Frankreichs „Elite“ gegen das Volk: Medien und Politik kämpfen für den „richtigen“ Wahlsieger

Etereuti / OpenClipart-Vectors / Pixabay.com / crash-news.com

Zitat von www.focus.de:

Frankreichs Staatschef François Hollande hat davor gewarnt, eine klare Niederlage der Rechtspopulistin Marine Le Pen bei der Präsidentschaftswahl als gegeben anzusehen. „Es ist noch nichts erreicht“, sagte der Sozialist am Dienstag […].

[…]

Der Politologe Matthieu Chaigne warnte, es könne der Eindruck entstehen, dass sich „eine Art Establishment“ hinter Macron stelle. Das biete Futter für Le Pens Argumentation, wonach „auf der einen Seite das Volk und auf der anderen Seite eine verbündete Elite steht“.

Kommentar von crash-news.com:

Für die „Guten“ hätte es kaum schlimmer kommen können, dass nun ausgerechnet Marine Le Pen in die Stichwahl zur französischen Präsidentschaftswahl kam. Umso mehr schießt die selbsternannte Elite jetzt aus vollen Rohren gegen die zum Staatsfeind erkorene Politikerin, denn nach den unerwarteten Schocks durch den Brexit und die Wahl von Donald Trump ist die linke Klientel zumindest ein klein wenig vorsichtiger geworden.

Alles, was nur irgendwie dem Sozialismus zugetan ist, ruft derzeit zum Gegenangriff auf Le Pen, um das vermeintlich personifizierte Böse noch in letzter Sekunde zu verhindern. Derlei Propaganda ist meist mit Selbstüberschätzung gepaart und hat besonders in den letzten zwölf Monaten für erhebliche Irritationen unter den Möchtegern-Weltbeherrschern gesorgt.

Den tatsächlichen Umschwung zum EU-Ausstieg Großbritanniens hatte praktisch keiner der unzähligen „Experten“ auf dem Radar, genausowenig wie die Wahl von Trump zum US-Präsidenten. Fast alle in Politik und Medien waren absolut siegesgewiss, durch ihre vollständig einseitige Berichterstattung den Sieg jeweils sicher in der Tasche zu haben.

Nachdem in den Niederlanden dann ein schwerer Dämpfer für die freiheitlich denkenden Menschen verzeichnet werden musste, gewannen die Systemmanipulateure offensichtlich wieder Oberwasser, sodass sie fest davon ausgingen, Le Pen durch ihren gemeinsamen Vernichtungskampf gleich im ersten Wahldurchgang verhindern zu können.

Doch nun steht die Frau im Endspiel gegen eine „Eliten“-Marionette, wie sie offenkundiger kaum sein könnte: Emmanuel Macron, ein zweifelhafter Rothschild-Banker, der erst vor Kurzem ganz plötzlich wie aus dem Nichts auf der politischen Bildfläche erschien, mit inhaltsleeren Parolen anscheinend allein aufgrund seines Äußeren zum Sympathieträger für viele wurde, will Marine Le Pen besiegen.

Natürlich läuft das böse Spielchen wie gehabt und es wird insbesondere seitens der Auftragsschreiberlinge versucht, den Wähler bestmöglich in die gewünschte Richtung zu manipulieren. Macron wird als „sozialliberaler Reformpolitiker“ gelobt, Le Pen als „EU-Gegnerin“ und „Rechtspopulistin“ verleumdet. Allein diese absurde Wortwahl spricht Bände.

Die Lügenpresse hat aus den vergangenen Niederlagen offensichtlich nichts gelernt und auch die meisten Politiker haben nicht erkannt, dass sich die Zeiten geändert haben, in denen man das Wahlvolk einfach mit billigen Tricks, hohlen Phrasen, dreisten Lügen und falschen Wahlversprechen auf ihre eigenen Kosten kaufen kann.

Einzig der bald scheidende Noch-Präsident François Hollande warnt vor einem falschen Sicherheitsgefühl, Le Pen in der Stichwahl problemlos verhindern zu können. Und ein Politologe-„Experte“ befürchtet, es könnte sogar der Eindruck erweckt werden, Macron stehe für das Establishment und seine Kontrahentin für das Volk, was die Wähler womöglich insgesamt als falsches Signal verstehen könnten.

Beide Herren haben absolut Recht. Die „Elite“ sollte sich mal nicht zu sicher sein, bei ihrem Schauspiel namens „elitäre Sozialisten gegen das Volk“ das Ende vorab bestimmen zu können. Zu lange und zu offensichtlich läuft nun schon dieser widerwärtige Demokratie-Zirkus entgegen den Interessen der Bürger. Viele von ihnen haben inzwischen verstanden, wie sie unentwegt systematisch belogen und betrogen und sklavengleich ausgebeutet werden.

Hollande, die „Experten“ und auch der Großteil der „Eliten“ haben hingegen bisher nicht wirklich begriffen, dass ihre Uhr allmählich abgelaufen ist. Jahrzehntelanges Regieren gegen das eigene Volk in aller Offenheit und zum Schaden der eigenen Nation sorgt in vielen westlichen Ländern mittlerweile für eine enorme Aufwachbewegung, wenngleich für eine radikale Kehrtwende noch der entscheidende Zündfunke fehlt.

Nichtsdestotrotz ist die Lage hochgefährlich, da die „Elite“ zwar die Masse der Menschen zu Recht fürchtet und diese lediglich mittels Brot, Spielen und stetiger Medienpropaganda bei Laune und auf gewünschter Linie halten kann, im Ernstfall aber zu katastrophalen Schlägen fähig ist.

Sollte sich ein weiteres Entgleiten ihrer Zügel der Macht andeuten, werden sie keine Sekunde zögern, alles zu tun, um das zu verhindern. Wie solche Maßnahmen heißen und wie sie enden, lässt sich vielfach in den Geschichtsbüchern unter dem Stichwort „Krieg“ nachlesen. Fürchtet sich die „Elite“ vielleicht deshalb so sehr vor einem Sieg Marine Le Pens?

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