Weg für Wahlmanipulation ist frei – verwendete Software seit Jahrzehnten unsicher

markusspiske / stux / Pixabay.com / crash-news.com

Zitat von www.zeit.de:

In den rund 70.000 Wahllokalen des Landes werden Wahlhelfer am Abend des 24. September von Hand die Stimmen auszählen und ihre Ergebnisse auf Zettel schreiben. Alles weitere jedoch läuft über Computer.

[…]

“Die Wahl ist nicht sicher. Sie kann gehackt werden.”

[…]

Wenn PC-Wahl diese Datei an die Wahlleiter verschickt, gibt es keine Authentifizierung, keine Signatur, keinen einzigartigen Schlüssel. Es gibt kein System, das beweist, dass die korrekten Wahldaten der richtigen Gemeinde beim Wahlleiter ankommen. Somit ist es problemlos möglich, diese Wahldateien zu fälschen.

Kommentar von crash-news.com:

Als sich ein Informatiker aus Interesse für die Sicherheit der Bundestagswahl interessierte und begann, die computergestützte Auswertung der Stimmenzahlen zu untersuchen, stieß er auf ein leicht angreifbares, praktisch vollkommen ungesichertes System. Wahlmanipulationen sind damit im Prinzip Tür und Tor geöffnet, auch wenn es manuelle Überprüfungsmöglichkeiten gibt. Doch wer bitteschön vertraut hier den Verantwortlichen noch?

Moment mal, Wahlfälschungen in der BRD? Für die große, schlafende Herde an obrigkeitshörigen Bürgern völlig unvorstellbar. Gleiches gilt für Behördenvertreter und die Politik, wobei letztere sicherlich in keinster Weise als Maßstab gelten können, verkünden Münder sogenannter “Volksvertreter” ja nachweislich die meisten Lügen überhaupt.

Doch die Realität sieht offenbar ganz anders aus. Seit 30 Jahren wird in vielen Amtsstuben unserer Bananenrepublik – damals mit deutlich weniger Bananen – ein PC-Programm eingesetzt, das offenkundig einer Art Hobbyentwickler entstammt und technologisch bis heute anscheinend auf dem ursprünglichen Zustand verblieb.

Zu jener Zeit war das Internet klein und überschaubar. Viren und Hacker hatten sich noch nicht als Geschäftsmodell etabliert. Die gute alte Zeit eben, lange vor Angela Merkels Zerstörungswirken, und auch die sozialistische Seuche befand sich einigermaßen gesichert hinter einer hohen Mauer und Stacheldraht mit Selbstschussanlagen.

Was der Informatiker aus Darmstadt und in zweiter Instanz ebenso Fachleute des Chaos Computer Clubs herausfanden, zeugt einerseits von erstaunlicher Naivität, passt andererseits aber durchaus zur vorherrschenden Politik der sperrangelweit offenen Grenzen: Wahlen in Deutschland sind also nachweislich tatsächlich manipulierbar.

Die nationale Sicherheit allerdings spielt nunmal keine Rolle für die “Herrschenden”, Bürgerinteressen müssen selbstverständlich stets ganz, ganz hinten angestellt werden. Sollen die Untertanen doch einfach froh sein, dass sie überhaupt an so einem Schauspiel wie dieser Demokratiesimulation in Form manipulierbarer Wahlen teilnehmen dürfen. Den DDR-Bürgern hatte das doch auch Spaß gemacht.

Natürlich sind die diversen Wahlleiter auf den verschiedenen Ebenen nun aufgeschreckt und haben deshalb hastig Anordnungen erlassen, etwa die Überprüfung der weitergereichten Zahlen nach der Übermittlung sowie die Weitergabe der Daten per “Meldekette”, sprich telefonisch.

Angeblich, so wird betont, beträfe ein Hacker-Angriff sowieso nur die vorläufigen Wahlergebnisse und nicht das amtliche Endergebnis. Das kann nun glauben wer will, denn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurden die per PC-Wahl übermittelten Zahlen am Ende entgegen offizieller Verlautbarungen nicht nochmals händisch durch alle Institutionen hindurch zum Bundeswahlleiter auf andere Weise durchgereicht und einzeln überprüft. Deutsche Beamte sind schließlich nicht gerade für persönliches Engagement und Fleiß berühmt.

Theoretisch könnten also die vergangenen Wahlen seit Jahrzehnten allesamt zumindest in Teilen manipuliert worden sein, sofern die nachträgliche manuelle Überprüfung und nochmalige Übermittlung der lokalen Wahlergebnisse an die jeweils höheren Stellen nicht oder nicht zusätzlich auf anderem Wege erfolgte. Allerhöchstens durch Zufall oder kritische Augen hätten daher Unstimmigkeiten in der Vergangenheit überhaupt festgestellt werden können.

Wer einem solchen System auch bloß ansatzweise vertraut, hat jedoch schon verloren, da sich mittlerweile wiederholt zeigte, in welchem Maße tatsächlich bereits auf der untersten Ebene immer wieder unglaubliche Eingriffe in die Auszählungen erfolgten. Zuletzt geschah das durch etliche Falschauszählungen bei der Wahl in Nordrhein-Westfalen, die allerdings ganz ohne elektronische Angriffe auskamen.

Hoch interessant in diesem Zusammenhang ist übrigens die Behauptung der Bundesregierung, die nach eigener Aussage Manipulationsversuche bei der Wahl befürchtet und dabei gleich einen möglichen Täter – nämlich den Generalschuldigen schlechthin – erwähnt: Russland.

Der aufmerksame Beobachter stellt sich hierbei jetzt verschiedene Fragen:

  • Weiß die Regierung bzw. der Bundeswahlleiter womöglich bereits lange von den gravierenden Sicherheitslücken und der simplen Möglichkeit, bei den Wahlen zu tricksen?
  • Wurde vielleicht schon einmal oder gleich mehrfach auf diese Weise ins Geschehen eingegriffen?
  • Warum wurde die verwendete Software trotz ihrer enormen Bedeutung noch niemals unabhängig begutachtet oder zertifiziert?
  • Welche Wahlergebnisse der Vergangenheit könnten möglicherweise gefälscht worden sein und wer steckte jeweils dahinter?
  • Befürchten die Machthaber einen Erdrutschsieg der AfD, den sie jedoch nur schwerlich mit “geringfügigen” Maniulationsmaßnahmen” unter Kontrolle halten können, sodass sie das bisherige Trickser-System absichtlich auffliegen lassen wollen, um dies anschließend den Russen in die Schuhe schieben und die Wahlen unter weniger Transparenz wiederholen zu können?
  • Wenn schon ein beliebiger, interessierter Programmierer mit ein wenig Internet-Recherche auf die schwerwiegenden Sicherheitslücken stieß, wieviel mehr wissen dann die der Politik unterstellten Geheimdienste im eigenen Land bzw. rund um den Globus darüber Bescheid?

Wieder einmal bestätigt sich in aller Deutlichkeit, dass es sich beim Staat BRD um eine astreine Bananenrepublik handelt, deren obersten Funktionäre zwar keine Gelegenheit auslassen, mit dem Finger auf angeblich weniger “demokratische” Länder und Regierungen zu zeigen und diese herablassend zu ermahnen, in Wirklichkeit aber selbst mindestens dasselbe undemokratische und bisweilen echt kriminelles Gebaren an den Tag legen.

Nachdem nun bei der kommenden Wahl am 24. September eine Fälschung auf “herkömmliche” Weise aufgrund der Entdeckung dieser Sicherheitslöcher nicht mehr wirklich möglich ist, die telefonische Meldekette wegen der besonderen Aufmerksamkeit aller Beteiligten gleichzeitig kaum Eingriffe zulässt und wegen der Angst vor möglicher Entdeckung wohl auch tunlichst unterlassen wird, bleibt es spannend.

In vielen Wahllokalen haben sich zudem Wahlbeobachter angemeldet, oftmals Mitglieder oder Anhänger der AfD, was die Manipulation auf der untersten Ebene der selbsternannten “Staatsschützer” und Gutmenschen erschwert, sodass AfD-Stimmzettel nicht unbeobachtet im Reißwolf landen können.

Wird dies somit vielleicht die erste Wahl seit Jahrzehnten, bei der praktisch keine Tricksereien möglich sind? Natürlich besteht – zumindest theoretisch – gleichermaßen die Möglichkeit, dass unsere Wahlen in der Vergangenheit noch nie frisiert wurden. Aber daran glauben sicherlich nur diejenigen, die auch meinen, Zitronenfalter falteten Zitronen und Volksvertreter verträten das Volk.

Schließlich weiß jeder aufgeklärte Mensch: Könnten demokratische Wahlen tatsächlich etwas verändern, wären sie schon längst verboten.

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3 Kommentare

  1. Sie suchen nach Lösungen, die abgegebenen Stimmen (jetzt) zur Bundestagswahl (BTW) möglichst genau zu verifizieren.

    Ich habe folgenden Vorschlag: In § 10 Absatz 1 des Bundeswahlgesetzes heißt es unten anderem …

    … die gesamte Tätigkeit des Wahlvorstandes, einschließlich der Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses, vollzieht sich öffentlich. Insbesondere alle Entscheidungen und die ihnen vorliegenden Verhandlungen und Beratungen werden öffentlich getroffen. Jedermann hat Zutritt zum Wahlraum. Das gilt auch für Nichtwahlberechtigte und natürlich auch für Vertreter von Parteien. Die Öffentlichkeit darf nie, auch nicht vorübergehend, ausgeschlossen werden.

    Prima, das ist doch die beste Voraussetzung für eine nahezu perfekte Verifikation des Wahlergebnisses.

    Wie? Ganz einfach. In möglichst vielen Wahllokalen (idealerweise in allen) muß das Ergebnis der endgültigen Stimmauszählung, das auf einer entsprechenden Liste dokumentiert ist, von involvierten Vertrauenpersonen übernommen und an eine zentrale Stelle (ggf. Einprozent) weitergeleitet werden. Diese Daten werden dort in ein adäquates EDV-Programm (z.B. einem Excel-Frame) eingegeben und zum Schluß entsprechend ausgewertet.

    Wir gehen doch konform, daß in unserem Land seit Jahren mehr oder weniger massive Wahlfälschungen von statten gehen. Was sich mir bislang nicht so recht erschließt ist die Tatsache, an welcher “Schnittstelle” die möglichen markantesten Manipulierungen erfolgen. Es könnte ein Mix aus verschiedenen Stellen sein. Die Basis (Wahllokal) halte ich persönlich (rein mengenmäßig) für die Unwahrscheinlichste. Wenn ich mit den Wahlfälschungen involviert wäre (Scherz), würde ich es in der Stelle des letzten Glieds (Bundeswahlleitung) praktizieren. Nach meinem Kenntnisstand werden hier die Daten endverarbeitet. Ich möchte an dieser Stelle nicht auf entsprechende Spezifika angewander Software eingehen, … die Möglichkeiten sind hier fast grenzenlos.

    Was halten Sie von diesem Vorschlag?

  2. Dieses sogenannte ” amtliche Wahlergebnis ” liegt garantiert schon in einem Tresor des Bundestages und wartet auf seine Veröffentlichung. Wer etwas anderes glaubt setzt seinen Hut wahrscheinlich mit dem Kran auf.

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