Neue Umfrage enthüllt: Laut einer Umfrage sind 95% aller Umfragen getürkt

andibreit / Pixabay.com

Zitat von www.spiegel.de:

In der Branche wird zuweilen planmäßig manipuliert. Die meisten Insider ahnen es wohl, viele wissen davon, doch sie bekommen das Problem nicht in den Griff. Und ja, auch große, seriöse Markt- und Sozialforschungsunternehmen sind indirekt betroffen.

[…]

Gerade “Interviewer und Befragter” seien die schwächsten Glieder in der Verwertungskette: “Beide haben kein Interesse daran, dass eine Umfrage gelingt.” Vielmehr seien sich beide sogar einig in ihrem Wunsch, möglichst wenig Mühe mit der Umfrage zu haben.

[…]

So bestellten Firmenkunden mitunter sogar ein konkretes Ergebnis – aus den unterschiedlichsten Gründen: Der Chef möchte das so, es passt zur Strategie, die Produktlinie ist schon bestellt.

Kommentar von crash-news.com:

Monatlich, wöchentlich oder in einem anderen regelmäßigen Turnus werden sie uns als ultimative Wahrheit präsentiert: Umfragen von namhaften Meinungsforschungsunternehmen oder -instituten, welche die politische und wirtschaftliche Stimmung, die Konsumlaune oder sonstige vermeintlich wichtigen Parameter bestimmt haben wollen. In Wirklichkeit sind diese Zahlen jedoch fast immer purer Betrug.

Wäre am 25.01.2018 Bundestagswahl gewesen, hätten die Deutschen nach einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach angeblich folgendermaßen gewählt:

  • CDU/CSU: 34%
  • SPD: 21%
  • GRÜNE: 10,5%
  • FDP: 10%
  • LINKE: 8,5%
  • AfD: 12%

Wissen Sie, was diese Daten bedeuten? Entgegen dem Auflösungstrend erleben die sterbenden Sozialisten unter Martin Schulz erneut starken Auftrieb, die CDU unter Merkel ist ebenfalls so beliebt wie eh und je und auch die Popularität der Deutschlandsvernichtungs-Ökofaschisten nimmt zu, während allein der Zuspruch zur AfD aufgrund der sinkenden “Flüchtlings”- und Jugendkriminalität immer weiter abnimmt – wer’s glaubt.

Was also will uns diese Umfrage mitteilen? Oder besser gesagt, was möchten die Auftraggeber mit diesen, wohl kaum die Realität widerspiegelnden Zahlen erreichen? Es geht um langfristige Wählermanipulation, schließlich finden in diesem Jahr wichtige Landtagswahlen in Hessen und Bayern statt.

Aber sind solche Umfrageergebnisse denn nun echt oder nicht? Stellen wir uns ganz einfach folgende Frage: Möchte eine Partei, ein Wirtschaftsunternehmen oder eine Zeitung denn wirklich ein ehrliches Ergebnis haben, wenn es bei einem Institut für Demoskopie eine Umfrage zur Beliebtheit ihrer politischen Ziele, ihrer Produkte oder ihrer sonstigen Anliegen in Auftrag gibt?

Selbstverständlich nicht. Solche Statistiken sind aufwendig und teuer. Ein unerwünschtes Ergebnis, das nicht für die beabsichtigten Zwecke verwendet werden kann, ist völlig nutzlos und somit rausgeworfenes Geld. Welche Firma oder Institution kann es sich jedoch heute erlauben, hohe Kosten für nicht verwertbare Dienstleistungen zu produzieren?

Eben. Eine Umfrage muss dem Beauftragenden unter allen Umständen einen Nutzen bringen, entweder weil sie beispielsweise fürs Marketing benötigt wird oder es die politische Agenda verlangt. Oder glauben Sie ernsthaft, z.B. Coca Cola würde einen fünfstelligen Betrag für eine große Geschmacksumfrage ausgeben, aus welcher Pepsi Cola am Ende als Sieger hervorgeht?

Dasselbe gilt natürlich insbesondere für alle politischen Umfragen: Stehen wichtige, aber eher unpopuläre, weil für die Bürger nachteilige Entscheidungen seitens der Regierung an, verkündet das Staatsfernsehen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in seinen Nachrichten, dass “die Mehrheit der Deutschen die Regierungspläne unterstützen” würden.

Auch wenn bei solchen Befragungen immer nur kleinste Gruppen von Leuten ausgewählt werden: Kennen Sie jemanden, der jemals tatsächlich zu solch einem Thema befragt wurde – und ganz wichtig – sich wirklich der mutmaßlichen Mehrheitsmeinung angeschlossen hatte?

Was uns der Spiegel hier als großartig neue Erkenntnis weiszumachen versucht, weiß im Grunde genommen jeder einigermaßen klar denkende Mensch schon lange: Umfragen sind praktisch immer getürkt und spiegeln so gut wie nie die Realität wider, da sie ausnahmslos Auftragsarbeiten sind.

Die entscheidende Frage hierbei ist lediglich: Wer trickts eigentlich an welcher Stelle und auf wessen Wunsch wo genau? Hierauf versucht uns der Lügenpressebericht eine Ausrede als Antwort zu verkaufen, die lächerlicher kaum sein könnte:

Nicht die Umfrageunternehmen sind das Problem, sondern allein deren Datenlieferanten seien unzuverlässig und korrupt. Nun mag es ja sein, dass es tatsächlich auch in dieser Hinsicht massiven Betrug im System gibt, weil es aus Kostengründen oftmals unmöglich ist, echte Umfragen durchzuführen oder weil die Beauftragten sich die Arbeit erleichtern möchten.

Nur warum entstehen dann dabei keine vollkommen blödsinnigen Resultate, wenn die Interviewer ihre persönlichen oder telefonischen Umfragen nach eigenem Gusto fälschen? Könnte das vielleicht damit zusammenhängen, dass die Zielsetzung des Kunden durch alle Instanzen bis ins letzte Glied durchgereicht und dementsprechend abgearbeitet wird?

Bedeutet das im Endeffekt nicht sogar, sämtliche Beteiligten wissen in Wahrheit zwingend über diese ganze Manipulation Bescheid? Müsste dann nicht insbesondere das erste Glied in dieser kruden Kette am besten im Bilde sein, also explizit diese “namhaften” Umfrage-Unternehmen?

Doch ausgerechnet die großen, seriösen Demoskopie-Institute stellen sich in diesem dubiosen System als Opfer dar und zeigen mit dem Finger sowohl auf ihre selbst ausgewählten Subunternehmer als auch auf ihre Auftraggeber. Wer bitteschön soll denn diese Lachnummer glauben?

Aber sei’s drum: Laut einer Umfrage vertrauen die meisten Deutschen den durch Umfragen verbreiteten Zahlen und Fakten. Klar, wer mag sich schon gern vorstellen und eingestehen, tagtäglich vom Staatsfernsehen, von der Presse, von Politikern und von Konzernen systematisch und gnadenlos belogen und getäuscht zu werden?

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