Haltet den Dieb! Arabische Länder haben endlich Sündenbock für „Terror“ gefunden

jakman1 / Pixabay.com

Zitat von www.wiwo.de:

Wegen des Vorwurfs der Terrorismusunterstützung setzen mehrere mächtige Nahost-Länder den Golfstaat Katar in einer konzertierten Aktion massiv unter Druck. Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain gaben am Montag bekannt, ihre diplomatischen Verbindungen zu Katar abzubrechen.

[…]

Sowohl die Türkei, Russland als auch Iran riefen die Staaten auf, den Konflikt beizulegen. Das Weiße Haus teilte mit, US-Präsident Donald Trump werde sich bemühen, die Lage zu deeskalieren.

Kommentar von crash-news.com:

Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jemen sowie Bahrain werfen dem Emirat Katar vor, Terrororganisationen zu unterstützen und isolieren gerade das Land. Der Empörungsfaktor dieser Unterstellung ist in etwa vergleichbar mit einer Brauerei, die ihren Wettbewerbern vorwirft, in deren Gebräu sei Alkohol enthalten, oder Kritik seitens der Bundeskanzlerin gegenüber anderen Regierungen, sich nicht an geltendes Recht zu halten.

Kaum ist Donald Trump von seiner Nahost-Reise zurück, eskaliert dort wie aus dem Nichts die diplomatische Situation. Urplötzlich gibt sich der größte Terror-, Moscheen- und Islamisierungsfinanzier der Welt als mutmaßlicher „Friedensaktivist“ und setzt dem Mini-Emirat Katar die Pistole auf die Brust.

Selbstverständlich wies die dortige Regierung Vorwürfe einer etwaigen Terrorunterstützung zurück. Zu Recht, denn der Vorwurf aus Riad gegenüber Doha, solche radikalen Organisationen wie Al-Qaida, die Muslimbruderschaft und den IS zu unterstützen, gilt umgekehrt schließlich mindestens im selben Maße.

Trump erklärte in seiner kürzlichen Rede in Saudi-Arabien, dass er nicht alle Muslime für Terroristen hält. Damit sagte er zwar die Wahrheit, allerdings lediglich die halbe. Muslime, die sich nicht vollumfänglich dem Koran und den Lehren Mohammeds, den Hadithen, unterwerfen, sind nach ebendiesen Lehren nämlich gar keine echten Muslime.

So wie es auch in der christlichen Welt die völlig falsche Verallgemeinerung gibt, die katholische Kirche repräsentiere das Christentum, obwohl sie das niemals und zu keinem Zeitpunkt tat, weil sie nichts anderes als einen heidnischen Kult mit christlichen Elementen darstellt, so werden in der islamischen Welt fälschlicherweise pauschal alle Muslime als zum Islam zugehörig erklärt.

Wäre dem jedoch tatsächlich so und alle 1,6 Milliarden Muslime auf diesem Planeten hielten sich genau an die blutrünstigen Vorgaben der mohammedanischen Lehre, gäbe es längst keine lebenden „Ungläubigen“ mehr. Zugegeben, in den letzten 1.400 Jahren, seit Gründung der satanischen Ideologie, hat ein Großteil der Muslime sich dem Dschihad erfolgreich hingegeben, sonst wäre eine derartige Ausbreitung bis heute nicht möglich gewesen.

Schätzungen zufolge starben während dieser Zeit in hunderten von Kriegen mehr als 300 Millionen Menschen. Da kann selbst der Kommunismus nicht mithalten. Die paar einzelnen Kreuzzüge, die im Übrigen nicht dem – bibeltreuen – Christentum, sondern allein der katholischen Kirche anzurechnen sind, spielen im Reigen der religiös motivierten Blutbäder praktisch keinerlei relevante Rolle.

Insofern entspricht es tatsächlich der Wahrheit, wenn jemand behauptet, nicht alle Muslime seien Terroristen. Der Grund dafür ist simpel: Nicht alle nämlich, die sich als Muslime bezeichnen, sind auch in Wirklichkeit welche, sondern sie fühlen sich lediglich dieser Gruppierung zugehörig, ohne sich an die Vorgaben dieser als Religion getarnten Ideologie zu halten.

Dasselbe gilt genauso für die sogenannte „christliche“ Welt und die unzähligen Menschen, die einer evangelischen, katholischen oder sonstigen Denomination angehören, ohne wirklich den Glauben an Jesus Christus als ihren Erlöser zu haben.

An dieser Stelle enden allerdings auch schon die Parallelen zwischen den Namens-„Christen“ und ebensolchen „Muslimen“, die allesamt keine echten sind. Die grundlegenden Unterschiede in der jeweiligen Lehre könnten schließlich kaum größer sein:

Der wiederholten Aufforderung zur Tötung aller Ungläubigen auf der Seite des Islam steht die Nächstenliebe der Christentums gegenüber. Die einen sollen laut dem Koran die Welt mit dem Schwert unterwerfen, während den anderen durch die Bibel gesagt wird:

Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Markus 16,15

Es ist richtig: Nicht alle Moslems sind Terroristen, aber alle Terroristen sind Moslems, obwohl sie von westlichen Medien und Politik inzwischen absichtlich nicht mehr als solche bezeichnet werden. Außerdem wird weiterhin ständig betont, es gäbe angeblich einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus.

Der Grund für diese Unterscheidung liegt jedoch nicht in einem vermeintlich falsch verstandenen Islam, sondern darin, dass nicht jeder, der sich für einen Muslim hält oder sich als solcher bezeichnet auch tatsächlich einer ist. Die sogenannten „gemäßigten“ unter ihnen sind laut ihrer eigenen Lehre nämlich gar keine richtigen Muslime, ganz im Gegensatz zu den „Islamisten“.

Wenn nun die Saudis und einige andere islamische Länder mit dem Finger auf Katar zeigen und diese Leute als „Terrorunterstützer“ bezeichnen, haben sie also durchaus Recht, da sich unter den falschen Muslimen dort auch einige echte befinden. Sie sollten allerdings beachten, dass dabei gleichzeitig drei Finger auf sie selbst zurückweisen und ebenso die Wahrheit sagen.

Das mit dem Vorwurf der Terrorismusunterstützung und dem mit Katar scheinbar gefundenen Sündenbock war deshalb ein glatter Knieschuss, zumal die wichtigsten Heiligtümer des Islam ausgerechnet in Saudi-Arabien stehen. Wenn die dort nicht den „echten“ Islam kennen und leben, wer dann?

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