Todestag per Algorithmus errechnen? Sterben mit Ansage zur Kostensenkung

senjinpojskic / Pixabay.com / crash-news.com

Zitat von www.tagesschau.de:

Das von Google mitfinanzierte Unternehmen wertet mithilfe von Algorithmen ärztliche Diagnosen von Patienten aus und gleicht das Krankheitsbild mit Mustern häufiger Therapien ab. So soll verhindert werden, dass Schwerkranke unnötige Behandlungen bekommen, die außerdem noch viel Geld kosten. Das spart teure Untersuchungen, wenn man zu wissen glaubt, dass es ohnehin bald um den Patienten geschehen ist.

[…]

Diese Rechenprogramme sind, auch wenn sie nüchtern und objektiv erscheinen, Menschenwerk. Und doch werden sie zu Black Boxes, wenn die Maschine sich selbst weiter entwickelt. Selbst die Entwickler wissen nicht mehr genau, wie ihr Geschöpf denkt und weshalb genau die Maschine welchen Lösungsweg gewählt hat. Und doch sollen diese Berechnungen über Leben und Tod entscheiden.

Kommentar von crash-news.com:

Die Grundidee des Kommunismus, alle und alles gewaltsam “gleich” machen zu wollen, hat sich mittlerweile in sämtliche Lebensbereiche ausgebreitet. Selbst das Sterben soll nun maschinell “angeglichen”, Menschen mit denselben Symptomen und Rahmenbedingungen nach demselben Muster behandelt – oder aufgrund schlechter Prognosen einfach aufgegeben werden.

Der prinzipiell menschenverachtende Marxismus ist leider bei uns längst salonfähig geworden. Nicht nur sitzen Vertreter dieser gefährlichen Ideologie im Bundestag und zahlreichen Landesparlamenten unserer linksgrünen Bananenrepublik, auch gilt es als schick, zumindest aber politisch korrekt, eine solche stalinistische Grundeinstellung zu vertreten.

Wir seien schließlich alle gleich, hätten dieselben Rechte und Pflichten und müssten daher eben in jeder Hinsicht genau gleich behandelt werden. Sei es das Einkommen, die Bildung, der Konsum, das Geschlecht, die Gesundheit usw., niemand ist aufgrund seiner persönlichen Situation oder Lebensbedingungen schlechter zu stellen als ein anderer, lautet das unerschütterliche Dogma – obwohl in der Realität niemals auch bloß zwei Menschen tatsächlich real gleich sind.

Vom monetären Aspekt her ist uns diese ideologische Verblendung inzwischen geläufig. So gilt nämlich seit etlichen Jahren das Mantra, dass niemand wegen seiner Hautfarbe, seiner Religion, seiner Herkunft, seines Geschlechts, seiner körperlichen Merkmale oder seiner sonstigen Eigenheiten benachteiligt werden darf. Sprich: Derjenige, der fleißig arbeitet, hat gefälligst zwangsweise jene mitzufinanzieren, die – aus beliebigen Gründen – nicht dazu in der Lage oder nicht willens sind.

Wer diese geisteskranke Einstellung nicht zu 100% teilt, gehört automatisch ins Lager der “Rechtsextremen”, “Rassisten”, “Nazis” oder wird mit anderen Totschlagskeulen gebrandmarkt und auf diese Weise genötigt, sich dem sozialistischen Geist des Niedergangs anzupassen oder als Außenseiter zu sterben.

Apropos Sterben: Was im Leben solcher verirrten Hirne gilt, hat selbstverständlich Auswirkungen auf den Tod, genauer gesagt den Prozess dorthin. Deshalb sollen künftig Algorithmen und künstliche Intelligenz dazu in der Lage sein, Menschen entsprechend ihrer errechneten Zukunftsaussichten automatisiert “abschalten” zu können.

Konkret geht es um eine standardisierte Abwägung, ob beispielsweise Personen, die unter einer bestimmten Krankheit leiden, noch medizinische Hilfe geleistet werden darf oder nicht. Derjenige, bei dem es sowieso keine positiven Prognosen mehr gibt, braucht dann natürlich keine aufwendige Operation mehr spendiert oder teure Medikamente verabreicht zu bekommen.

Stattdessen könnte ihm günstige Palliativmedizin angeboten und er in die frühzeitige Organisation seiner eigenen Bestattung eingebunden werden. Das spart viel Geld, sodass die Sozialkassen mehr davon übrig haben, um es in ihre absurde Bürokratie und größere Dienstwagen stecken zu können.

Je ausgefeilter diese Algorithmen ausfallen, desto weitreichendere Auswirkungen wären möglich. So könnte z.B. die Rentenversicherung für bestimmte “Risikogruppen” entweder günstiger ausfallen, weil sie meist gar nicht mehr in den Genuss der Rentenauszahlung kommt, oder sich sogar deutlich erhöhen, da die üblichen Folgekosten dieser Klientel höher als im Durchschnitt sind.

Neu ist dieses Prinzip nicht unbedingt, da es gerade im Versicherungsbereich bereits üblich ist und dabei eigentlich dem Gedanken des gemeinschaftlichen Versicherns völlig zuwiderläuft. Doch der Aspekt, die Gesundheitsaufwendungen an computergenerierten Allgemeinprognosen auszurichten, ist durchaus von einer neuen Qualität.

Richtig besorgniserregend wird es jedoch dann, wenn die Programme ganz alleine maßgebliche Prognosen ausrechnen und darauf basierend lebenswichtige Entscheidungen getroffen werden. Hat etwa ein rauchender, 64-jähriger Mann einen schweren Unfall, könnte ihm das System eine aussichtslose Perspektive bescheinigen und ihm wichtige Operationen oder Rehabilitationsmaßnahmen verweigern – oder sogar die Pille für den Freitod empfehlen, weil männliche Raucher nach den vorliegenden Erfahrungsdaten sowieso durchschnittlich mit 65 sterben.

Dass das Eine mit dem Anderen nichts zu tun hat, weiß das Programm freilich nicht, denn es hat schließlich nur das unvollständige Wissen, was ihm an Erfahrungswerten und Grundannahmen von Weißkitteln und deren Statistikern einprogrammiert wurde.

Nichtsdestotrotz sind die Verantwortlichen von ihrer Idee fasziniert, weil die damit theoretisch verbundenen Einsparpotenziale gigantisch sind. Anscheinend sorgen sich diese Leute nicht um die Gefahren, die drohen, wenn die Entscheidung über Leben und Tod in die Hände von Computern gelegt bzw. an private Unternehmen outgesourct wird.

Letzteres ist ja inzwischen bereits gelebte Praxis im juristischen Bereich. Im Juni 2017 hatte nämlich der Bundestag – genauer gesagt eine klitzekleine Gruppe der an diesem Nachmittag noch Anwesenden – beschlossen, Facebook und Co eigenständig über sogenannte “Hassverbrechen” entscheiden zu lassen. Warum sollte also dasselbe Prinzip nicht auch im Gesundheitssektor funktionieren? Eben.

Ironischerweise legen die Verantwortlichen dabei jedoch die Säge an den eigenen Ast an, auf dem sie sitzen, da bekanntermaßen jeder Mensch einmal sterben muss. Danach kommt der persönliche Auftritt vor dem höchsten Richter und dann heißt es, Stellung zu den hiesigen Taten und Untaten zu beziehen und das entsprechende Urteil dafür zu erhalten. Wer in diesem Moment keinen guten Anwalt hat, sollte sich zu Recht Sorgen machen und zwar schon jetzt zu seinen Lebzeiten.

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