Kommen Zwangsanleihen? Raffinierte Enteignungsstrategie auf dem Weg zum Kommunismus

Thorben Wengert / pixelio.de

Zitat von www.wiwo.de:

Der Staat soll – so der Vorschlag – Miteigentümer werden und dafür jährlich eine Verzinsung bekommen. Zahlen die Eigentümer nicht jährlich, sollen Einmalzahlungen bei Verkauf oder Erbschaft anfallen. Verbunden wird diese Überlegung mit der Forderung nach mehr „Solidarität“ und Umverteilung innerhalb der Eurozone.

[…]

Zwar gehören Immobilien in jedes diversifizierte Portfolio, allerdings muss man sich der erheblichen Gefahren des Zugriffs des Staates bewusst sein. Mietpreisbremse und neuerdings „Milieuschutz“ geben einen Vorgeschmack auf das, was noch kommen könnte.

Kommentar von crash-news.com:

In Zeiten von Nullzinsen setzen immer mehr Sparer notgedrungen auf alternative Anlagemöglichkeiten. Neben den eher unbeliebten Aktien und den nicht mehr wirtschaftlichen Lebensversicherungen verwandeln die Deutschen ihre Vermögen daher am liebsten in Betongold, weil sie tatsächlich mehrheitlich glauben, dies sei eine kluge und langfristig sichere Anlage. Welch ein Irrtum.

Immobilien sind, wie der Name an sich es bereits mehr als deutlich zum Ausdruck bringt, unmobil. Schon im simplen Falle eines Umzugs ist die selbstgenutzte Wohnung oder das Haus ein echter Klotz am Bein. Nur unter bestimmten Umständen lässt sich das festgenagelte Eigentum hierbei gewinnbringend veräußern. In der Regel funktioniert das aufgrund des Zeitdrucks allerdings nicht.

Doch der schwierige und meist verlustbehaftete Verkauf der eigenen Immobilie ist noch das harmloseste Szenario. Von Seiten unseres sozialistischen Staates droht nämlich weitaus größeres Unheil – im Wesentlichen durch zwei teure und nicht selten existenzbedrohenden Faktoren:

  1. Zwangsauflagen, etwa in Form einer Mietpreisbremse, baulich erzwungenen Maßnahmen wie der bekanntlich sinnlosen Wärmedämmung, neuer „CO2-neutraler“ oder anderen, hauptsächlich „ökologisch“ motivierten Zwangsumbauten und -erneuerungen.
  2. Eine Zwangsanleihe, auch Lastenausgleich oder je nach Situation als Kriegsanleihe bezeichnet, bei welcher die Immobilie zu einer hohen und langfristigen Zwangszahlung verpflichtet.

Wer glaubt, sich aus diesen Bedrohungen, sobald sie sich abzeichnen, durch kurzfristiges Abstoßen des Objektes jeweils rechtzeitig davonstehlen zu können, der wird sich noch böse wundern. In genau dem Moment, in welchem die Regierung auch nur ernsthaft anfängt, über derlei krasse Maßnahmen offen nachzudenken, werden die Immobilienpreise anfangen, ins Bodenlose zu purzeln.

Außerdem gestalten die Volksvertreter eben aus diesem Grund ihre Gesetze ganz einfach derart, dass sie rückwirkend beginnen, ein zwischenzeitlicher Verkauf also entweder angefochten werden kann, unwirksam wird oder den vorherigen Eigentümer nachträglich zur entsprechenden Zahlung bzw. Durchführung der baulichen Änderungen zwingt.

Zwangsmaßnahmen bringen es nämlich stets mit sich, ziemlich ausgeklügelt zu sein, wodurch sämtliche Schlupflöcher von Anfang an möglichst mit allen Mitteln gestopft sind, um ja niemanden ungeschoren davonkommen zu lassen. Der „demokratische“ Staat hat hier schließlich bloß einen einzigen Schuss frei und der muss gleich auf Anhieb sitzen.

Durch solcherlei finanzielle Auflagen geraten natürlich viele Häuslebesitzer in die Bredouille, was unzählige Notverkäufe und Zwangsversteigerungen auslöst. Gleichermaßen bricht der Immobilienmarkt aufgrund der nun massiv einbrechenden Käuferzahl schlagartig ein, was die Immobilienpreise noch stärker unter Druck setzt und zu weiteren Problemen führt, weil viele Banken dann Nachforderungen und zusätzliche Sicherheiten haben wollen, insbesondere von denjenigen, die ihr Häuschen zu 100% finanzierten.

Da allerdings die Banken größtenteils auf diesen Forderungen sitzenbleiben werden, ist klar, was aus dieser Entwicklung kurzfristig resultiert: Die nächste große Bankenkrise, deren Ausmaß nur schwerlich abgeschätzt werden kann und die im Vergleich zu 2008 um Dimensionen schlimmer ausfallen wird.

Mancher unkritische Zeitgenosse mag das vielleicht wider besseres Wissen als pure Schwarzmalerei bezeichnen. Aber fragen Sie sich einfach selbst: Würden Sie sich denn tatsächlich noch ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen bzw. bauen, nachdem derartige Zwangsauflagen der Regierung verabschiedet wurden?

Kein normaler Mensch käme dann wohl auf die dämliche Idee, den sogenannten „Volksvertretern“ in irgendeiner Art und Weise zu vertrauen, denn wer garantiert schließlich dafür, dass nicht schon morgen die nächste Schweinerei aus Berlin oder Brüssel droht, um entweder angebliche „Solidarität“ zu zeigen oder ins Straucheln geratene Banken in Südeuropa zu retten?

Nun, all das ist weder Zufall noch unvermeidbar, sondern es gehört zum langfristigen Plan für die Errichtung einer Neuen Weltordnung auf Basis eines rein kommunistischen Systems. Um dieses durchsetzen zu können, ist es aber zuerst unbedingt notwendig, die Menschen praktisch vollständig zu enteignen – nachdem sie zuvor systematisch entwaffnet und etwa durch eine Masseneinwanderung politisch entzweit und mit anderen Dingen, wie dem eigenen Überleben und der persönlichen Sicherheit umfassend beschäftigt wurden.

Wie diese Enteignung ablaufen könnte, offenbart der Vorschlag des staatsnahen französischen Think Tanks „France Strategie“. Der Clou dieser Idee ist, den Staat grundsätzlich zum Miteigentümer aller Immobilien zu machen und ihm jährlich eine Verzinsung hierfür bezahlen zu müssen. Gerade in Zeiten von Zinsen auf Null oder sogar darunter ist das natürlich eine bodenlose Frechheit.

Grundlos würde eine derartige Maßnahme allerdings wahrscheinlich selbst im ignoranten „wir lassen uns alles gefallen“-Deutschland zu einem echten Aufstand führen. Mit der richtigen Begründung hingegen ließe sich diese Transformation relativ glatt und weitgehend widerstandsfrei durchziehen. Der übliche deutsche Ewigkeits-Schuldkomplex reicht dafür aber sicherlich nicht aus.

Also muss eine Krise her, eine, die existenziell ist und den Menschen aufzeigt, dass es keinen Ausweg mehr gibt, außer das Einlenken in die von der Regierung vorgeschlagene Lösung: Um die allgemeine Versorgung wiederherzustellen ist zunächst der sterbende Euro und das kollabierte Finanzsystem wiederzubeleben und mit dem Geld der Bürger zu „retten“. Die Meinungsdiktatoren in den Medien erzählen uns dann sinngemäß:

„Aufgrund der verheerenden Katastrophe sind vorübergehend außergewöhnliche Maßnahmen notwendig. Jetzt muss jeder von uns mithelfen und die Lasten müssen gemeinsam getragen werden.“

Hierfür kommt es dann zum einen zu einer generellen Vermögensbesteuerung und zum anderen zu einer Zwangsanleihe für sämtliche Immobilien und für jeglichen Grundbesitz. Dieser vermeintlich rettende Aktionismus wird selbstverständlich scheitern und das globale Geldsystem trotzdem endgültig zusammenbrechen.

Der Staat kann den zahlungsunfähigen Bürgern und Immobilieneigentümern anschließend nach der Einführung einer neuen, globalen Währung ein großzügiges Angebot unterbreiten: Ihr dürft in „eurem“ Haus zwar wohnen bleiben, es gehört aber ab sofort dem Staat, weshalb eine Mietzahlung an diesen fällig wird. Damit gehören sämtliche Immobilien allein der Zentralregierung. Rechtlich ist die Sache wasserdicht, eine Klage, vor welchem Gericht auch immer, ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt – das ist ja bereits heute der Fall.

Ob das geplante Ziel nun auf exakt diesem Wege erreicht werden soll oder es noch alternative Schritte gibt, um die globale marxistische Diktatur zu errichten, sei einmal dahingestellt. Doch die Menschen sind heute leider bloß mit sich selbst, dem stetigen Konsum, der Massenmigration und vielen anderen Problemen vollauf beschäftigt und bekommen kaum mit, welches große Spiel da gerade im Hintergrund abläuft.

Sich diesem satanischen Szenario gänzlich zu entziehen ist quasi unmöglich. Wenigstens sollte der kluge Mensch jedoch derzeit die Finger von Immobilien lassen, erst recht von kreditfinanzierten Liegenschaften, und sein Vermögen soweit wie möglich aus dem bald kollabierenden Geldsystem herausholen und es in physische Edelmetalle umwandeln.

Das allein rettet zwar seine Seele nicht, aber vielleicht kann es ihm dafür einige Zeit Ruhe verschaffen, um sich in den kommenden katastrophalen Zeiten Gedanken darüber zu machen, was eigentlich der Sinn seines Lebens ist und wie er sich eben doch noch aus der ewigen Misere retten kann.

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2 Kommentare

  1. Nachtrag zum Thema von Hoffmann von Fallersleben

    So sind die Deutschen !
    Nicht Mord, noch Brand, noch Kerker, noch Standrecht obendrein,es muß noch kommen stärker, wenn´s soll von Wirkung sein. Zu Bettlern sollte ihr werden, verhungern allesamt,
    zu Mühen und Beschwerden verflucht sein und verdammt.
    Euch soll das bisschen Leben so gründlich sein verhasst,
    dass Ihr es weg wollt geben wie eine schwere Last.
    D a n n, dann vielleicht erwacht in Euch ein neuer Geist,
    ein Geist, der über Nacht Euch hin zur Freiheit reißt !“

    Gottfried Benn – Lyriker ♦ 1886 – 1956 schrieb einst:
    Das Abendland geht nicht zugrunde an den totalitären Systemen, auch nicht an seiner geistigen Armut, sondern an dem hündischen Kriechen seiner Intelligenz vor den politischen Zweckmäßigkeiten.

    Anm.: Besser kann man die augenblickliche Situation in Deutschland und Europa nicht beschreiben.

  2. Angesichts seines Ausscheidens als Finanzminister warnte Schäuble vor einigen Tagen in der „Financial Times Deutschland” sogar vor einer neuen Finanzkrise in der Eurozone. Er selbst sei „darüber auch sehr besorgt”. Zu seinem letzten Auftritt auf europäischem Finanzparkett reiste Schäuble vergangene Woche deshalb mit deutlichen Worten und Reformplänen im Gepäck.

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