Euro-„Wert“ sinkt immer weiter – Nahrungsmittel und Energie größte Preistreiber

Hans / jojooff / Pixabay.com / crash-news.com

Zitat von www.merkur.de:

Auch im September sind die Preise in Deutschland gestiegen. Das gilt vor allem für Grundgüter wie Lebensmittel und Energie.

[…]

Tiefer in die Tasche greifen als vor einem Jahr mussten Verbraucher vor allem für Nahrungsmittel, die sich um 3,6 Prozent verteuerten.

[…]

Energie verteuerte sich insgesamt um 2,7 Prozent. Leichtes Heizöl kostete vor Beginn der Heizsaison 12,9 Prozent mehr. An den Tankstellen mussten Autofahrer 4,5 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor.

Kommentar von crash-news.com:

Die Inflation frisst die Einkommen und Sparvermögen der Deutschen immer weiter auf. Seitens des Statistischen Bundesamts und der Europäischen Zentralbank wird uns die stetig schlimmere Verwässerung der Gemeinschaftswährung jedoch wie ein unabwendbares Naturphänomen verkauft. In Wahrheit ist das System tödlich für jeden auf die Seite gelegten und mühsam angesparten Euro.

Um insgesamt 1,8% seien die Verbraucherpreise im September 2017 im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Da der dieser Berechnung zugrundeliegende Warenkorb allerdings jede Menge an unbedeutenden Konsumgütern beinhaltet, lässt sich der Anstieg im Bereich Energie um 2,7% und bei Nahrungsmitteln um 3,6% gut verstecken und erfolgreich kleinrechnen.

Denen, die bereits heute jeden Cent zweimal umdrehen müssen, hilft diese Trickserei jedoch herzlich wenig, um über den Monat zu kommen. Der Großteil ihres Einkommens geht nämlich für Miete, Strom, Benzin und Lebensmittel drauf, allesamt geprägt von stark steigenden Preisen. Geld für sinnlosen Konsum, Urlaub oder etwa kulturelle Angebote ist bei vielen Menschen schon lange nicht mehr drin.

Diese Leute trifft es daher nicht mit den geschönten 1,8%, sondern mit 70,4%. Das ist aktuell die tatsächliche Preissteigerung bei Butter in den vergangenen zwölf Monaten. Da wirkt der glücklicherweise immer noch recht niedrige Ölpreis wie ein Gnadengeschenk, weil somit wenigstens die Heiz- und Fahrtkosten nicht ebenfalls durch die Decke gingen.

Besonders hinterlistig ist die Art und Weise, wie uns die scheinbar unvermeidliche und von der EZB sogar erwünschte Inflation aufgetischt wird. Mit prozentualen Angaben lässt sich nämlich ganz leicht die exponentielle Eigenschaft der wundersamen Geldmengenvermehrung verschleiern, da die Zahl von den jährlich angestrebten zwei Prozent „Preisstabilität“ auf den ersten Blick ziemlich gering erscheint.

Langfristig betrachtet entstehen dabei allerdings ganz andere Dimensionen. Wer beispielsweise etwas Geld beiseite gelegt oder auf einem Sparkonto eingezahlt hat – ein Unterschied bezüglich der Zinsen existiert zwischen beiden ja mittlerweile nicht mehr – sieht sich nach zehn Jahren schon um 17%, nach 20 Jahren um 32% und nach 30 Jahren um 44% betrogen.

Soviel Zinsen müssten Sparanlagen über diese Zeiträume einbringen, um zumindest die offizielle Inflation auszugleichen. Derzeit vollkommen unmöglich, wenigstens auf herkömmliche Weise. Wer dieser brutalen Enteignung – eigentlich ist es nichts anderes als Raub durch die EZB – entgehen möchte, muss sich auf waghalsige und riskante Anlagen einlassen, etwa den Aktienmarkt.

Dasselbe gilt für das Einkommen. Die Masse dürfte wohl kaum 20% Gehaltserhöhung in den vergangenen zehn Jahren erhalten haben. Und selbst wenn, neben der Inflation in dieser Höhe nagt bei solchen Dimensionen zugleich auch immer der Fiskus mit am Gehaltskuchen herum.

Inflation ist nichts anderes als organisierter, staatlicher Betrug und Diebstahl. Ohne dieses Instrument wäre unser Geldsystem jedoch gar nicht funktionsfähig, zumindest nicht auf längere Sicht. Es benötigt eine kontinuierliche Ausweitung der Schulden. Endet dieser Prozess, ist praktisch augenblicklich Schluss und das gesamte Finanzgebilde bricht mit lautem Getöse in sich zusammen.

Das ist der wahre Grund, warum die EZB bei einer Teuerungsrate von 2% von einem stabilen Preisniveau spricht. Stabil sind dabei natürlich nicht die Preise, sondern lediglich das zur exponentiellen Expansion verdonnerte Finanzsystem.

Nichtsdestotrotz funktioniert diese künstliche Beatmung bloß über endliche Zeiträume. Irgendwann sind die Schuldenberge schlicht zu hoch und praktisch jeder Privathaushalt, jedes Unternehmen und sämtliche Staaten derart überschuldet, dass neue Schulden nicht mehr gemacht werden können. Spätestens dann ist Schluss.

Wie nah wir diesem Punkt sind, erkennen wir anhand des vermeintlich kopflosen politischen Irrsinns. Indem nun gerade versucht wird, mittels legislativer Maßnahmen und Lügen Diesel-Pkws zu verbieten, versuchen die Machthaber mit Gewalt, ein gigantisches Konjunkturprogramm zu erzwingen. Dasselbe läuft parallel mit Hilfe Millionen illegaler Migranten, die ebenfalls wirtschaftliches Wachstum bedeuten, selbst wenn es sich dabei lediglich um reinen Konsum handelt.

Nichts in der etablierten Politik geschieht zufällig, alles zielt allein auf den Machterhalt und die Ausweitung derselben ab. Speziell das Geldsystem dient dazu, die Fäden in der Hand und die Kontrolle über das Geschehen zu behalten.

Allerdings ist mathematisch gesehen irgendwann definitiv Schluss und es wird ein völliger Neuanfang benötigt. Diese „Übergänge“ wurden in der Vergangenheit von den Drahtziehern hinter den Kulissen üblicherweise auf eine ganz bestimmte Weise durchgeführt: Mittels großer Kriege. Kein Wunder und kein Zufall also, was derzeit auf der politischen Bühne geschieht.

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