Altparteien-Kindergarten im Bundestag: “Ist die AfD dafür, sind wir dagegen”

PublicDomainPictures / Pixabay.com / crash-news.com

Zitat von www.welt.de:

Langsam realisieren die bundestagserfahrenen Fraktionen, dass mit dem Einzug der AfD eine ganz neue Lage entstanden ist. War die Abgrenzung von dieser Partei leicht, solange sie außerparlamentarisch agierte, wird die Distanzierung im Parlament schwierig, ja teils unmöglich.

[…]

Weiter ignorieren oder gar instrumentalisieren? Das ist die Frage im Hinblick auf die AfD. Würden die Bundestagsneulinge grundsätzlich Nein zu allem sagen, bestünde das Problem nicht. Aber sie sagten eben schon in den ersten Tagen auch mal Ja. Gerade in der Union setzt deshalb Nachdenken ein.

Kommentar von crash-news.com:

Das hatten sich die Vertreter der Altparteien offenbar anders vorgestellt. Von “vorführen” und “stellen” war die Rede, von “entzaubern” und “ignorieren” schwadronierten die Großmäuler der sozialistischen Einheitspartei Deutschlands noch vor dem Einzug der AfD in den Bundestag. Doch die Neulinge entpuppen sich plötzlich als gar nicht so plump und primitiv, wie sie von Politik und Medien stets hingestellt wurden.

Eigentlich hatten die hochbezahlten und minderqualifizierten Merkel-Abnicker und Deutschland-Zerstörer im Reichstag einen ganz anderen Plan mit den unliebsamen Quertreibern: Nachdem es trotz historisch einmaliger Medienhetze der gleichgeschalteten Lügenpresse und des Staatsfernsehens nicht gelang, die Deutschen an der Wahl der Alternative zu hindern und diese nun mit 90 Mann im größten Parlament im Lande sitzen, hofften die altgedienten Volksverräter auf eine “Endlösung” mittels diverser Maßnahmen.

Da sie davon ausgingen, dass die AfD-Vertreter ein ähnliches Verhalten wie sie an den Tag legen würden, nämlich hirn- und rückgratloses Abnicken der eigenen Parteivorgaben sowie eine primitive “wir sagen zu allem Nein”-Opposition, sind die Anhänger der Einheitspartei bereits nach dem zweiten Arbeitssitzungstag völlig ernüchtert.

Nicht nur zeigt die Alternative Präsenz und füllt ständig fast sämtliche ihrer Plätze im Plenum – ganz im Gegensatz zu den Altparteien-Schwänzern -, sondern sie demonstriert zudem ein sehr differenziertes Abstimmungsverhalten, mit dem anscheinend keiner der anderen gerechnet hatte.

Ziemlich schnell erkennen die bisher allein unter sich agierenden Schwätzer jetzt, dass sie sich in einem echten Dilemma befinden: Da es bei den meisten behandelten Themengebieten am Ende um ein Ja oder Nein geht, befindet sich stets einer der bunten Farbschläge der Einheitspartei ungewollt auf der Seite der verhassten Neulinge.

Stimmt nämlich etwa die Linke oder die FDP – als Oppositionssimulatoren – gegen eine schwarz-rote Eingabe, könnte sie ungewollte Zustimmung von der AfD erhalten, welche dasselbe Nein vertreten. Ebenso sieht es umgekehrt aus. Wie sollen die “Rechtspopulisten” denn so ausgegrenzt und “gestellt” werden können?

Ja, das ist wirklich eine ganz große Überraschung, damit konnte natürlich keiner rechnen – keiner mit Verstand versteht sich. Würde die Alternative, wie anscheinend erwartet, jetzt ständig als Total-Opposition auftreten, wäre seitens der Altparteien außerdem überhaupt keine Demokratiesimulation mehr möglich, da sie dann stets pauschal und geschlossen die gegenteilige Ansicht der einzigen echten Opposition vertreten müsste.

Für wie blöd halten diese staatlich bezahlten Parteigünstlinge eigentlich ihre neuen Kollegen? Von außen betrachtet stellt sich hier die Frage, ob es sich bei den Vertretern der CDUCSUFDPSPDGRÜNELINKE-Einheitsliste tatsächlich um erwachsene Menschen handelt oder im Plenum in Wirklichkeit eine Vorschulkinderbetreuung von schlecht erzogenen Gören stattfindet.

Derart dämliche Annahmen können wahrlich nur von Berufspolitikern kommen, denen jeglicher Begriff von Verantwortung und Logik fehlt, die niemals in ihrem Leben produktiv gearbeitet haben und denen ihre Partei mehr bedeutet als ihre eigenen Kinder – sofern überhaupt vorhanden. Haben diese schmierigen Herrschaften, die schon länger im Bundestag sitzen, also wirklich ernsthaft geglaubt, sie könnten vor den Augen der neuen, echten Volksvertreter ihr Unwesen auch künftig ungestört betreiben und unser Land weiter in den Abgrund jagen?

Noch deutlicher wird diese kindische Denke durch die Äußerungen von CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer:

„Wir werden unsere parlamentarische Arbeit wegen der komplizierten Mehrheitsfindung nicht einstellen, nur weil die AfD im Parlament sitzt“ […]. „Wir werden nicht verhindern können, dass sich die AfD Anträgen anschließt.“ Klar sei aber auch, dass man Vorstöße der AfD nicht unterstützen werde. „Dieses durchschaubare Spiel ist mit uns nicht zu machen.“

Dieses erbärmlich-lachhafte Gebaren macht einfach nur noch sprachlos und zeigt, wie verbohrt und mental angeschlagen diese Brut der bisherigen sogenannten “Volksvertreter” in Wahrheit ist. So verhält sich kein gewählter Parlamentarier, der zuallererst seinen direkten Wählern und danach seinem Land verpflichtet sein sollte.

Jeder Idiot erkennt nun, was viele Kritiker seit Langem sagen: Um Inhalte geht es in der sündhaft teuren Laberrunde in Berlin schon lange nicht mehr. Ob ein Gesetzesvorschlag gut oder schlecht für die Bürger oder für Deutschland ist, spielt dort überhaupt keine Rolle. Es geht ausschließlich darum, ob er der Staatsratsvorsitzenden, der eigenen Partei oder den beauftragenden Lobbyisten genehm ist oder nicht.

Immerhin, die AfD weiß jetzt, wie sie agieren und sogar eigene Anträge erfolgreich durchbringen kann: Sie muss lediglich das genaue Gegenteil dessen fordern, was sie eigentlich erreichen möchte und zwingt damit die linksgrünen Altparteien zum genau entgegengesetzten, idiotisch-trotzigen Abstimmungsverhalten. Die Angst dieser Staatsschmarotzer, abends in den Hauptpropagandanachrichten ansonsten als “Nazi”-Unterstützer gebrandmarkt und danach aus der Partei ausgeschlossen zu werden, scheint offenbar gigantisch zu sein.

Erwachsene Menschen, die sich ihrer Verantwortung in dieser Position bewusst wären, würden sich jedenfalls nicht so wie diese Marionetten im Bundestag verhalten. Aber wer sich gemeinsam an einen Tisch setzt, um mit exakt gegenteiligen Ansichten eine Regierung bilden zu wollen, dem geht es sowieso nicht um unser Land, sondern allein um die eigenen Posten, die fetten Dienstwagen und die hohen Diäten.

Der AfD wird es damit, so sie es ehrlich meint, nicht sonderlich schwer fallen, bald den Bundestag zu beherrschen, selbst wenn sie sich völlig amateurhaft aufführen sollte, was sie selbstverständlich nicht tut. Gegenüber diesem lächerlichen, aufgeblasenen und korrupten Altparteien-Kindergarten könnten sich wohl sogar Vorschulkinder erfolgreich behaupten.

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Ein Kommentar

  1. Das Schlimme daran ist, daß viele Schafe glauben, die Etablierten wissen nicht, was sie tun ? Das stimmt nur sehr bedingt. Denn die meisten wissen sehr wohl, was sie tun, sie führen nur die Befehle/Vorgaben ihrer Hintermänner aus, teilweise ohne es zu merken. Wobei Einige ganz und gar wissen, was sie tun. Das tun sie jedoch mit einem ungewohnten Eifer, weil davon ihre Posten und Pfründe abhängig sind.

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