Bonus-Malus Punktesystem: Kommunistische Bürgererziehung in China – Vorbild auch für uns?

OpenClipart-Vectors / Pixabay.com / crash-news.com

Zitat von www.computerbild.de:

Pluspunkte, wenn man seine Eltern regelmäßig besucht. Minuspunkte, wenn man den Müll falsch entsorgt. Was nach der Science-Fiction-Serie „Black Mirror“ klingt, wird in China real. Die dortige Regierung möchte bis 2020 flächendeckend ein Punktesystem einführen, das das Sozialverhalten der Bürger einstuft.

[…]

Zum Start bekommt jeder Bürger 1.000 Punkte auf seinem Konto gutgeschrieben. Je nach Verhalten, kommen Punkte hinzu oder fallen weg. Spendet man beispielsweise Blut, wächst der Kontostand. Geht man hingegen bei Rot über die Straße, überzieht das eigene Bankkonto oder schreibt im Internet etwas Kritisches, wirkt sich das negativ auf den persönlichen Punktestand aus.

Kommentar von crash-news.com:

Bereits im Jahr 2020 will die kommunistische Diktatur in China ein flächendeckendes System für ihre 1.373 Millionen Bürger einführen, um deren Konsum-, Kauf- und Sozialverhalten vollumfänglich zu überwachen und mit Hilfe einer Punktekartei „moralisch einwandfreie“ Untertanen zu erzwingen. Dieselben Ziele verfolgen auch hiesige Politiker, ihnen fehlt bislang jedoch das passende Instrument dafür.

Deswegen dürften die hiesigen Meinungsführer gerade mit großem Interesse das Geschehen in China beobachten, wo es mit dem sogenannten „Social Credit System“ eine scheinbar perfekte Lösung gibt, um Kritikern, politisch Inkorrekten, AfD-Wählern und -Anhängern und ebenso allen anderen staatsgefährdenden Angelegenheiten und Äußerungen bequem Herr zu werden.

Hierzulande haben die selbsternannten Meinungshäuptlinge bekanntlich mit wachsendem Widerstand zu kämpfen gegen all die schönen politischen Programme unserer „Volksvertreter“, wie etwa die angeblich nicht existente Islamisierung, die Masseneinwanderung samt Umvolkung, den Genderwahn, die Klima-Lüge oder die systematische Enteignung der Bürger, um nur wenige Beispiele zu nennen.

Mittlerweile konnte sich – sehr zum Leidwesen der Herrschenden – eine neue Partei etablieren, welche diesem bösartigen Selbstvernichtungsprogramm die Stirn bietet und nun sogar mit 90 Mann im neuen Bundestag sitzt. Derartiges kann in China nicht mehr passieren, „Social Credit System“ sei Dank.

Die Idee der chinesischen Staatsführung ist nämlich so genial wie simpel: Jeder Bürger, besser gesagt jeder Staatssklave, bekommt zum Start 1.000 Punkte auf sein virtuelles Wohlverhaltenskonto gutgeschrieben. Für gute Taten und vorbildlich untertäniges Benehmen gibt es Pluspunkte, für alles andere werden Punkte abgezogen.

Dass bei einem Punktestand von Null die unmittelbare Erschießung droht, ist zwar Stand heute nicht zu befürchten, allerdings kommen den Betreffenden die zugehörigen Konsequenzen dennoch ähnlich teuer zu stehen: Einen Bankkredit, einen neuen Arbeitsplatz oder eine Beförderung wird es für „Fehlverhalten“ jedenfalls nicht mehr geben.

Inwieweit sich dieses staatliche Unterdrückungssystem mittelfristig ebenso auf sämtliche anderen Lebensbereiche ausweitet, können wir nur mutmaßen. Doch seine Wirkung dürfte sich drastisch verstärken, wenn auch alle andere Verhaltensweisen an den persönlichen Punktestand gekoppelt werden.

Wer nämlich ohne ausreichende Punkteanzahl keine Wohnung in einer Stadt, kein Bankkonto, keinen Zugang zum Internet und keinen Mobilfunkvertrag bekommt, nicht in bestimmten oder überhaupt nicht in Supermärkten oder Kaufhäusern einkaufen, nicht in Restaurants ausgehen, nicht Auto fahren, nicht heiraten oder seinen christlichen Glauben ausüben darf, für den endet das Leben im Grunde genommen. Eine echte Hinrichtung ist obsolet.

Derjenige, welcher das jetzt für pure Schwarzmalerei hält, hat anscheinend rein gar nichts kapiert. Allein die Tatsache, dass die größte Nation der Erde bereits binnen der nächsten zwei Jahre ein derartig totalitäres System real implementiert und vollumfänglich zum Einsatz bringt, demonstriert sehr eindrücklich, wie nahe wir der absoluten Versklavung unter einer Weltregierung oder einer Neuen Weltordnung sind.

Niemand hindert die chinesische Regierung nach Einführung dieses „Social Credit Systems“ noch daran, es beliebig zu verschärfen und auf wirklich jedes Detail im Leben der Chinesen auszuweiten. Dazu braucht es nicht einmal einen vergrößerten Polizei- oder Sicherheitsapparat, weil sich die Bürger ganz einfach selbst gegenseitig überwachen können.

Wie wäre es beispielsweise mit Bonuspunkten für das Anschwärzen und Verpetzen von Fehlverhalten der Mitmenschen, ja sogar innerhalb der eigenen Familie? Diese Methode hat sich schließlich in sämtlichen kommunistischen Regimes bewährt. Es gibt sogar eine Prophezeiung, die genau das ankündigt:

Dann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten; und ihr werdet gehaßt sein von allen Heidenvölkern um meines Namens willen. Und dann werden viele Anstoß nehmen, einander verraten und einander hassen. Matthäus 24,9-10

Ebenso lassen sich Andeutungen auf das chinesische Punktesystem im selben Buch finden:

Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Offenbarung 13,16-17

Aber haben wir Derartiges tatsächlich auch in Europa oder Deutschland zu befürchten? Im Gegenteil: Es gibt längst sehr detaillierte Pläne, etwas ganz Ähnliches bei uns einzuführen, allerdings zunächst unter einem anderen Deckmantel. Bei uns soll es ein solches Punktekonto im Zusammenhang mit dem persönlichen „CO2-Kontingent“ geben. Bereits vor fünf Jahren äußerte die Bundesregierung konkrete Überlegungen:

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) plädiert vor dem Gipfel dennoch für weltweit einheitliche Ziele. In der künftigen Weltklimapolitik solle ein einheitliches CO2-Budget für jeden Menschen festgelegt werden […]. „Es ist vernünftig und geboten, eine globale Wettbewerbsordnung zum Schutz des Klimas einzuführen.“ Das Endziel sei „ein Pro-Kopf-Budget für die Emission von Treibhausgasen, das für jeden Menschen auf der Welt gilt.“

Der Schritt, klimatechnisches „Wohlverhalten“ anschließend genauso auf den sozialen Bereich auszuweiten, ist minimal. Sobald die Infrastruktur für die Kontrolle der Menschen bezüglich ihres Kohlendioxidausstoßes steht, ist die Sache gelaufen. Außerdem ist es schon heute so, dass von vielen linken Spinnern allein das Wählen der AfD, die sich klar gegen die Klima-Lüge ausspricht, wie eine Art von Verbrechen behandelt wird.

Leider ist insbesondere die große Fraktion der Gutmenschen längst auf dieses Verhaltensformat trainiert. Angeblich besser und „guter“ zu sein als alle anderen, ist für diese selbsternannten Weltretter die Legitimation für beliebige faschistische Maßnahmen, um sogar die Mehrheit der Bevölkerung, die überhaupt nicht auf ihrer Seite steht, zur Einhaltung ihrer willkürlichen Vorgaben zu zwingen. Notfalls gern mit roher Gewalt.

Unsere Kinder lernen zudem in den Schulen und Universitäten, dass fast allein die Punkte im Leben zählen und Angepasstheit über allem steht. Der zugehörige Maßstab spielt dabei kaum eine Rolle und er kann natürlich nach Belieben ausgetauscht und jederzeit verschärft werden.

Doch obwohl sich dieses krude Diktatursystem gerade klar vor unseren Augen abzeichnet und wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon bald in Deutschland und genauso weltweit mit ähnlichen Maßnahmen rechnen müssen, gibt es etwas sehr Wichtiges, das nicht mit solchen Punkten gekauft oder erreicht werden kann, auch nicht mit dem vermeintlich vorbildlichsten eigenen Wohlverhalten:

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