Der IS ist keine Organisation, sondern eine Ideologie – Jetzt ist Europa an der Reihe

TheDigitalWay / Pixabay.com / crash-news.com

Zitat von www.stern.de:

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat sich nach militärischer Rückschlägen im Irak und in Syrien nach Einschätzung eines ranghohen UN-Beamten reorganisiert und stellt verstärkt in Europa eine Gefahr dar.

[…]

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hatte am Montag bei einem Besuch in Bamako 50 Millionen Euro für den Aufbau der regionalen Militäreinheit zum Kampf gegen Dschihadisten in der Sahel-Zone zugesagt.

Kommentar von crash-news.com:

Haben Sie sich jemals gefragt, wie es möglich war, dass der Islamische Staat praktisch aus dem Nichts erschien, sofort extrem schlagkräftig und militärisch bestens ausgestattet war und sich blitzschnell über etliche Länder ausbreiten konnte? Eine Gegenfrage: Wie kann es sein, dass die linke Ideologie bei uns derart massive und parteiübergreifende Macht ausübt, obwohl es dafür keine zentrale Organisation gibt?

In Wahrheit verfügt auch der IS über keine unmittelbare Führungsstruktur, sondern stellt lediglich eine Ideologie oder Bewegung Gleichgesinnter dar. Irgendwelche mutmaßlichen IS-Führungspersonen, die bei Kriegseinsätzen von westlichen Truppen erfolgreich eliminiert wurden, sollen uns zwar suggerieren, hier handele es sich um eine klar abgegrenzte und unter hochrangiger Führung stehende Gruppierung.

Warum aber wohl wurde der IS nach den zahlreichen und gezielten Ausschaltungen dieser behaupteten Führer nicht schwächer oder gar aufgelöst und zerschlagen? Im Gegenteil, er scheint plötzlich in jedem Land der Erde vertreten zu sein und niemand weiß so recht, wie er dorthin gelangte und woher all die vielen dafür notwendigen Leute überhaupt kommen.

Zwar wird es uns von den Massenmedien stets so dargestellt, dass der IS eine Organisation sei, welche sogar über eine Art Marketing- und Presseabteilung verfüge. Insbesondere deshalb, weil nach jeglichen größeren Anschlägen im Namen der „Religion des Friedens“ kurz darauf immer ein Bekenntnis des IS veröffentlicht worden sein soll, in welchem die Urheberschaft des Islamischen Staats zugegeben würde.

Doch zum einen ist das sowieso schon deswegen unglaubwürdig, da diese Sprachrohre, gäbe es sie als feste Institution tatsächlich, längst eliminiert worden wären. Auch wenn der IS mit Hilfe amerikanischer Geheimdienste ins Leben gerufen wurde, so wie bereits zuvor al-Qaida, und von daher logischerweise nicht wirklich in diesem angeblichen „Krieg gegen den Terror“ von den USA bekämpft wird, so gibt es schließlich noch andere Mächte, die ein großes Interesse an der Ausschaltung des IS in Syrien hätten und dazu die Fähigkeit besäßen.

Zum anderen kann natürlich jeder IS-Sympathisant per Internet eine mutmaßliche Autorenschaft behaupten. Ähnlich wie beim Kollektiv Anonymous oder jeder beliebigen Gruppe von Parteianhängern oder Fans von Musikern und Prominenten sind diese Leute nicht zwingend zentral organisiert.

Meist bildeten sich durch das Engagement Einzelner hier und dort entsprechende Kleingruppen, welche die Idee von anderen abschauten und selbstständige Aktionen initiieren. Auch die vielen Pegida-Ableger oder Stadt-„Spaziergänge“ mit dem Ziel, gegen die „alternativlose“ Politik Merkels zu demonstrieren, beweisen, wie sich ohne ein zentrales Hirn eine breite und nicht gesteuerte Bewegung entwickeln kann.

Dass der Islamische Staat ebenfalls nach diesem Muster funktioniert, zeigt sich anhand seiner enormen Widerstandskraft. Immerhin handelt es sich um professionelle militärische Einheiten der mächtigsten Länder der Erde, die bislang eher bescheidene Erfolge gegen die Schlächter im Namen Allahs verzeichnen können.

Abgesehen von einigen Zentralstellen in Form von Finanziers in Saudi-Arabien, Katar und anderen islamischen Staaten, verfügt der IS aber offensichtlich über eine ansonsten nahezu völlig dezentrale Struktur. Das macht ihn nicht allein sehr effektiv und widerstandsfähig, sondern gleichzeitig hochgefährlich.

Auf diese Weise ist es nämlich möglich, an beliebigen Orten weltweit IS-Ableger zu gründen, ohne auch nur einen einzigen Mann tatsächlich dorthin schleusen zu müssen. Eine Grenzschließung, wie sie etwa Donald Trump fordert oder Angela Merkel vehement ablehnt, wäre also wirkungslos.

Es genügt, die Ideologie vor Ort zu bringen – wenn sie nicht sowieso schon längst in Form von Islamisierungsanhängern vorhanden ist – und die inzwischen fast überall millionenfach lebenden Muslime dafür zu begeistern, was zudem von ganz allein geschehen kann aufgrund der Kernlehre des Islam, die Welt beherrschen zu wollen. Die oft beschriebene „Spontanradikalisierung“ ist genau das, was hierbei geschieht. Um sie zu erreichen braucht es lediglich ein paar Dinge:

  • gläubige Muslime, die bereit sind, dem Koran zu folgen, auch bis in den Tod
  • extremer Hass auf die sie umgebenden Ungläubigen
  • Aussicht auf Erfolg in der Unterwerfung des Landes
  • eine gemeinsame Verbundenheit in Form des islamischen „Haus des Krieges“

Der Rest, das Beschaffen von Waffen oder Sprengstoff, sind dann bloß noch Formalitäten und hängen ganz von der individuellen Phantasie und den Informationsquellen im Internet ab. An Messer, Pkw und Lkw zu gelangen, ist für kaum jemanden ein Problem. Schusswaffen sind in Europa aufgrund massiver Gesetze zwar schwer zu bekommen, das gilt jedoch lediglich für Autochthone.

Und Anleitungen zum Bombenbau dürften zur Genüge im Netz zu finden sein, die zugehörigen Materialien gibt es teilweise in jedem Baumarkt. Für die Ausführung des „Terrors“ bedarf es schlussendlich nicht einmal irgendwelcher Komplizen oder Helfer, wie uns der tägliche „Kleinterror“ längst eindrücklich bewiesen hat.

Dementsprechend aussichtslos ist es auch, sich wirkungsvoll dagegen wehren und vor Angriffen im eigenen Land schützen zu wollen. Obwohl es einen äußerst unbequemen und natürlich politisch inkorrekten Gedanken darstellt: Fakt ist, jeder Muslim, der hier lebt, stellt theoretisch eine tickende Zeitbombe dar. Zumindest diejenigen von ihnen, die ihren Glauben wirklich ernst nehmen und ihr Leben der Satansreligion unterworfen haben.

Wieviele solcher Menschen es in europäischen Ländern gibt, lässt sich nur erahnen, wie aktuelle Zahlen zeigen:

In Grossbritannien leben laut dem Geheimdienst MI5 23’000 Dschihadisten, 3000 davon sind Gefährder, die akut überwacht werden!

[…]

Extreme Muslime versuchen, das System zu unterwandern. Sie übernehmen Schulen, dringen ins politische System ein und bauen eine Schattengesellschaft auf.

Dort drüben leben gemäß offizieller Zahlen etwa 3,5 Millionen Muslime. In der BRD sind es bereits über fünf Millionen, in Frankreich knapp darunter. Wieviele solcher „Dschihadisten“ und „Gefährder“ leben dann wohl hier und heute in Germanistan und warten lediglich auf den richtigen Moment?

Es steht zu befürchten, dass wir schon bald hautnah und mit eigenen Augen erfahren und erleben werden, wieviele es tatsächlich sind. Wenn beispielsweise ein Ereignis irgendwo auf der Welt die Muslime kollektiv in Rage versetzt, wie das etwa nach der Veröffentlichung von simplen Karikaturen wiederholt geschah, könnte das für eine plötzliche sogenannte „Blitzradikalisierung“ sorgen, die zu einem Bürgerkrieg in ganz Europa führt.

Die dafür notwendigen Kämpfer sind schließlich längst millionenfach vor Ort. Ein großer Teil dieser hier lebenden Muslime verfügt zugleich über die notwendige Bereitschaft, den Islam über geltendem westlichen Recht zu sehen:

Dem Migrationsforscher Ruud Koopmans zufolge hielten demnach zwei Drittel der befragten Muslime religiöse Gesetze für wichtiger als die Gesetze des Landes, in dem sie leben. Drei Viertel von ihnen vertraten die Auffassung, es gebe nur eine mögliche Auslegung des Koran.

Um es ganz deutlich zu sagen: Wir haben ein wirklich sehr ernstes Problem, genauer gesagt zwei: Zum einen diese akute und massive Bedrohungslage, die kaum jemand wahrnehmen will oder kann, und zum anderen eine politische Gesinnungsdiktatur, welche uns verbietet, über diese Gefahr überhaupt zu sprechen und sie offen beim Namen zu nennen.

Zu behaupten, der IS in Syrien und Umgebung sei so gut wie eliminiert und die Gefahr gebannt, ist eine Lüge. Der Islamische Staat ist zudem keine echte Organisation und deshalb praktisch unzerstörbar. Er hat sich als Ideologie längst überall bei uns eingenistet und wird als nächstes Europa in seine blutige Zange nehmen.

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Ein Kommentar

  1. Ja, man kann leider sagen, es läuft alles Plan, bei den Eliten.
    Die IS ist eine Bodentruppe, die man spätestens in 3 Monaten hätte auflösen und zerstören können, laut Daniele Ganser…

    Es bleibt uns nur noch eins: BETEN!

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