Autofahren und Transportwesen werden noch teurer: Die nächste EU-Abzocke kommt

Tim Reckmann / pixelio.de

Zitat von www.faz.net:

Die EU-Kommission schlägt vor, die Maut an die tatsächlich gefahrenen Kilometer zu knüpfen – zuerst nur für Lastwagen, dann auch für Autos.

[…]

Bis 2023 sollen die EU-Mitgliedstaaten, die eine Maut erheben, die Straßennutzungsgebühren für Lastwagen an die Strecke knüpfen, die sie zurücklegen. Vier Jahre später soll das auch für alle anderen Fahrzeuge gelten.

[…]

Ansonsten ist keine Zweckbindung der Einnahmen vorgesehen. Die Staaten müssen sie nicht für die Instandhaltung der Straßen verwenden.

Kommentar von crash-news.com:

Noch ist sie bei uns gar nicht eingeführt und schon beginnt die Debatte über die nächste Stufe zur weiteren Autofahrerabzocke: Die EU-Diktatur plant eine einheitliche Pkw-Maut, die nicht pauschal, sondern pro gefahrenem Kilometer zu bezahlen ist. Dass damit nebenbei auch das Ende der persönlichen Bewegungsfreiheit besiegelt wird, erwähnen die kranken Hirne in Brüssel natürlich nicht einmal.

Bereits heute kassiert der nimmersatte pseudodemokratische Gierstaat immense Straßennutzungsgebühren, ohne diese Einnahmen auch nur ansatzweise zur Erhaltung der Verkehrswege einzusetzen: Sämtliche kraftstoffbetriebenen Fahrzeuge müssen ihre Tanks bekanntlich mit hochbesteuertem Diesel oder Benzin auffüllen. Zu suggerieren, es bedürfe nun endlich einer entfernungsabhängigen Maut, ist insofern arglistige Täuschung oder schlichtweg eine Lüge.

Die Spritsteuern haben nämlich nicht nur die Eigenschaft, in direktem Zusammenhang mit der gefahrenen Strecke und somit der Straßenabnutzung zu stehen, sondern auch hinsichtlich der mutmaßlichen Umweltverschmutzung: Je weiter gefahren wird, desto häufiger muss getankt und damit dem Staat seine überzogene Straßennutzungsgebühr samt diverser Ökosteuern bezahlt werden.

Dieses Prepaid-System kommt sogar ohne eine einzige Mautstation, elektronische Fahrtenbücher oder sonstige teure und komplexe Überwachungsmittelchen aus. Autofahrer werden einfach per Zapfsäule für die Ausübung ihrer Bewegungsfreiheit in Abhängigkeit der tatsächlichen Nutzung der Verkehrswege abkassiert.

Selbst den Anhängern der CO2-Sekte dient das aktuelle Modell der extrem hohen Kraftstoffsteuern als perfektes Ablasszahlungsmodell, da je nach Fahrzeugtyp und Fahrweise mehr oder weniger Sprit verbrannt und entsprechend an der Tankstelle im Auftrag der Regierung abgezockt wird.

Wenn nun irgendwelche korrupten Eurokraten daherkommen mit der Forderung nach einem „einheitlichen Mautsystem zur Erhebung von Gebühren auf Grundlage der Entfernung“, müssten bei uns sofort sämtliche Alarmglocken bimmeln, da es dieses Modell eben längst gibt. Es nennt sich schlicht Tankstellennetz.

Auch die Problematik, der Gerechtigkeit wegen Durchreisende ebenfalls zur Kasse bitten zu müssen, ist mit dem herkömmlichen Kraftstoffbesteuerungsmodell bereits gelöst. Aufgrund der Angleichung der Spritpreise insbesondere im Grenzgebiet stellt sich selbst die Frage nach dem bösen Tanktourismus kaum mehr.

Was also steckt dann hinter dem neuen EU-Plan? Ist es der Wunsch der angeblichen Volksvertreter, uns weiter abzocken zu können, ohne dass der dumpfe Bürger es bemerkt? Schließlich ist die weitere Erhöhung der Steuern für Benzin und Diesel extrem unpopulär, das Verstecken dieses Vorhabens hinter einer Maut ist deshalb als strategische Ablenkung zu betrachten. Immerhin explodieren die Kosten des Sozialstaats derzeit und es werden daher dringend zusätzliche Einnahmequellen benötigt.

Hinsichtlich der heute immer noch wenigen, nach dem Willen der Politiker bald jedoch unzähligen Stromautos, will die diebische Brut natürlich ebenfalls vorsorgen: Da die Stromerfahrer allesamt keinen einzigen Cent an den Tankstellen abdrücken, fehlt eine Möglichkeit, diese „grünen“ Herrschaften genauso zur Kasse zu bitten wie den Rest. Beim Strompreis sind die Steuern nämlich bislang noch viel zu gering, um den Kraftstoffsteuerverlust auszugleichen.

Selbstverständlich geht es der Politik nicht im Entferntesten um die Etablierung eines „emissionsfreien“ Verkehrssystems – was zudem gelogen ist, da Elektroautos unter dem Strich und in ihrer gesamten Umweltbilanz alles andere als sauber und schon gar nicht schadstofffrei sind. Sie ist einfach nur auf der Suche nach neuen Steuereinnahmen und will bei der geplanten Umstellung auf elektrische Antriebe am Ende mehr Geld einnehmen als bisher.

Doch noch ein weiteres Ziel wird mit der entfernungsbasierten Maut verfolgt: Um die Autofahrer vernünftig schröpfen zu können, ist eine lückenlose und dauerhafte Vollüberwachung und Aufzeichnung des Bewegungsprofils jedes Fahrzeugs notwendig. Somit lässt sich für jeden mobilen Bürger selbst Jahre später feststellen, wann er sich wo und wie lange aufhielt.

Mehr Überwachung geht fast nicht mehr – abgesehen vom elektronischen Streichel-Taschenspion, den praktisch jeder freiwillig mit sich herumträgt. Und während sich Verkehrsminister Alexander Dobrindt vermeintlich dafür ausspricht, die Entscheidung zur Einführung eines solchen Mautsystems den jeweiligen EU-Ländern überlassen zu wollen, fordern die Ökofaschisten wie selbstverständlich die Erzwingung desselben.

Die entfernungsabhängige Maut für alle Fahrzeuge ist – wie üblich bei Vorschlägen aus Brüssel – nichts weiter als eine Lüge. In Wahrheit geht es um die weitere Schröpfung der Autofahrer und die Totalüberwachung der Bevölkerung, mit welcher die selbsternannte Obrigkeit ihre Macht weiter ausbauen und festigen will. Deshalb: Weg mit dieser EU!

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