Vorbereitungen zum Nahost-Friedens-„Deal“: Wird Trump den gordischen Knoten lösen?

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Zitat von www.handelsblatt.com:

Nach einem milliardenschweren Waffendeal und einer Grundsatzrede zum Islam beginnt US-Präsident Donald Trump am Montag seinen ersten Besuch in Israel und den Palästinensergebieten. Er will dort den seit drei Jahren brachliegenden Friedensprozess zwischen beiden Seiten wieder in Gang bringen.

[…]

Nach einem Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und vor seiner Weiterreise nach Rom will der US-Präsident im Israel-Museum in Jerusalem eine Ansprache halten. Es wird erwartet, dass er sich zu Grundzügen einer Friedensregelung äußert.

Kommentar von crash-news.com:

Obwohl die deutsche Lügenpresse noch vor wenigen Tagen ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump quasi minütlich zu erwarten hoffte und die links-grünen Hetz- und Hasstiraden gegen den „Bösen“ im Weißen Haus wieder einen neuen Höhepunkt erreichten, hat der US-Präsident inzwischen unbeschadet seine erste Auslandsreise begonnen. Auf einmal sind die Schreiberlinge vorsichtiger, denn es könnte Großes bevorstehen.

Zwar bewies die US-Administration ungewohnt typische unternehmerische Planungskompetenz, indem sie Trumps Ausflug nach Europa und den Nahen Osten zeitlich perfekt organisierte und optimierte, um hierbei keine unnötige Zeit aus dem vollgepackten Terminkalender des neuen Staatsoberhaupts zu verschwenden.

Doch insbesondere der Beginn seiner Route hat es in sich: Zuerst fliegt er nach Saudi-Arabien, um den dortigen König Salman zu treffen. Anschließend geht es weiter nach Israel zu einem Besuch von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und dem sogenannten Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Hiernach macht Trump noch einen Abstecher in Rom beim weltweit höchstrangigen Jesuiten und Papst Franziskus, bevor er zum Nato- und G7-Treffen weiterfliegt.

Binnen weniger Tage trifft und spricht er also mit den wichtigsten Vertretern der drei großen Weltreligionen, die sich im Kern um den Zankapfel Jerusalem streiten und bislang zu keiner Einigung fanden. Dass es bei dieser Reise nicht allein um wirtschaftliche Themen geht, bewies bereits die erste Etappe in Riad:

König Salman holte Trump nicht nur am Flughafen ab, er schüttelte sogar die Hand seiner Frau Melanie – die genauso wie Trumps Tochter Ivanka kein Kopftuch trug. Mit seinen Worten, Saudi-Arabien sei der Hüter der beiden heiligsten Stätten im Islam, ließ der US-Präsident zudem durchblicken, worum es ihm neben den Milliardengeschäften außerdem ging: Er will den vermeintlich „moderaten“ Islam auf seine Seite bringen.

Seine geplanten Treffen in Israel mit Netanjahu und Abbas, sein privater Besuch der Grabeskirche und der Klagemauer sowie sein Abstecher beim Papst lassen keine Zweifel an seinen Absichten: Er will den gordischen Knoten eines Friedensvertrags im Nahen Osten lösen.

Als erfolgreicher und erfahrener Geschäftsmann dürfte Trump zwar durchaus über die notwendigen Voraussetzungen verfügen, um selbst derartig komplexe und schwierige Verhandlungen produktiv einzutüten. Ob ihm allerdings wirklich bewusst ist, an was er sich da heranwagt?

Vielleicht hat ihm sein Vize Mike Pence, der selbst bibeltreuer Christ ist, die Hintergründe dazu erklärt, denn es geht hierbei nicht ausschließlich um Verhandlungsgeschick oder Diplomatie, sondern der Vorgang hat endzeitliche Brisanz, da die Erneuerung bzw. Stärkung eines Friedensvertrags mit Israel den Beginn der siebenjährigen Trübsal und der Herrschaftszeit des Antichristen einläuten wird:

Und er wird mit den Vielen einen festen Bund schließen eine Woche lang; und in der Mitte der Woche wird er Schlacht- und Speisopfer aufhören lassen, und neben dem Flügel werden Greuel der Verwüstung aufgestellt, und zwar bis die fest beschlossene Vernichtung sich über den Verwüster ergießt. Daniel 9,27

Wohlwissend um die Notwendigkeit einer freiwilligen Zusammenarbeit mit der islamischen Seite, nur so tatsächlich einen Friedensvertrag erreichen zu können, hat Donald Trump bisher auf die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem entgegen vorheriger Ankündigungen verzichtet, welche in er islamischen Welt für extreme Unruhe sorgen würde.

Noch ist das Thema zwar nicht vom Tisch, aber dessen Umsetzung ist zumindest aktuell relativ unwahrscheinlich geworden. Und obwohl er damit die Geduld seiner israelischen Freunde stärker als geplant beansprucht, empfing er vor Kurzem den Präsidenten der sogenannten „Palästinenser“ Mahmud Abbas im Weißen Haus vor deren Flagge.

Es scheint, als wolle Trump sich tatsächlich an diese prominente Frage wagen, um final Einigkeit zwischen dem Islam, dem Judentum und dem Katholizismus – das wahre Christentum hat hiermit nämlich nichts zu tun – in der Jerusalemfrage zu bringen, denn genau das ist der Zankapfel, worum sich der gesamte Konflikt dreht. Vermutlich ist es allerdings weniger er selbst als vielmehr sein jüdischer Schwiegersohn Jared Kushner, der hier am Ende die Fäden ziehen soll.

Mancher fragt jetzt natürlich: Aber ist es nicht gut und richtig, dass dort unten endlich Frieden herrscht und Ruhe einkehrt? Nun ja, im Prinzip schon, nur haben weder die Muslime vor, irgendwo auf der Welt mit „Ungläubigen“ echten Frieden zu schließen, weil das dem Koran diametral widerspräche, noch wird ein solcher Friede aus prophetischer Sicht von längerer Dauer sein:

Wenn sie nämlich sagen werden: »Friede und Sicherheit«, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. 1. Thessalonicher 5,3

Das aktuelle Säbelrasseln überall auf der Welt, die islamische Invasion Europas und all die anderen Unruhen zeugen davon, dass in Zukunft nicht mit wirklichem Frieden zu rechnen ist, ganz im Gegenteil. Die biblische Prophetie lässt keinen Zweifel an den kommenden Katastrophen, die in vielfältiger Weise über den Planeten hereinbrechen werden.

Der kluge Skeptiker macht sich deshalb in Ruhe Gedanken darüber, analysiert die Fakten, bevor es ernst wird, und fällt die richtigen Entschlüsse, solange das möglich ist. Denn mit Hereinbrechen des „plötzlichen Verderbens“ anstatt des angekündigten Friedens, wird sich die Welt schlagartig in eine sprichwörtliche Hölle verwandeln.

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