Der Countdown läuft: Volkswirt prognostiziert Crash durch Hyperinflation binnen zwei Jahren

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Zitat von www.focus.de:

Und spätestens in zwei Jahren fliegt uns das angestaute Ungleichgewicht um die Ohren …

[…]

Deflation ist deshalb das Endergebnis dieser Politik. Um sie aufzuhalten, wird man dann die Schleusen in Panik so weit öffnen, dass sie in eine Hyperinflation umkippen dürfte.

[…]

Der Draghi-Crash wird in einer Katastrophe enden, auch für den Arbeitsmarkt. Aber diese Erkenntnis bringt uns leider nicht weiter, weil wir die Entwicklung nicht aufhalten können. Und: Je länger wir diese Zombifizierung der Wirtschaft betreiben, umso lauter wird der Knall.

Kommentar von crash-news.com:

Ein Insider nennt es “Bilanzbetrug im großen Stil”, was die Banken unter Federführung der EZB seit Jahren betreiben und kündigt den ganz großen Knall innerhalb der nächsten zwei Jahre an. In seinem Buch “Der Draghi Crash” erklärt er, warum wir nicht mehr viel Zeit haben und der kommende Kollaps nicht nur die Finanzinstitute, sondern unser gesamtes System in den Abgrund reißen wird.

Markus Krall, promovierter Volkswirt und langjähriger Bankenberater, glaubt nicht an eine absichtliche Inszenierung oder große Korruption seitens der Bankenaufsicht, vielmehr sieht er den Grund für das drohende Unheil vor allem in größtmöglicher Inkompetenz der Aufsichtsbehörden. So oder so, seiner Ansicht nach führt definitiv kein Weg um eine verheerende Bereinigung herum.

Allein mit Hilfe der Nullzinsen konnten Draghi und Co das System bislang weiterhin am Leben halten und vermeintlich aus dem Krisental der Jahre 2008 und 2009 herausführen. Doch die Anleihekäufe von Pleitestaaten und -unternehmen in Billionenhöhe haben das System nicht etwa tatsächlich gesunden lassen, sondern lediglich die Blase noch weiter aufgepumpt.

Aufgrund des billigen Geldes wurden zudem gigantische Mengen an Schulden für faktisch längst insolvente Firmen – und auch ganze Nationen – angehäuft, die eigentlich abgeschrieben werden müssten. Stattdessen befinden sich diese faulen Kredite weiterhin in den Bilanzen der Banken und stellen nichts anderes als tickende Zeitbomben dar.

Laut Krall zählen etwa zehn bis zwölf Prozent sämtlicher Unternehmen in Europa zu diesen insgeheimen Pleitekandidaten und schon leicht steigende Zinsen würden diese “Zombies”, wie er sie nennt, kollektiv in die Tiefe reißen – und das Bankensystem gleich mit dazu.

Um den hieraus unweigerlich resultierenden Crash ein weiteres und letztes Mal zu verhindern, wird die Politik mit Hilfe der EZB die bereits heute auf Hochtouren laufenden Druckerpressen weiter auf Überschallgeschwindigkeit hochjagen und unser Geldsystem auf diese Weise mit unvorstellbaren Summen an frischen, ungedeckten Finanzmitteln fluten. Das Ende vom Lied wird eine Hyperinflation sein, wie wir sie uns seit 1923 in Europa wohl kaum mehr vorstellen konnten.

Interessant sind die Schätzungen und Berechnungen von Markus Krall: Schon ein Zinsanstieg auf gerade einmal ein Prozent würde etwa 300.000 der scheintoten Unternehmen endgültig das Genick brechen und Anlegerverluste in Höhe von 2,5 Billionen Euro verursachen. Doch das größte und gefährlichste Problem dabei sind nicht die enteigneten Sparer:

Durch die dann auf einen Schlag massenhaft fällig werdenden faulen Kredite würden zig Banken völlig überfordert hinsichtlich ihrer Eigenkapitaldecke, was die Geldhäuser wiederum blitzschnell selbst in den Ruin stürzte. Gegenüber der sich daraus entwickelnden Kettenreaktion dürfte sich der Crash von 2008 im Nachhinein wie ein Sonntagsspaziergang anfühlen.

Eben darum wird es in diesem Moment keine andere Alternative mehr geben, als Geld in unbegrenzter Menge zu drucken – und damit dem System auf diese Weise leicht verzögert den Todesstoß zu versetzen. Andernfalls kollabieren die Banken sofort wie Dominos und wir erleben den größten Crash aller Zeiten.

Der kommt jedoch sowieso, denn die Verantwortlichen haben lediglich noch die Wahl zwischen Pest und Cholera. Ob sich das Geldsystem nun per schockartiger Deflation gemäß dem Muster von 1929 oder einer ähnlich gelagerten Hyerinflation wie 1923 verabschiedet, macht am Ende keinen Unterschied:

Die Sparvermögen, Lebens- und Rentenversicherungen aller Bürger werden sich hierbei in Luft auflösen. Massenpleiten von Unternehmen treiben Millionen von Menschen in die plötzliche Arbeitslosigkeit. Zahlungsunfähige Staaten können weder Renten noch sonstige Sozialkosten finanzieren. Als Konsequenz folgt daraus der Totalzusammenbruch der Gesellschaft in jeder nur denkbaren Hinsicht.

Wer sich dieses Szenario vor Augen hält, erkennt die tiefschwarzen Wolken am Himmel – und sie sind leider keine Fiktion, Schwarzmalerei oder Verschwörungstheorie, sondern mathematische Gewissheit.

Doch das ist längst nicht alles. Krall sieht dahinter ein Machtsystem, das bis zuletzt und mit allen Mitteln um sein Überleben kämpfen wird. Damit der finale Crash noch irgendwie hinausgezögert werden kann, sind selbst so absurde Maßnahmen wie Zwangshypotheken für Hausbesitzer denkbar. In seinem Buch schreibt er von 100.000 Euro für jede Familie mit eigenem Häuschen.

Was der Volkswirt in seinem Interview beschreibt, trifft den Nagel absolut auf den Kopf. Kein Weg führt mehr an der Katastrophe vorbei. Es gäbe lediglich eine Möglichkeit, den Kollaps etwas weniger fatal ausfallen zu lassen: Ein kontrollierter Zusammenbruch.

Dieser wäre in seiner Gesamtwirkung vielleicht nicht ganz so verheerend, würde aber freilich genauso den Großteil aller Sparvermögen vernichten und insbesondere der gesamten Politik den SPD-Effekt bescheren – was gleichzeitig der Grund dafür ist, warum die sogenannten “Volksvertreter” diese Route definitiv nicht einschlagen werden.

Erstaunlich, derart offene Worte in dieser Ausführlichkeit und Direktheit in einem Mainstream-Blatt lesen zu können. Da es  allerdings in der Vergangenheit zum einen kaum solche Offenheit gab und zum anderen die Masse viel zu eingelullt ist, um die tatsächliche Brisanz der Lage zu erkennen, werden wohl nur wenige noch rechtzeitig begreifen, wovor Markus Krall sie mit seinem bereits vor fast einem Jahr erschienenen Buch “Der Draghi-Crash” warnen und bewahren wollte.

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