Ernährungs-„Experten“ empfehlen mehr Obst – Gesundheits-„Experten“ warnen davor

diapicard / Pixabay.com

Zitat von www.wr.de:

In diesem Monat ist die bis dahin für Isoglucose geltende Quote von fünf Prozent auf dem EU-Binnenmarkt gefallen. Hersteller dürfen den aus einem Gemisch von Fruktose und Glukose bestehenden Sirup nun unbegrenzt einkaufen. Er wird in der Regel aus Mais- oder Weizenstärke gewonnen und ist damit deutlich billiger als etwa Haushaltszucker.

[…]

„Bei Haushaltszucker sind die Bausteine Fruktose und Glukose stets zu gleichen Teilen enthalten, bei Isoglucose überwiegt jedoch häufig der Fruktoseanteil“, erklärt Andreas Pfeiffer, Direktor der Klinik für Endokrinologie und Ernährungsmedizin in der Charité.

Kommentar von crash-news.com:

Zucker ist unter Gesundheitsfanatikern und selbsternannten Ernährungsgurus als böse und ungesund verschrien. Er schädige angeblich die Zähne, führe zu Übergewicht, zur Verfettung der Leber, zur Verkalkung von Arterien und etlichen weiteren schlimmsten Folgen. „Experten“ empfehlen daher, mehr Obst und Gemüse zu essen, am besten fünf Portionen pro Tag. Doch die Sache hat einen großen Haken.

Am 30. September 2017 endete die Europäische Zuckermarktordnung, welche mittels Subventionen, Quoten und Zöllen fast 50 Jahre lang die hiesige Zuckerproduktion und den Anbau von Zuckerrüben „schützen“ sollte – oder was auch immer in sozialistischen Regimen unter dem Begriff „Schutz“ verstanden werden darf.

Damit fiel gleichermaßen die bisherige Beschränkung auf maximal 5% Anteil von Isoglucose auf dem EU-Binnenmarkt, also der Verwendung des aus Mais- bzw. Weizenstärke hergestellten Fruktose-Glukose-Sirups. Dieser Stoff ist im Vergleich zum Zucker aus Zuckerrüben einfacher und kostengünstiger herzustellen.

Doch er soll laut „Experten“ angeblich über einen gravierenden Nachteil verfügen: Verbände wie die Deutsche Adipositas Gesellschaft oder die Deutsche Diabetes Hilfe behaupten nämlich, der vermehrte Konsum von Isoglucose führe zu einer Zunahme von Übergewicht und Diabetes. Ziel dieser Organisationen ist es daher schon lange, den Deutschen ihren geliebten Zucker möglichst abspenstig zu machen.

Das haben sie mit relativ großem Erfolg sogar bereits erreicht, denn immer mehr Menschen achten heute auf ihre Ernährung. Zumindest sagen sie das, obwohl sie dabei lediglich den Empfehlungen von selbsternannten „Experten“ Folge leisten, ohne wirklich zu wissen und zu verstehen, was sie da tun.

Nicht nur in Sachen Vegetarismus und Veganismus, deren blinde Anhängerschaft schnell zu verheerenden gesundheitlichen Folgen aufgrund einseitiger oder mangelhafter Ernährung führen kann, auch in Punkto Gewichtsreduktion vertrauen die Leute seltsamerweise voll den Trends und ihren jeweiligen großen Vorbetern, selbst wenn sich diese Strategien alle paar Jahre umkehren und sich diametral widersprechen.

Irgendwelche Studien, deren jeweilige Auftraggeber meist unklar sind, bestätigen etwa den mutmaßlichen Zusammenhang zwischen Übergewicht und dem „falschen“ Zucker. Adipositas kann zwar in einigen Fällen auf den in der „Germanischen Heilkunde“ beschriebenen Sonderfall des „Syndrom“ zurückgeführt werden, allerdings sind die meisten anderen Vorkommen von starkem Übergewicht schlicht das Ergebnis von einer ganz bestimmten Verhaltensweise: Zuviel essen.

Nicht die Art des Zuckers, ob nun Fruktose oder Glukose, sondern die pure Menge macht das Gift. Wer sich bei jeder Gelegenheit auf Süßspeisen, zuckerhaltige Getränke, Süßigkeiten und eben auch jede Menge Obst stürzt, der wird freilich genauso einen negativen Gewichtseffekt bei sich beobachten wie jemand, der einfach nur viel zu viel futtert, egal wovon.

Richtig lustig wird die Sache mit dem Zucker jedoch, wenn plötzlich die andere „Experten“-Seite mitzureden beginnt. Die Kampagne des Vereins „5 AM TAG“ , hinter dem etliche Krankenkassen, Krebsgesellschaften, Kliniken und natürlich diverse staatlichen Ministerien stehen, wirbt auf bevormundende Art damit, jeden Tag fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen.

Das sei gesund und beuge diversen Zivilisationskrankheiten vor, heißt es. Jeder, der die fünf biologischen Naturgesetze der „Germanischen Heilkunde“ kennt, weiß allerdings, dass Krebs, Bluthochdruck und all die zahlreichen sonstigen heutigen Krankheiten ganz andere, sehr konkrete Ursachen haben. Lediglich ein Bruchteil davon entstammt tatsächlich akuter Mangelernährung, wobei aber selbst eine vermeintlich „ungesunde“ Ernährungsweise noch längst nicht die Ursache für einen echten Mangel ausmacht, sondern ganz woanders herrührt.

Die eigentliche Unlogik der ganzen Kampange kommt dann zum Vorschein, wenn wir uns anschauen, was da eigentlich von diesem Möchtegern-Gesundheits-Verein empfohlen wird: Erwachsene sollen täglich mindestens 650 Gramm an Gemüse und Obst verzehren, was nicht gerade wenig ist – und je nach Jahreszeit zudem alles andere als „öko“. Obst enthält jedoch jede Menge Fruchtzucker, sprich Fruktose. Und vor eben dieser Fruktose hat uns all die Jahre eine EUdSSR-Planwirtschaft gezielt „bewahrt“.

Angebliche „Experten“ warnen aber gerade ausdrücklich davor, mit dem Ende der Europäischen Zuckermarktordnung kämen nun Unmengen Produkte auf den Markt, die nicht mehr mit herkömmlichem Zucker aus Rüben, sondern mit Mais- und Weizen-Isoglucose gesüßt seien. Der hohe Anteil von Fruktose darin könne dann Leberverfettung und eine starke Zunahme von Adipositas bewirken.

Hm, für den obrigkeitshörigen Deutschen ist das jetzt eine echte Herausforderung: Die einen „Experten“ empfehlen also die massive Aufnahme von Fruchtzucker durch den täglich übermäßigen und ausgeprägten Verzehr von Obst, doch die anderen „Experten“ warnen genau davor, bloß keine Fruktose zu konsumieren.

Ein echtes Dilemma für die Dutzenden Millionen Lemminge im Land, die sich stets nur an aktuellen Trends und den steilen Behauptungen von selbsternannten Fachleuten alias „Experten“ orientieren sowie sämtlichen Aussagen seitens Vertretern der Regierung immer brav blinden Glauben und Gehorsam schenken.

Das wirklich Schlimme ist nicht die angeblich schlechte Ernährung der Bürger, die ist meist gar nicht so schrecklich verkehrt, es wird heute einfach nur insgesamt von Allem zuviel gegessen. Das blinde Vertrauen in sogenannte „Experten“ ist hingegen das eigentliche Problem.

Allein schon dieser Begriff steht in den Augen kritisch- und selbstdenkender Menschen für das genaue Gegenteil, denn derlei vermeintliche Fachleute sind in der Regel weder vom Fach noch sonstwie spezifisch tiefergehend gebildet, sondern meist bloße Wichtigtuer oder pure Ideologen.

Wir kennen das beispielsweise von der „Energiewende“, die ja ebenfalls von „Experten“ ausgeklügelt wurde. Oder aus dem Bereich Kernkraft, der stets mit dem falschen Fachterminus „Atomenergie“ betitelt wird und zwar von genau solchen angeblichen „Atom-Experten“.

Es wäre deshalb einmal Zeit für eine echte Expertenkommission, die das Problem mit dem „Expertentum“ analysiert und ein für allemal beseitigt. Doch die Deutschen lieben ihre „Experten“ und sie brauchen diese auch, da sie sonst nämlich damit anfangen müssten, sich tatsächlich selbst Gedanken über ihr Leben und ihre Gesundheit machen zu müssen, um eigenverantwortlich Entscheidungen treffen zu können.

Aber keine Sorge, dazu wird es schon nicht kommen, denn „Experten“ in der Regierung sind schließlich hauptamtlich damit befasst, immer mehr und immer neue Bereiche zu schaffen, in denen nicht der gesunde Menschenverstand, sondern behördliche „Experten“, sprich fachlich ahnungslose Ideologen das Sagen haben.

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2 Kommentare

  1. 》… denn „Experten“ in der Regierung sind schließlich hauptamtlich damit befasst, immer mehr und immer neue Bereiche zu schaffen, in denen nicht der gesunde Menschenverstand, sondern behördliche „Experten“, sprich fachlich ahnungslose Ideologen das Sagen haben.《

    …. und auch dafür sorgen, daß möglichst – ohne viele Hürden überwinden zu müssen – der Rubel rollt.
    Wir – der Verbraucher – ist doch nur noch Mittel zum Zweck.
    Egal ob Glyphosat, Impfzwang (Pharmaindustrie) oder was auch immer, die Geldschleusen müssen geöffnet werden.

  2. Definitiv falsch ist, dass die Menge des Essens einen entscheidenden Einfluss auf das Dick-werden hat. Wer nur Eweiss oder nur Fett (bzw. eine Kombination der zwei) zu sich nimmt, nimmt niemals zu, egal wie viel er/sie isst.

    Das zuviel an Essen kommt hoechstens noch dazu zur falschen Ernnaehrung. Es ist leicht zu uberpruefen, dass Kohlehydrate die Fett“verbrennung“ lahm legen und deshalb nimmt man ggf. zu (auch nicht jeder Mensch). Dr. Strunz (strunz.com) hat so erfolgreich Leute zum Abnehmen gebracht, Zucker ist ungesund und Fruchtzucker ist bei manchem Leuten unvertraeglich. Aber es ist wie immer, die Dosis macht es. Wir essen zuviel and KH, die nur zur Energiegewinnung verwendet werden, es gibt ja auch keine essenstiellen KH.

    Die NGM muss doch auch ein Modell fuer den Normalzustand (ohne Syndrom) kennen. Der normale gesunde Stoffwechsel kann doch auch durch Mangelernaehrung gestoert werden, was sich eben auch in „Krankheit“ auessert. Die Syndrome bewirken aber ohne Mangel in der Ernaherung auch Stoffwechselstoerungen. Das sind die beiden „Seiten“, nach meinem Verstaendnis.

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