Gericht ordnet allgemeine Enteignung an: Ab Januar 2018 gilt Diesel-Fahrverbot in Stuttgart

REK / pixelio.de / crash-news.com

Zitat von www.spiegel.de:

Weil Dieselautos zu den Hauptverursachern der Luftverpestung zählen, könnten sie bald aus der Innenstadt ausgesperrt werden. Es drohen Fahrverbote.

[…]

Für die Entscheidung dürften sich auch etliche andere Großstädte interessieren, in denen ebenfalls die Stickoxid-Grenzwerten regelmäßig überschrittenen werden. Zudem hat der Richterspruch eine starke Signalwirkung für den sogenannten Diesel-Gipfel, der am 2. August in Berlin stattfindet.

Kommentar von crash-news.com:

Wieder einmal haben Ableger der Ökofaschisten den deutschen Bürgern einen üblen Streich gespielt und zusammen mit den linksgrünen Gerichten nun die reale Enteignung der Bevölkerung beschlossen: Stuttgarter mit nicht aktuellen Diesel-Pkw dürfen ab Januar des nächsten Jahres nicht mehr mit ihrem Wagen durch die Stadt fahren. Unberührt von dem fragwürdigen Urteil bleiben allerdings die tatsächlichen Dreckschleudern.

Gerade erst hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt aus purem Aktionismus und Wahlkampftaktik ein Zulassungsverbot für Porsche Cayenne-Diesel verhängt und einen Pflicht-Rückruf angeordnet. Der Sportwagenhersteller hatte – offenbar in Absprache mit VW, BMW und Mercedes – unter anderem eine heimliche Manipulationseinrichtung zur Abgas-Steuerung in seinen Selbstzündern einprogrammiert, um auf dem Prüfstand den Sauberling zu simulieren.

Angeblich will der Stuttgarter Autobauer diese Software-Abschalteinrichtung bei internen Untersuchungen festgestellt und daraufhin dem Kraftfahrt-Bundesamt gemeldet haben. Erstaunlich, wie dreist und offenkundig hier bei den großen Automobilkonzernen gelogen wird, denn die für den Motorenbau zuständigen Abteilungen haben wohl kaum ohne Anweisung von ganz oben eine solche Lösung implementiert und in Serie verbaut.

Die von Brüssel in den letzten Jahren immer weiter verschärften und an jeglicher technischen Realität vorbei beschlossenen Abgasvorschriften wurden von den Fahrzeugherstellern so gut wie nicht bekämpft, obwohl ein Heer von Lobbyisten eigentlich den ganzen Tag nichts anderes macht, als die korrupte Bande der Eurokraten ganz nach den Wünschen der Industrie zu steuern.

Offenbar gehört das Thema Abgasreinigung und Diesel-Pkw als klarer Nebenkriegsschauplatz der CO2-Sekte zu den politisch geschützten Projekten, die einerseits grundsätzlich nicht in Frage gestellt werden dürfen und andererseits anscheinend von den Bossen der Autoproduzenten sogar wirklich geglaubt werden.

Jedenfalls haben sich BMW, VW samt Audi, Porsche und Mercedes nicht ernsthaft gegen die stetig absurderen Vorschriften und Grenzwerte gewehrt, sondern ihrerseits schlicht eine Methodik entwickelt, um diese willkürlich von Bürokraten festgesetzten Limits einhalten zu können. Dass dieser Betrug eines Tages ans Licht kommen würde, war ihnen freilich schon vor Jahren klar, aber einmal gelogen muss der Schwindel eben – genauso wie in der Politik – immer weiter durchgezogen werden:

Beim Ingolstädter Autohersteller Audi haben Fachleute aus der Motorenentwicklung intern frühzeitig auf die Abgasmanipulationen in den USA hingewiesen und eindringlich vor Strafen gewarnt. In einem Dokument vom 11. Oktober 2013 heißt es […], das „Kernrisiko“ bestehe in einer „Aufdeckung“ der betreffenden Software bei Dieselfahrzeugen durch die US-Behörden. Das könne zu hohen Geldbußen führen. Die Technikexperten schlugen vor, diese Software so schnell wie möglich umzustellen.

Dass sich die Konzernführungen nun elegant aus der Affäre stehlen wollen, indem sie angeblich nichts davon gewusst hätten, ist typisch und ihre Unschuldsbeteuerungen glauben sicherlich nur echte Idioten. Dabei wurden sie erst vor Tagen der jahrelangen illegalen Absprachen überführt. Doch die Konsequenzen für diese unglaubliche Korruption haben wieder einmal allein die Bürger zu tragen.

Ohne Sinn und Verstand agiert die Politik jetzt in blindem Aktionismus. Wie das endet, sehen wir an den verheerenden Folgen der Energiewende, an deren Umsetzung ausschließlich selbsternannte Ideologen anstatt Leuten vom Fach beteiligt waren.

Dieselben Folgen in kaum absehbarem Ausmaß stehen aktuell der deutschen Automobilindustrie mit ihren Millionen direkt und indirekt davon abhängenden Arbeitsplätzen bevor. Darüber hinaus sind sämtliche Halter von Diesel-Pkw betroffen, denn ihnen droht nach dem jüngsten Urteil eine echte Enteignung, da sie ihre Wagen womöglich schon bald nirgendwo mehr in Deutschland fahren dürfen.

Als erste betrifft es nun Stuttgarter Diesel-Fahrer. Von Januar an dürfen in der linksgrünen Schwabenmetropole voraussichtlich lediglich noch Diesel-Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6 bewegt werden. Alle anderen müssen draußen oder dauerhaft in der Garage bleiben.

Den Betroffenen bleibt also bloß der Verkauf und die Anschaffung eines alternativen Wagens. Doch zum einen werden die Verkaufserlöse der Selbstzünder aufgrund dieses Urteils in den Keller purzeln, zum anderen kann sich nicht jeder einfach einen Neuwagen leisten bzw. muss als Vielfahrer danach wesentlich mehr Geld für den Unterhalt eines Benziners berappen.

Das marxistische Gericht indes begründet seine Entscheidung mit der Behauptung, Gesundheitsschutz sei höher zu gewichten als „das Recht auf Eigentum und die allgemeine Handlungsfreiheit der vom Verbot betroffenen Kraftfahrzeugeigentümer“. Ja, so ist das eben üblicherweise im „grünen“ Kommunismus. Geliefert wird aber auch hier lediglich das, was der Wähler bei den Wahlen bestellte.

Wie verlogen und scheinheilig diese ganze Debatte oder gar die Sorge um die Gesundheit der Bevölkerung in Wahrheit ist, zeigt die Tatsache, dass die Politik ausschließlich ein Auge auf die rund 15 Millionen Diesel-Pkw im Lande wirft, über die 2,9 Millionen in Deutschland gemeldeten und den rechnerisch zusätzlichen 1,2 Millionen ständig durch unsere Bananenrepublik fahrenden ausländischen Lkw jedoch kein Wort verliert.

Dabei pusten gerade diese riesigen Maschinen ein Vielfaches an Abgasen und Dreck in die Luft, gar nicht zu reden von den etwa 1,3 Millionen hiesigen Landmaschinen wie Traktoren. Warum spricht kein einziger „Volksvertreter“ über diese Tatsachen? Offensichtlicher geht politischer Volksbetrug und ökofaschistische Enteignungspolitik kaum mehr. Ob die Wähler wohl noch rechtzeitig daraus lernen werden?

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Ein Kommentar

  1. Die Verlogenheit is ja noch viel schlimmer. Kreuzfahrtschiffe z.B. stossen noch viel mehr Dreck aus, als tausende Diesel-PKW zusammen.
    Durch eine Infrastruktur mit Hochgeschw.-Bahn (Transrapid) könnte man einen Großteil der Fracht von der Straße verlagern, ganz ohne Emissionen. Weniger Stau dadurch verringerte nochmals die Schadstoffbelastung.

Antworten

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