Bargeldabschaffung: Nach dem Angriff von oben jetzt auch Attacke von unten

Peter Smola / pixelio.de

Zitat von www.n-tv.de:

Das Suchen nach Ein- und Zwei-Cent-Münzen beim Einkauf ist den Deutschen zu lästig. So haben sie in ihren Schubladen Kleingeld in zusammen dreistelliger Millionenhöhe herumliegen. In den Niederlanden reagieren die Händler bereits.

[…]

Über die Abschaffung des ungeliebten Kleingeldes wird schon länger debattiert. Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer sagte dem Blatt, allein die Herstellung der Münzen sei eine große Verschwendung an Metallen und Energie. Die Einführung des niederländischen Modells müsse daher auch vom deutschen Handel angedacht werden.

Kommentar von crash-news.com:

Der 500-Euro-Schein ist mittlerweile Geschichte. Noch befindet er sich zwar im Umlauf, seine Neuausgabe ist jedoch Ende 2018 vorbei, produziert wird er bereits seit 2014 nicht mehr. Während uns auf durchschaubare Weise schon seit Längerem die großen Scheine abspenstig gemacht werden, beginnt jetzt auch der Angriff von der entgegengesetzten Seite: Dem Münzgeld wird ebenfalls der Kampf angesagt.

Als „Lieblingsschein der Kriminellen“ wurde der 500er bezeichnet und daher sei seine Beseitigung unumgänglich. Wer möchte schon gern Verbrecher unterstützen oder gar mit ihnen in Verbindung gebracht werden?

Eben. Doch die logische Konsequenz der Abschaffung der bislang größten Euronote scheint den Leuten nicht bewusst zu sein: Einmal davon abgesehen, dass „Kriminelle“ sowieso ganz andere Mittel und Wege haben, mit was bezahlen sie denn wohl künftig, wenn es den ganz großen roten Schein nicht mehr gibt, bzw. er nirgendwo mehr angenommen wird, außer von den nationalen Notenbanken?

Dann mutiert natürlich zwangsläufig der nächstkleinere, der 200er zum neuen „Lieblingsschein der Kriminellen“. Wir können also darauf wetten, dass über kurz oder lang auch dieser Baumwollfetzen gezielt in Misskredit geraten wird und mit ihm vermutlich gleichermaßen der 100-Euro-Schein, denn welcher deutsche Niedriglohnsklave hantiert im Alltag schon mit derart hohen Geldbeträgen herum?

Dieses Spielchen ist so durchsichtig wie primitiv, aber es verfehlt anscheinend trotzdem seine Wirkung nicht, da echter Widerstand praktisch nicht existiert. Die Bargeldabschaffungs-Strategen leisten hier wirklich hervorragende Lobbyarbeit, insbesondere die Gemächlichkeit ist entscheidend, mit welcher sie vorgehen.

Weil es jedoch sehr lange dauern würde, wenn nur alle paar Jahre ein neuer Angriff auf den nächst niedrigeren Schein gestartet wird, bis das gesamte Bargeld endlich Geschichte ist und der vollständig gläserne Bürger in finanzieller Hinsicht geboren wurde, haben die Planer offenbar beschlossen, die monetäre Freiheit jetzt von zwei Seiten in die Zange zu nehmen.

Was könnte dabei als Argumentation besser geeignet sein als die allgemeine Bequemlichkeit und vermeintlicher zusätzlicher Komfort? So haben beispielsweise die Holländer inzwischen Fakten geschaffen und alle Ein- und Zwei-Cent-Münzen verbannt. Kaufpreise an niederländischen Kassen werden nun schlicht auf- oder abgerundet.

Auf dieses Argument allein wollten sich die deutschen Bargeldbeseitiger jedoch nicht verlassen. Aus diesem Grund haben sie sich für die zusätzliche Unterstützung mittels des bewährten Schuldkomplexes entschieden, denn der zieht beim ewigschuldigen Deutschen bekanntlich immer.

Unsere „historische Schuld“ lässt sich allerdings schwerlich mit den noch sehr jungen Euro-Münzen in Verbindung bringen. Doch Schuld ist Schuld und diese ist dem gemeinen Germanen aufgrund andauernder Propaganda längst derart in Fleisch und Blut übergegangen, dass es bereits genügt, ihm irgendeine beliebige Verantwortlichkeit zu unterstellen, um ihn unmittelbar in die Knie und in die übliche deutsche „ich zahl ja schon“-Demut zu zwingen.

Deshalb kam der jüngste Angriff auf das Bargeld auch nicht von irgendwem, sondern ausgerechnet von den Ökofaschisten. Deren angebliches Anliegen soll die ach so „große Verschwendung an Metallen und Energie“ sein, welche für die Herstellung der kleinen Münzen benötigt würde.

Welcher vorbildliche und stromlinienförmige Bio-Deutsche möchte nämlich schon schuld sein an irgendeiner Art von Vergeudung, seien es nun Rohstoffe oder die in unserer Bananenrepublik kaum mehr bezahlbare Energie?

Klarer könnte der Fall daher nicht liegen: Die Ein- und Zwei-Cent-Münzen stehen somit vor ihrer unmittelbaren Ausrottung. Nur hochkriminelle Ökoschweine haben daher in ihrem Portemonnaie noch 100er-, 200er- oder 500er-Scheine und nutzen gleichzeitig die „klimaschädlichen“ kleinen Eisen-Kupfer-Münzen.

Es könnte also sein, dass demnächst die Bullen gerufen werden, wenn Sie es wagen, beim Supermarkt um die Ecke mit diesem „bösen Geld“ einzukaufen, anstatt mit dem noch verbliebenen, politisch korrekten Restbargeld oder mit Plastikarten. Besser, Sie steigen lieber gleich auf die Zahlung per Smartphone-Chip oder Fingerabdruck um, damit Sie keinen Ärger mit dem „Staatsschutz“ oder der „Ökopolizei“ bekommen.

Und während Michel sich beim bargeldlosen Bezahlen freut, angeblich sowohl Kriminellen das Handwerk zu legen als auch die Umwelt und das Klima zu schützen, zieht sich die Schlinge um seinen Hals zugleich stetig enger zu. Tja, politische Korrektheit hat eben ihren Preis – sie kostet unsere Freiheit und am Ende unsere Existenz samt unserem Leben.

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