Kurz vor der Billionen-Grenze: Sozialausgaben fressen jegliches Wirtschaftswachstum auf

I-vista / pixelio.de

Zitat von www.morgenpost.de:

Mehr Geld für Rente, Gesundheit oder Pflege: […] Danach erhöhten sich die Sozialleistungen 2016 um 3,7 Prozent auf 918 Milliarden Euro – die Gesamtwirtschaft legte nur um 1,9 Prozent zu. Bis 2021 dürften die Ausgaben für Sozialleistungen demnach sogar die Grenze von einer Billion deutlich überschreiten.

[…]

Die Arbeitgeberverbände (BDA) warnen jetzt bereits vor einer langfristigen Ausweitung der Beitragslasten, die zu massiven Jobverlusten führen würde.

Kommentar von crash-news.com:

Deutschland wächst, der Aufschwung hält an. So wird es uns seit Jahren von Seiten der Regierung über deren Propagandakanäle verkündet. Doch das Einzige, was tatsächlich stark zunimmt, sind die Kosten für Sozialleistungen. 918 Milliarden Euro wurden im vergangenen Jahr für Gesundheit, Rente, Pflege, Kindergeld und Weiteres vom Staat abkassiert bzw. ausgegeben. Eine Kehrtwende ist nicht in Sicht, im Gegenteil.

Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Kosten in 2016 um 3,7% an, während das geschönte Wirtschaftswachstum lediglich bei 1,9% lag. Für das laufende Jahr 2017 werden sogar 952 Milliarden Euro an Sozialausgaben prognostiziert und spätestens 2021 soll die Billionengrenze überschritten sein.

Bereits heute liegen die Beitragssätze in den wesentlichen Zweigen der Sozialversicherung bei rund 40%. In gut 20 Jahren würden sie jedoch laut einer Studie auf bis zu 48,8% ansteigen. Werden die diversen Einkommen- und Konsumsteuern noch hinzugerechnet, ergibt sich schon jetzt eine unerträglich hohe staatliche Raubquote von 70 bis 80%, die in Zukunft auf 90% steigen dürfte.

Hierbei stellt sich natürlich sofort die Frage, wie eine derartige Abzockerei überhaupt möglich ist. Die heutige gigantische Steuer- und Abgabenlast lässt sich im Grunde genommen nur deswegen ohne sofortigen Volksaufstand abschöpfen, weil den Steuerzahlern zum einen diverse undurchsichtige Steuergeschenke und Abschreibungsmöglichkeiten gewährt sowie minimale Rückflüsse in Form von Eltern- und Kindergeld bezahlt werden.

Zum anderen aber, und das dürfte der wesentliche Punkt sein, warum es nicht schon längst zu einer blutigen Revolution in unserer Bananenrepublik kam: Den meisten ist gar nicht bewusst, wie viel ihnen tatsächlich von ihrer Arbeitsleistung ungefragt abgeknöpft wird.

Da heutzutage die Mehrheit der Bevölkerung in einem Arbeiter- oder Angestelltenverhältnis beschäftigt ist, kann die tatsächliche Lohnenteignung vor diesen Sklaven ziemlich gut versteckt werden. Auf dem Girokonto der Beschäftigen landet nämlich stets bloß der nach dem Steuer- und Sozialabgabenraub verbleibende kärgliche Rest, welcher dann direkt und vollständig zum Verjubeln für den persönlichen Lebensstandard zur Verfügung steht.

Zwar findet sich auf dem Gehaltszettel auch eine weitere Zahl, das Bruttoeinkommen, doch dieser lediglich theoretische Verdienst spielt für die Lohnsklaven keine wesentliche Rolle, da sie sich schließlich von Anfang an im Berufsleben immer auf dieses Spielchen einlassen mussten und lernten, wie diese Zahlen zu bewerten sind.

Allerdings ist mit dem fiktiven Bruttogehalt noch längst nicht das Ende der staatlichen Abzockerfahnenstange erreicht. Die Arbeitgeber haben weitere direkte und nicht unbeträchtliche Kosten für jeden Mitarbeiter zu tragen, welche jedoch auf keiner Lohnabrechnung erscheinen.

Dazu gehören je nach Arbeitsplatz z.B. Posten für Büro, Heizung, Strom, Möbel, Geschirr, Kantine, Kaffeeküche, Toiletten, Reinigungspersonal, Parkplätze, Getränke, Kopierer, Computer, Telefone, Feiern, Veranstaltungen, Firmenwagen, Telekommunikation und vieles mehr, wozu sich zudem auch unzählige, sinnlose und immer zahlreichere teure gesetzliche Auflagen gesellen, die ebenfalls finanziert werden wollen.

All diese Kosten trägt zwar das Unternehmen, aber natürlich sind diese einerseits in entsprechend höheren Produktpreisen und andererseits in jeweils niedrigeren Mitarbeitergehältern einkalkuliert. Dass nicht allein die Kunden diese Last zu tragen haben, sollte  jedem klar sein, denn ohne Angestellte fielen die allermeisten Kosten schließlich gar nicht erst an.

Weil es in der BRD kaum mehr Selbstständige und noch viel weniger Arbeitgeber gibt, kennt der Durchschnittslohnsklave diese Zusammenhänge und Zahlen allerdings schlichtweg nicht. Würde jedoch auf der monatlichen Lohnabrechnung tatsächlich einmal alles berücksichtigt und aufgeschlüsselt, wofür der Mitarbeiter seine Leistung erbringen muss und was ihm am Ende davon unter dem Strich wirklich übrig bleibt, würden sicherlich die meisten vom Glauben abfallen.

Insofern ist der sogenannte Steuerzahler-Gedenktag nicht einmal die halbe Wahrheit, wenn der Steuerzahlerbund damit aufzeigen möchte, dass Deutschlands Steuer- und Beitragszahler in diesem Jahr bis zum 19. Juli für den gierigen Staat frönen mussten und erst seitdem endlich für die eigene Tasche schuften.

Der typische Lohnsklave kann deshalb davon ausgehen, dass ihm heute etwa drei Viertel seiner Arbeitsleistung von der eigenen Regierung geraubt werden – mit steigender Tendenz, denn Rentner, Arbeitslose und Millionen von Dauergästen wollen schließlich bestens versorgt sein. Ohne diesen gierigen, korrupten Staat müssten wir alle höchstens zwei Stunden am Tag arbeiten, um genau in demselben Wohlstand leben zu können.

Theoretisch zumindest, denn der Steuerzahler und Sozialempfänger will anscheinend lieber in der aktuellen Knechtung leben, da er diese unfassbaren Zustände alle paar Jahre bei „demokratischen Wahlen“ genau so bestätigt. Mal sehen, wie lange das noch gutgeht – wehe nämlich die ach so toll wachsende Wirtschaft bricht plötzlich für jeden sichtbar in sich zusammen.

Neue Artikel kostenlos per E-Mail erhalten:

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on VKEmail this to someonePrint this page

Das könnte Sie auch interessieren:

Späte Einsicht oder Raffinesse? Finanzminister warnt vor Inflationsgefahr Wie gefährlich Schizophrenie ist, zeigt sich immer wieder deutlich an unseren sogenannten Volksvertr...
Christen immer mehr unter Beschuss: Gerichtlicher Zwang zur Schwulentrauung Während der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte heute in zwei Streitfällen christlicher Arbei...
Abnicken oder Abtreten – Fraktionschef erpresst Abgeordnete als Stimmvieh In einer Demokratie ist das Recht auf freie Meinungsäußerung wesentliche Grundlage der Verfassung, s...
Selbstbedienungsladen Politik: Aufsichtsratsposten zur grenzenlosen Bereicherung Haben Sie sich schon jemals darüber gewundert, warum unsere auf Bundesebene tätigen Politiker fast i...

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*