Lebenshaltungskosten steigen weiter – EZB spricht trotzdem von Preisstabilität

Mediamodifier / Pixabay.com

Zitat von www.tagesspiegel.de:

Höhere Preise für Nahrungsmittel und Urlaubsreisen haben die Teuerung in Deutschland im Juni wieder etwas angetrieben. Die Verbraucherpreise lagen um 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

[…]

Insgesamt kletterten die Preise für Nahrungsmittel um 2,8 Prozent. Die Preise für Energie, die im April noch um rund fünf Prozent und im Mai um zwei Prozent gestiegen waren, blieben im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat unverändert.

Kommentar von crash-news.com:

Im Verhältnis zu den hunderten von Milliarden Euro, die durch die Europäische Zentralbank mittlerweile in die Märkte gepumpt wurden und faktisch durch nichts außer dem Aberglauben ihres fiktiven „Wertes“ gedeckt sind, nimmt sich die Inflation bislang bescheiden aus. Dennoch nagt die kontinuierliche Entwertung am Einkommen und Vermögen der Bürger, während die EZB scheinheilig von „stabilen Preisen“ phantasiert.

Laut Statistischem Bundesamt betrug die Inflationsrate im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat offiziell 1,6%. Bis zu einer Verwässerungsquote von 2% spricht die Frankfurter Gelddruckerei von „Preisstabilität“, was freilich eine klare Lüge darstellt.

Selbst eine Teuerungsrate von 0,001% vernichtet faktisch Geldvermögen, auch wenn es lange Zeit dauert, bis sich dies rechnerisch sichtbar auswirkt. Doch natürlich ist es sowieso müßig, bei unserem Schuldgeldsystem über „Werte“ zu philosophieren, da dieses nämlich über gar keine solchen verfügt.

Unser Geld entsteht tatsächlich aus dem Nichts, aus dünner Luft „erschaffen“ es die Banken und verleihen es anschließend gegen Gebühren namens Zinsen weiter. Dafür verlangen sie zudem reale Sicherheiten, die im Falle der Zahlungsunfähigkeit ihrer Schuldner zu ihrem Eigentum werden.

Wer sich diesen unglaublichen Betrug einmal vor Augen führt, kann nur noch staunen, wie absurd, verrückt, pervers und hinterhältig dieses System insgesamt ist, welches dennoch von praktisch niemandem verstanden wird.

Höchstwahrscheinlich liegt das daran, weil die Auswirkungen dieses Enteignungssystems nicht auf den ersten Blick zu sehen und zu spüren sind und außerdem eher langfristig funktionieren. Es braucht schon einige Jahrzehnte, um dann trotzdem bloß rückblickend erkennen zu können, was da im Laufe der Zeit mit dem eigenen Einkommen und Sparvermögen geschah.

Während noch in den 70ern eine Familie mit zwei oder drei Kindern fast problemlos vom berufstätigen Vater alleinversorgt und sich durchaus ein mittelmäßiger Luxus geleistet werden konnte, ist es heute für immer mehr Familien schon nahezu unmöglich, sich als Doppelverdiener mit einem Kind selbst durchzufüttern – von großartigem Wohlstand ganz zu schweigen.

Der Zinseszinseffekt hat sich mittlerweile überall klammheimlich eingeschlichen und frisst den größten Teil unserer Arbeitsleistung gegenleistungslos auf. Das geschieht über historisch einmalig hohe Abzocksteuern sowie über stetig steigende Produktpreise, in welche die Unternehmen ihre eigene Zinsbelastung eingepreist haben.

Wie stark selbst eine – angeblich – niedrige Inflationsrate von wenigen Prozent an Vermögen und Ersparnissen nagt, beweist außerdem der Trend zum Arbeiten als Rentner. Knapp eine Million der Menschen zwischen 65 und 74 Jahren sind heute weiterhin teilweise oder Vollzeit berufstätig, mindestens ein Drittel von ihnen lebt dabei hauptsächlich von diesem Einkommen, weil ihre Rente nicht ausreicht.

Vor zehn Jahren war die Anzahl der Erwerbstätigen im Rentenalter nur halb so groß, was die enorme Geschwindigkeit offenbart, mit welchem das Geldsystem sich gemäß Exponentialfunktion seinem mathematischen Lebensende nähert.

Zu glauben, dieses hinterlistige Enteignungsspielchen ließe sich noch weitere Jahrzehnte oder gar unbegrenzt ausdehnen, ist ziemlich naiv. Freilich hatten viele Kritiker nicht damit gerechnet, dass es im Jahr 2017 nach wie vor den Euro und Dollar geben würde, mit dem tatsächlich eingekauft und bezahlt werden kann.

Insofern haben die Akteure hinter den Kulissen, die das Geldsystem mit allen möglichen Tricks am Leben erhalten, durchaus viele überrascht, aber ob diese Währungen das nächste Jahrzehnt erleben, darf mittlerweile doch stark bezweifelt werden.

Wichtig sind deshalb für mitdenkende Menschen besonders zwei Dinge:

  1. Die unbedingte Vermeidung von Schulden, welche nämlich selbst einen Untergang des Geldsystems überleben und somit unweigerlich die persönliche Enteignung fortsetzen.
  2. Das Herausnehmen der eigenen Ersparnisse und Lebensarbeitsleistung aus dem Geldsystem, um es vor seiner unweigerlichen Vernichtung zu bewahren, etwa durch Umwandlung in physische Edelmetalle.

Auch wenn es so scheint, als sei alles in bester Ordnung und der Lauf der Dinge ginge linear so ruhig weiter wie derzeit, trügt der falsche Schein. Das Finanzsystem kann jederzeit binnen Stunden in sich zusammenbrechen, da sein wahrer Zustand verheerend ist.

Wir sollten damit rechnen, dass von den Verantwortlichen bis zur letzten Sekunde gelogen wird, um die Menschen zu täuschen und sie alle auf einen Schlag enteignen zu können. Sobald es dann endgültig knallt, ist es definitiv zu spät für irgendwelche Rettungsmaßnahmen, machen Sie sich das bitte bewusst.

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Ein Kommentar

  1. Um den Euro ist es zwar in letzter Zeit ruhiger geworden, doch die Probleme sind nicht gelöst. Im Gegenteil: Mit jedem Tag wird die Rechnung höher – für die am Ende Deutschland mit seinen Steuerzahlern zur Kasse gebeten wird. „Satte 1.389 Milliarden Euro stehen hier im Feuer. Das entspricht dem Gegenwert von mehr als vier Bundeshalten oder mehr als 16.500 Euro je Einwohner. Wir wollen mit unserer Initiative einerseits in der Bevölkerung das Bewusstsein für die Risiken schaffen und andererseits natürlich die Politik in die Pflicht nehmen, endlich wieder ihrer zentralen Aufgabe – Schaden vom deutschen Volk abzuwenden – gerecht zu werden anstatt immer weiter Risiken anzuhäufen.“

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