Das Bargeld muss weg! – Umstieg auf elektronisches Geld wird beschleunigt

lcb / Pixabay.com

Zitat von www.badische-zeitung.de:

Der Geldautomat verliert im deutschen Alltagsleben langsam, aber unaufhaltsam an Bedeutung. Nachdem die Banken über Jahrzehnte mehrere tausend neue Geräte pro Jahr installierten, schrumpften die Zahlen zuletzt.

[…]

Der Münchner Bezahldienstleister Wirecard glaubt, dass in absehbarer Zukunft die komplette Infrastruktur des Bezahlens über das Handy organisiert wird. […] Zahlen per App ist in China bereits Alltag, wird sich nach Einschätzung vieler Fachleute aber auch in Deutschland verbreiten.

Kommentar von crash-news.com:

Schweden ist in der EU einer der Vorreiter, wenn es um die Realisierung der Vereinigten Staaten von Europa geht. Nicht nur in Sachen Umvolkung und Selbstvernichtung sind die Erfinder von Pippi Langstrumpf Trendsetter, genauso bezüglich der Abschaffung des Bargelds nehmen sie den Spitzenplatz ein. Nun soll auch hierzulande dem Papier- und Münzgeld der Garaus gemacht werden.

Die Deutschen gehören laut einer Studie in Europa gleich nach den Italienern zu denjenigen, die besonders stark am Bargeld hängen. 84% der Befragten geben an, nie ganz ohne auskommen zu wollen. Vermutlich ahnen viele unterschwellig, dass allein Bargeld Freiheit im Zahlungs- und Geldverkehr bietet, obwohl es durchaus bequemere Bezahlmöglichkeiten gibt.

Diese Liebe zur Freiheit ist den Mächtigen natürlich ein Dorn im Auge, lassen sich doch so schöne Dinge wie Totalüberwachung, Negativzinsen, Massenenteignungen und das Kaltstellen von “Staatsfeinden” ohne dieses Instrument nur schwerlich durchsetzen.

Allein mit massiver Werbung für mehr Bequemlichkeit durch elektronisches Bezahlen ist der hartnäckigen Bargeldaffinität in Deutschland offenbar nicht beizukommen. Solange es den Leuten nicht aktiv madig gemacht wird, scheinen das bedruckte Baumwollpapier und die harten Münzen nicht merklich an Beliebtheit und freilich genauso Gewohnheit zu verlieren.

Zwar ist es bei der jungen Generation meist schwer angesagt, sich irgendwie von den anderen mit etwas Neuem abzuheben, aber da das Handy als hippes Zahlungsmittel kaum irgendwo angeboten wird, kommt der hiesige Bargeldabschaffungsprozess lediglich schleppend in Gang. Der Handel jedenfalls hält sich zurück, wohl wegen der hohen Investitionskosten und der anschließend wenig interessanten Transaktionsgebühren.

Also muss eben von der anderen Seite aus gleichzeitig angegriffen werden: Die Deutsche Kreditwirtschaft in Berlin, ein Zusammenschluss der Banken zur Meinungsbildung und Interessenvertretung gegenüber staatlichen Institutionen, holt deshalb gerade zu einem Propagandaschlag aus.

Angesichts von Null- und Negativzinsen lässt sich im Kreditgeschäft nur mehr schwer Geld verdienen, deswegen müssen einerseits die Kosten gedrückt und andererseits neue Einnahmequellen erschlossen werden. Es scheint sogar beides auf einen Streich möglich zu sein, nämlich durch den Rückbau bzw. die Abschaffung von Geldautomaten.

Angeblich verursachen diese Geräte jährlich fünfstellige Kosten pro Automat und weil das Abheben für die eigenen Kunden in der Regel kostenlos ist, stehen hier quasi keinerlei Einnahmen gegenüber. Was böte sich deshalb mehr an, als die Maschinen zügig abzubauen?

Auf diese Weise würden die Leute zunehmend genötigt, sich nach neuen Möglichkeiten zur Bezahlung umzusehen, etwa dem Geldabheben in Supermärkten oder anderen Geschäften – oder eben doch notgedrungen dem Umstieg auf die völlig bargeldlose Zahlung.

Die hierdurch künstlich geschaffene Nachfrage seitens der Konsumenten wird sich natürlich mittelfristig auch auf die Einzelhändler ausweiten, die dem Kundenwunsch irgendwann nachkommen müssen, wenn die Käufer mit Handy oder anderen Gerätschaften bezahlen wollen.

Wohin die Reise führen soll ist somit klar. Ein Blick nach Schweden zeigt, was das Ziel der Banken und – wie es sich für faschistische Regime gehört – gleichermaßen der Politik ist:

Die schwedische Zentralbank prüft seit 2017 intensiv die Einführung einer Kryptowährung.

[…]

Technisch wird die E-Krone wohl mit der Digitalwährung Bitcoin vergleichbar sein: Um die Fälschungs­sicherheit zu garantieren, soll sie auf den sogenannten Blockchains basieren – jeder neue Eigentümer einer E-Krone hinterlässt damit eine Signatur. […] Geldversender und -empfänger wären wie bei Überweisungen namentlich identifizierbar.

Auch ohne die Absicht der Bürger, ihre Finanzbehörden betrügen zu wollen, ist diese Art von Transparenz die absolute Horrorvorstellung für jeden Freiheitsliebenden. Keine Transaktion, kein Einkauf wäre mehr anonym, abgesehen von Kleinstzahlungen, für die es so etwas wie die aufladbare Geldkarte geben soll.

Selbstverständlich lautet die Argumentation, dass hierdurch insbesondere Kriminellen das Handwerk gelegt oder zumindest erheblich erschwert werde. Die Frage ist bloß: Wer definiert denn, was kriminell ist oder worauf jeweils welche Steuern zu entrichten wären?

Bekommt die Oma womöglich einen automatischen Eintrag auf der Steuererklärung, wenn sie ihrem Enkel 100 Euro schenkt? Spürbare Gebühren für derartige Überweisungen werden die Banken in jedem Fall berechnen, da die Kunden schließlich irgendwann keinerlei Alternative mehr haben, diesen zu entkommen.

Bereits in “drei bis vier Jahren”, so die schwedische Zentralbank, soll die Kryptowährung kommen. Zwar behauptet sie, das Bargeld in diesem Zuge nicht gleich abzuschaffen, doch die Schweden nutzen dieses in vorauseilendem Gehorsam ja schon heute kaum mehr.

Wer sich einmal konkret ausmalt, welche Konsequenzen etwa eine solche Blockchain-Währung mit sich bringt, dem dürfte das viele schlaflose Nächte bereiten. Was, wenn die Regierung eines nahen Tages beschließt, alle Geldquellen der AfD sowie der zugehörigen Personen auszutrocknen? Oder Zahlungen an Islamkritiker und Internet-“Hetzer” sowie deren Kontenzugriff komplett zu sperren?

Ein kleiner Hinweis an alle Skeptiker, Ignoranten und Beschwichtiger: Genau so wird es tatsächlich kommen:

Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Offenbarung 13,16-17

Neue Artikel kostenlos per E-Mail erhalten:

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on VKEmail this to someonePrint this page

Das könnte Sie auch interessieren:

Verlogene Doppelmoral: Medien und Politik verhätscheln gefährliche Asylanten Bundesweit quellen die Asylantenheime über, Luxus-Hotels werden angemietet, gekauft und umgebaut und...
Tempo 30 auf Hauptstraßen: Berlin auf der Schnellstraße ins Mittelalter Gelegentlich sind heute auf Dörfern und sehr selten in Städten Pferdefuhrwerke zu sehen. Allerdings ...
Geldflut bahnt sich ihren Weg: Ölpreis nimmt neuen Anlauf nach oben Obwohl der Ölverbrauch weltweit nach seiner Erholung im Anschluss an die Krise 2008 zunächst wieder ...
Schauspieler würde aus Liebe zum Islam übertreten Diesen Promis und auch vielen anderen Leuten scheint überhaupt nicht klar zu sein, was es bedeutet, ...

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*