatisiert ausgewählte Informationen bereitstellt, sollten laut Barley nicht allein darauf ausgerichtet sein, was einem gefällt. Es könnten auch andere Sichtweisen transportiert werden, „um einer kompletten Blasenbildung entgegenzuwirken“ […].

[…]

Als Beispiel nannte sie Berichte über Flüchtlinge oder Themen aus der Geschlechterdiskussion. Vorstellbar sei hier ein „Pluralismusgebot“.

Kommentar von crash-news.com:

SPD-Ministerin Katarina Barley, Chefin des Wahrheitsministeriums der neuen Buntes-Regierung bzw. Bundesregierung, liegt sehr daran, alle Untertanen der deutschen Bananenrepublik mit bunten Nachrichten und Informationen zwangszubeglücken. Um “Hass” und “Hetze” sowie eine “Blasenbildung” zu verhindern, sollen Löschbook und Co in Zukunft vielfältigere Sichtweisen verbreiten.

Weil sich politisch Andersdenkende, “Rechtspopulisten” und sonstige “Nazis” angeblich nur sehr einseitig informieren und sie zudem durch die Algorithmen der sozialen Netzwerke fast ausschließlich mit ähnlich gelagerten, die jeweiligen – staatlicherseits höchst unerwünschten – Interessen noch weiter verstärkenden Nachrichten versorgt würden, will die Nachfolgerin des unsäglichen Netzdurchsetzungsministers Heiko Maas ab sofort Vielfalt mittels gesetzlicher Gewalt erreichen, quasi eine Zwangs-Verbuntung der Meinung der Massen.

Nun mag sich der eingefleischte Pferde-Fan zu Recht fragen, warum er denn – sollte Barley ihre Absicht tatsächlich durchziehen – künftig nicht nur Lese- und Linktipps zum Thema Pferde und Reiten, sondern auch beispielsweise zu Aquaristik und Segelflug angeboten bekommen muss. Doch keine Sorge, weder Pferde-Liebhaber noch sonstige “normale” Interessen stehen auf dem Index der selbsternannten Pluralismusumerzieherin, es geht selbstverständlich ausnahmslos um eine ganz bestimmte Zielgruppe:

In erster Linie zielt das fragwürdige Vorhaben natürlich darauf ab, die Anhänger der AfD und all jene Bürger anzugehen, denen die auf Hochtouren laufende Umvolkung in ihrem eigenen Land zuwider läuft und die sich mit Gleichgesinnten austauschen, gemeinsam auf Demonstrationen spazieren und auf die verheerende Entwicklung in Deutschland und Europa aufmerksam machen.

Allein jene hat die Ministerin im Visier und sie glaubt offenbar allen Ernstes, dass es sich bei den kritischen Bürgern lediglich um “Fehl”- oder “Falschinformierte” handelt, die mit Hilfe entsprechender staatlicher Vorgaben bezüglich der ihnen angebotenen Informationen auf den “rechten”, Pardon, den richtigen Weg gebracht werden könnten.

Im Kern läuft seitens der Regierung inzwischen alles darauf hinaus, diesen Staat in eine vollständige Gesinnungsdiktatur umzuformen, ohne jedoch den Bürgern dabei das unmittelbare Gefühl zu vermitteln, tatsächlich unter einem derartigen Regime zu leben. Das funktioniert bisher durchaus sehr erfolgreich, wie das tägliche Erleben in dieser Bananenrepublik demonstriert.

Im Gegensatz zu echten Diktaturen, die keineswegs verhehlen, Querulanten und Aufmüpfige mit drastischen Methoden mundtot und mitunter sogar mausetot zu machen, verläuft die Lenkung der Massen in Germanistan und ähnlichen Kalifaten hingegen äußerst subtil.

Mittels sogenanntem “Nudging” werden die Menschen “freiwillig”, ohne es zu wissen, dazu angeregt, das zu tun, was die Oberen wollen – und zwar gänzlich ohne direkten Zwang. Kleine “Stupser” in Form von “wissenschaftlichen Studien”, Statistiken, Umfragen oder veröffentlichten “Trends” zwingen die Mehrheit der Steuerzahler und Nichtzahler unterschwellig und ganz unauffällig, Dinge zu tun, die sie auf Befehl eher nicht und erst recht nicht von sich aus tun würden.

Beispielsweise tauchen nach fast jeder länger als drei Tage dauernden Warmwetterwelle stets irgendwelche Pressemeldungen auf, die den sogenannten “Klimawandel” den “Klimasündern” unüberhörbar ins Gedächtnis rufen. Da wird den Fleischessern und Autofahrern ein schlechtes Gewissen eingeredet, weil sie ach so Schlimmes für das Klima täten.

Gleichzeitig wird auch stets die Lösung, der zu leistende Ablass sozusagen, präsentiert, etwa der Verzicht auf Fleisch und tierische Produkte ganz allgemein oder der Hinweis, Ökostrom und Elektroautos seien doch so wunderbar klimafreundlich. Die Masse will freilich nicht zu den “Sündern” gehören, passt ihr Verhalten deshalb an die “Empfehlungen” an, plappert vorbildlich das Gesagte eins zu eins nach und fällt somit auf das hinterlistige Nudging jedes Mal herein.

Ähnliches gilt für die öffentliche bzw. veröffentlichte Meinung. Manipulierte Kriminalitätsstatistiken, lachhaft durchschaubare Fernsehkrimis des staatlichen Erziehungsfernsehens, rührselige Geschichten von erfolgreich integrierten “Flüchtlingen” oder tot am Strand liegenden, angeblich bei der Flucht übers Meer ersoffenen Kleinkindern – das Angebot an Mitleids- und Indoktrinationsmaßnahmen ist gewaltig.

Sich gegen diese gemachte Meinung zu stellen, hat selbstredend etwas “nazihaftes” an sich. So jedenfalls glaubt es der brave Merkel-Untertan, der diesem allgegenwärtigen staatlichen Nudging zum Opfer fiel.

Mit Sicherheit würde daher auch Katarina Barleys Idee der “Anpassung der Algorithmen” entsprechende Erfolge zeigen, aber wahrscheinlich nicht in den Ausmaß, wie sich die Zensurministerin das erhofft. Denn die meisten derjenigen, die sich der staatlich verordneten politisch korrekten Meinung verweigern, sind ziemlich immun gegen derartige Propaganda.

Den Verantwortlichen in Amt und Würden ist das anscheinend ebenfalls klar, denn etwa der Geschäftsführer des Branchenverbands Bitkom, Bernhard Rohleder, sieht es als “Gefahr, dass es für die in sozialen Netzwerken gebildeten Meinungen keine Korrekturen gebe”. Mittels “Wertestiftung” will er hier korrigierend eingreifen.

Was auch immer ihm da vorschwebt, es dürfte nach heutigen Maßstäben sicherlich nicht unbedingt mit herkömmlichen demokratischen Grundsätzen vereinbar sein. Doch die herrschende “Elite” hat keine andere Wahl, als zunehmend drastischere Maßnahmen zum eigenen Machterhalt zu ergreifen.

So sieht der Herausgeber des ultralinken Berliner Tagesspiegels, Sebastian Turner, gar das Risiko von “Aufwieglern im Netz”, die “Menschen zu Gewalttaten gegen Politiker” anstiften könnten. Ja, Herr Turner, und genauso steht auch die Lügenpresse völlig selbstverschuldet im Fokus derjenigen, die den Durchblick haben und diese ganze erbärmliche Lügen-, Hetz- und Hasspropaganda gegen Andersdenkende durchschauen und sie mehr als satt sind.

Es bleibt die Frage, wer das Rennen am Ende macht: Schafft es das herrschende Regime, Dutzende von Millionen Deutschen weiterhin erfolgreich einzulullen und per Nudging in die gewünschte Richtung zu steuern und unsere Republik in eine waschechte DDR-Diktatur umzuwandeln, oder explodiert der Volkszorn noch rechtzeitig vorher? Je “bunter” es täglich auf deutschem Boden zugeht, desto eher geschieht wohl Letzteres.

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