Inflation nur für die “Armen”? Warum am Ende jeder davon betroffen ist

Mediamodifier / Pixabay.com

Zitat von www.focus.de:

Wer wenig Geld hat, für den steigen die Preise schneller als für jemanden mit viel Geld. Die offizielle Inflationsrate bildet nämlich immer nur den Durchschnitt ab, der Warenkorb armer Menschen sieht aber anders aus.

[…]

Wer weniger als 1.300 Euro netto im Monat verdient, wendet etwa 46,7 Prozent seines Einkommens für Miete, Heizung und Strom auf. Der deutsche Durchschnittsverdiener muss dagegen nur rund 35 Prozent seines Gehalts dafür abgeben, reiche Menschen mit einem Monatsnettoeinkommen jenseits der 5.000 Euro sogar nur rund 30 Prozent.

Kommentar von crash-news.com:

Wer gut verdient, den stört die Inflation praktisch nicht, da sich diese zumindest in den letzten Jahren  nicht negativ auf Wohlstandsgüter ausgewirkt hat. Elektrische und elektronische Geräte oder Luxusreisen etwa sanken im Preis, während alles, was mit Energie, Wohnen und Essen zu tun hat, massive Preissteigerungen erfuhr. Das trifft Einkommensschwache umso härter.

Offiziell liegt die Inflationsrate in der Eurozone bzw. Deutschland nur bei rund 1%. Trotzdem merken die Menschen, dass ihnen die Kaufkraft im täglichen Leben sichtbar schwindet. Das betrifft insbesondere diejenigen, deren Einkommen im unteren Bereich liegt. In Wirklichkeit beträgt die Teuerung bei den lebensnotwendigen Gütern das Mehrfache des Behaupteten.

Erwerbstätige mit weniger als 1.300 Euro Nettoverdienst und Sozialhilfeempfänger geben nämlich fast die Hälfte ihrer Einkünfte fürs Wohnen aus, also Miete, Heizung und Strom. Binnen der vergangen 20 Jahre haben sich jedoch die Kosten für Elektrizität sowie für Gas und Heizöl etwa verdoppelt und auch die Mieten begannen spätestens seit Beginn der offenen Umvolkung unseres Landes zu explodieren.

Genauso hat sich das Autofahren durch die stark gestiegenen Spritkosten entsprechend verteuert und die Preise für öffentliche Verkehrsmittel sind ebenfalls um immerhin 66 bis 71% gestiegen. Zwar schnellten die Lebensmittelkosten in diesem Zeitraum nicht ganz so drastisch nach oben, aber deren Preisanstiege liegen gleichermaßen über der durchschnittlichen Einkommenssteigerung im selben Zeitraum.

Die Auftragsschreiberlinge sprechen in diesem Zusammenhang deshalb davon, dass “Arme” die Inflation wesentlich stärker trifft als “Reiche”, wobei in deren Augen der Begriff “reiche Menschen” bereits ab einem Verdienst von 5.000 Euro greift. In gewissem Maße mögen das durchaus Gutverdiener sein, ganz bestimmt jedenfalls im Vergleich zu den allermeisten armseligen Schmierfinken der Lügenpresse, doch “reich” sind diese Leute trotzdem nicht.

Sie nehmen – und da haben die Pressefuzzis tatsächlich und ausnahmsweise Recht – die extremen Preisanstiege in den genannten Bereichen praktisch gar nicht wahr, da diese einen deutlich geringeren bis verschwindend kleinen Anteil von ihren Gesamtausgaben ausmachen.

Zu dieser “Reichen”-Klientel gehören beispielsweise Berufspolitiker auf den meisten Ebenen. Somit spüren insbesondere die “Volksvertreter” der Altparteien schon lange nicht mehr, wie, wo und warum den einfachen Bürger der Schuh drückt. Die Vertreter der sozialistischen Einheitspartei liegen mit ihrem Einkommen schlichtweg in einer Region, in welcher sie die zunehmenden Existenzängste der Steuerzahler gar nicht mehr nachvollziehen können.

Das bewies gerade erst der neue Gesundheitsminister Jens Spahn von der CDU sehr eindrücklich, indem er sagte:

“Mit Hartz IV hat jeder das, was er zum Leben braucht.”

Dass dieser Mann jeden Bezug zur Lebenswirklichkeit verloren hat, steht außer Frage. Doch das gilt selbstverständlich gleichermaßen für 99% seiner Kollegen, die sich deshalb auch nicht mit den wirklich relevanten Fragen und Problemen in dieser Bananenrepublik beschäftigen, sondern allein den politisch korrekten Irrsinn in seinen sämtlichen Facetten ausleben.

Allerdings kann die Antwort auf dieses Problem der immer schneller galoppierenden Inflation nicht sein, diese mit sozialistischen Methoden zu bekämpfen, wie sie insbesondere von vielen linken Kritikern gefordert wird: Zum Beispiel das bedingungslose Grundeinkommen, dieses beseitigt nämlich keinesfalls die Ursachen, sondern verschärft das Problem nur noch weiter.

Vielmehr müssten die Verantwortlichen endlich erkennen, dass der Kern des Übels in unserem Geldsystem begraben liegt, in welchem die jeweilige Währung ohne jede Wertdeckung allein aus dünner Luft geschöpft wird. Hinzu kommen die niemals rückzahlbaren Zinsen, welche das Schuldgeldsystem mathematisch betrachtet faktisch unmöglich machen.

Solange also dieser grundsätzliche Missstand besteht, sind sämtliche Debatten über Mietpreisbremsen oder Hartz-IV sinnlos, da Symptomdoktereien allerhöchstens kurzfristig hier und da vielleicht eine Linderung bewirken. Währenddessen frisst sich die Inflation immer weiter durch und trifft somit mehr und mehr auch die sogenannten “Reichen”.

Stattdessen bräuchten wir ein neues Geldsystem, das nicht in den Händen einiger weniger Schwerverbrecher hinter den Kulissen liegt und das mathematisch sauber umgesetzt ist. Darüber hinaus benötigten wir einen Staat, der für die eigenen Bürger anstatt gegen sie regiert und dabei gleichzeitig mit einem Bruchteil der Gelder auskommt und somit entsprechend klein ausfallen müsste – ebenso wie auch die zugehörigen Steuern minimal sein sollten, damit jeder in der Lage wäre, für seinen Lebensunterhalt selbst zu sorgen.

Sicher, die Drahtzieher und Profiteure des jetzigen Systems werden das niemals freiwillig zulassen, aber solange die Masse nicht einmal erkennt, in welcher verheerenden Falle sie sitzt, kann sich sowieso nichts ändern.

Diejenigen, welche heute noch als “reich” betrachtet werden, bleiben zudem nicht auf alle Ewigkeit vom Inflationsgespenst verschont. Unser Geldsystem wird aufgrund seines eingebauten Fehlers schon bald den Löffel abgeben und dann sieht die Sache über Nacht nämlich nochmal ganz anders und äußerst verheerend aus. Bis dahin bleibt uns also nur, abzuwarten und uns entsprechend vorzubereiten, in jeder Hinsicht versteht sich.

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