Auftragsschreiberling übt Mitleid: „Wir verlangen von Spitzenpolitikern unmenschliches Leben“

ed2456 / Pixabay.com / crash-news.com

Zitat von www.welt.de:

Wir verlangen von unseren Spitzenpolitikern inzwischen ein unmenschliches Leben, das kein stilles Weihnachten und kaum Sommererholung mehr kennt.

[…]

Würde Angela Merkel, würde Martin Schulz heute verkünden, jetzt sei aber mal vier Wochen lang Sendepause, denn sie müssten sich ausruhen – dann würden sie sich vom Echo auf diese Ankündigung vermutlich nicht erholen.

Kommentar von crash-news.com:

Die „armen Volksvertreter“ hätten sich wahrlich ein paar Wochen Ruhe von ihrer „schweren Arbeit“ verdient, meint eine gehirngewaschene Auftragsschreiberin der Systempresse. In ihren Augen verlangen wir nämlich „Unmenschliches von Spitzenpolitikern“. Dass sich diese fragwürdige Verräterbande jedoch in erster Linie sowieso immer nur um sich selbst und ihre Pfründe kümmert, scheint niemanden zu interessieren.

Unsere Politiker sind grundsätzlich dauerpräsent in sämtlichen gleichgeschalteten Medien sowie dem Staatsrundfunk. Morgens um sechs sind sie im Frühstücksfernsehen zugeschaltet und abends dieselben Gesichter in sinnlosen Talksshows zu sehen.

Eine sich anscheinend selbst im Urlaub befindende „Journalistin“ meint nun, für diese Brut eine Lanze brechen zu müssen. Klar, sorgt das politische Dauerbankett doch für die täglichen Schlagzeilen in den – zum Glück – schwindenden Auflagen der Lügenblätter.

Natürlich ist der „Beruf“ des Politikers keine Urlaubsreise, das gilt jedoch gleichermaßen für nahezu jeden anderen Beruf. Außerdem hat ja niemand diese Leute dazu gezwungen, im „Dienste des Volkes“ zu stehen – faktisch tun das freilich auch bloß ganz wenige Exemplare aus dieser Nadelstreifenriege.

Wer gelegentlich einen direkten Blick in die „Fabrikhalle“ unserer „Volksvertretung“ wirft, weiß zudem, wie „hart“ dort tatsächlich gearbeitet wird. Erst neulich wurde wieder einmal erfolgreich versucht, den Eindruck zu erwecken, als sei die ständige Präsenz der Politiker im Plenarsaal des Reichstags selbstverständlich.

Während der populistischen Abstimmung über die „Ehe für alle“ waren die Ränge erst vollbesetzt, denn gleichzeitig befanden sich nämlich auch hunderte von Kameras im Saal. Bei der anschließenden Abstimmung am selben Vormittag zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz, welches das Ende unserer Meinungsfreiheit mitbesiegelte, waren dieselben Reihen dann plötzlich wie leergefegt.

Soviel zum Thema „unmenschliches Leben“ unserer „Volksvertreter“. Darüber hinaus wollen es die überwiegend dem Narzissmus verfallenen Selbstdarsteller doch gar nicht anders: Ohne ihre ständige mediale Dauerpräsenz fühlen sie sich eben krank und nutzlos – also als das, was sie tatsächlich sind: Hirnkranke, nutzlose Schmarotzer.

Zu behaupten, die verlorene Bodenhaftung dieser Kreaturen käme nun genau daher, weil sie unter ständiger Arbeitsüberlastung, einem zum Bersten vollen Terminkalender und irrsinnigem medialen Druck zu leiden hätten, ist der Gipfel der Realitätsferne.

Glauben diese Schmierfinken wirklich allen Ernstes, Politiker wüssten überhaupt noch, was sie da für wen tun oder besser gesagt, tun sollten? Sie sollten eigentlich dem Volke dienen, Schaden von ihm abwenden und seinen Nutzen mehren, doch ein Automechaniker, der den ganzen Tag ausschließlich mit der Presse und Herstellern von illegalen Tuningteilen redet, wird nach wenigen Monaten wohl nicht mal mehr einen Ölwechsel ohne fremde Hilfe durchführen können.

Ebenso verhält es sich mit unseren „Volksvertretern“: Anstatt sich um die Probleme der Bürger zu kümmern, geschweige denn, sie überhaupt nur wahrzunehmen, sind diese Leute praktisch unentwegt in Kontakt mit den gleichgeschalteten Medien und mit Horden von dubiosen Lobbyisten.

Ihre tatsächliche „Arbeit“ resultiert sodann bloß noch im Durchschleusen von vorgefertigten Gesetzen, die ihnen die Industrievertreter – neben einigen persönlichen Aufmerksamkeiten – zur baldigen Verabschiedung im Bundestag überreichen.

Auf diese Weise wirken die Hampelmänner und -frauen, die angeblich im Dienste der deutschen Bürger stehen sollen, dann freilich „wenig rückgekoppelt“, um es einmal zurückhaltend auszudrücken. Von Überforderung ist zudem meist sofort nichts mehr zu spüren, sobald den hohen Herrschaften ein Mikrofon vor den Mund gehalten und eine Kamera auf sie gerichtet wird.

Da bleibt eben letztendlich keine Zeit mehr für richtiges Arbeiten und schon gar nicht zum Wohl des Volkes. Wirklich erstaunlich ist das nun nicht, allerhöchstens aus Sicht der Auftragsschreiberlinge vielleicht, die das Schicksal der Politiker, ständig lügen zu „müssen“, aus eigener Erfahrung natürlich bestens nachvollziehen können.

Insofern hat die Dame aus der Redaktion tatsächlich Recht: Es wäre nichts dagegen einzuwenden, wenn es einmal vier Wochen Sommerpause für sämtliche „Volksvertreter“ gäbe und sie währenddessen wirklich gar nichts tun müssten oder dürften. In dieser Zeit könnte unser Land womöglich wieder langsam damit anfangen, sich von den fürchterlichen kommunistischen Bürden zu erholen.

Vielleicht ergibt sich danach sogar die Forderung des Volks, unsere Politik dauerhaft und für immer auf eine Kreuzfahrtreise zu schicken. Groß genug wären die vorhandenen Schiffe ja durchaus und die Kosten dafür im Vergleich zu dem ansonsten täglich angerichteten legislativen Schaden durch dieses Gesindel lächerlich gering.

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