Kommunismus für alle: Bedingungsloses Grundeinkommen findet prominente Anhänger

stevepb / Pixabay.com

Zitat von www.deutschlandfunk.de:

Bis zu 1.000 Euro im Monat für alle: Das fordern Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens. Die Idee dahinter: mehr Kreativität, mehr soziales Engagement, mehr Freude am Job. Nicht finanzierbar und nicht gerecht, sagen hingegen die Kritiker.

[…]

Die Digitalisierung werde ganze Berufszweige wegrationalisieren und andere empfindlich ausdünnen. Dies könne zu erheblichen sozialen Verwerfungen führen und letztendlich auch der Wirtschaft schaden.

[…]

Das bedingungslose Grundeinkommen sei weder finanzierbar, noch gerecht, kritisiert der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft.

Kommentar von crash-news.com:

Schon seit Langem geistert ein Gespenst immer wieder durch unsere Gesellschaft und will sich uns als vermeintlicher Wohlstandsbringer präsentieren. Angeblich bringe es Freiheit, Glücklichsein, Erfüllung und Motivation für den Einzelnen. Doch das bedingungslose Grundeinkommen ist in Wahrheit nichts anderes als eine neue Verpackung für den uns längst beherrschenden Sozialismus. Ist es dennoch einen Versuch wert?

Wenn Konzernbosse sich um das Wohl ihrer Angestellten kümmern, hat das nur selten etwas mit Großzügigkeit und ehrlichem Engagement zu tun. Sicher, zufriedene Mitarbeiter sorgen für eine höhere Produktivität, als wenn die Leute bloß Dienst nach Vorschrift machen. Aber im Endeffekt hat kein Unternehmenschef etwas zu verschenken, da für ihn allein die Rendite der Aktien und der persönliche Millionenbonus zählt.

Insofern tun wir gut daran, den Werbereden von Götz Werner, dem Chef der Drogeriemarktkette dm, Joe Kaeser, dem Vorstandsvorsitzenden von Siemens, sowie Tim Höttges, dem Boss der Deutschen Telekom, nicht blind zu vertrauen, wenn sie vom Grundeinkommen schwärmen. Ihre Unternehmen wären nämlich die größten Nutznießer und nicht etwa ihre Angestellten.

Mit einem monatlichen bedingungslosen Geldgeschenk von beispielsweise 1.000 Euro für jeden Bürger könnten die Chefs bei künftigen Gehalts- und Tarifverhandlungen punkten. Weil der Gegenpartei plötzlich das Argument der Existenzsicherung fehlte, wären Einkommensverbesserungen für die Mitarbeiter wohl für viele Jahre ausgeschlossen. Schließlich gäbe es ja genügend andere Leute, die den Job für weniger Geld machten, da sie ebenfalls nicht auf das zusätzliche Einkommen angewiesen wären.

Immerhin brächte ein solches Jedermann-Grundeinkommen erhebliche Bürokratieeinsparungen staatlicherseits mit sich, sofern es denn tatsächlich konsequent umgesetzt würde. Ohne die aufwendige Verwaltung und Überprüfung von Arbeitslosen, Rentnern, Alleinerziehenden und sonstigen Sozialempfängern wären Zehntausende in den Behörden und Ämtern obsolet und somit Einsparungen in Milliardenhöhe möglich.

Das Problem hierbei: Unser heutiger Staat hat während seiner Existenz noch niemals auch nur ein einziges Mal freiwillig abgespeckt, nicht einmal um kleinste Nuancen. Deutschlands Staatsdienst hat nicht umsonst den Ruf, das größte und umfangreichste Steuergesetz der Welt und die zugehörige Bürokratieinstanz zu haben. Leider ist dieser Gigantismus in keinster Weise positiv für unser Land und seine Bürger und völlig inkompatibel mit den angedachten Plänen.

Einmal angenommen, Zehntausende von Behördenmitarbeitern wären mit der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens schlagartig freigesetzt. Zwar bekämen sie dann ebenfalls dieses Einkommen, doch im Vergleich zu ihren vorherigen Bezügen und Pensionen entspräche das einer massiven finanziellen Verschlechterung, welche diese Leute wohl kaum hinnehmen würden, zumal Massenentlassungen in diesem Bereich schon rein prinzipiell ausgeschlossen sind.

Die Beamten und Angestellten blieben deshalb mit irgendwelchen Tricksereien weiterhin im Staatsdienst und an der Bürokratie samt den zugehörigen Kosten änderte sich somit grundsätzlich gar nichts. Von einem schlanken und sparsamen Staat kann in diesem Zusammenhang also beim besten Willen keine Rede sein, denn an derartigen Vorhaben scheiterten in der Vergangenheit schon ganze Generationen durchaus williger Reformer.

Was treibt die Befürworter dennoch dazu, an ihrem Ziel unerbittlich festzuhalten? Sie sorgen sich im Wesentlichen um den sozialen Frieden. Da sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet, fürchten gewisse höhere Kreise zu Recht um ihre Pfründe und ihre Sicherheit, schließlich könnten sie bei massenhaften Unruhen alles verlieren, womöglich auch ihr Leben.

Um dieses Argument nicht betonen zu müssen, behaupten sie einfach, uns gingen künftig die Arbeitsplätze aus. Wegen der Digitalisierung der Wirtschaft würden viele Menschen so in nächster Zeit ihre Einkommensquelle verlieren und müssten daher sowieso vom Staat aufgefangen werden.

Doch die Wahrheit ist selbstverständlich eine ganz andere: Ist Arbeit für Arbeitgeber günstig zu haben und kann ein Arbeitnehmer von seinem Vollzeitgehalt problemlos eine Familie ernähren, wird es trotz stetig höherer Automatisierung niemals zu wenig Arbeitsplätze geben. Den hirnlosen Sozialisten will das freilich nicht einleuchten, denn die sind schließlich nicht auf der Suche nach Arbeit, sondern immer nur nach ihrem bestmöglichen Auskommen in dekadenter Faulheit auf Kosten anderer.

Dieses vermeintliche Problem der schwindenden Zahl an Arbeitsplätzen ließe sich somit ganz einfach lösen: Runter mit den Lohn- und Lohnnebenkosten und zwar radikal. Aber wie gesagt, das Problem ist der bürokratische staatliche Moloch, der niemals freiwillig abspecken würde.

Zum Schluss bleibt natürlich noch die Frage nach der Finanzierung. 80 Millionen mal 1.000 Euro monatlich macht stattliche 960 Milliarden Euro pro Jahr. Mit dem Vorschlag von Götz Werner, die Einkommenssteuer abzuschaffen und die Mehrwertsteuer auf 50% anzuheben, lässt sich das nicht lösen, zumindest nicht nachhaltig.

Bei derartig hohen Lebenhaltungssteuern würden die Preise explodieren und das vermeintlich üppige Grundeinkommen wäre von Anfang an nicht mehr ausreichend, um davon tatsächlich leben zu können. Das ist insofern auch logisch, weil das typisch sozialistische Dummenspiel Linke-Tasche-rechte-Tasche in der Realität noch nie funktioniert hat.

Außerdem würde bereits die Einführung des System augenblicklich daran scheitern, dass die unzähligen bisherigen Profiteure des „Sozialstaats“ plötzlich leer ausgingen, denn Subventionen und sonstige Zuwendungen gäbe es dann nicht mehr. Die notwendigen Milliardenbeträge würden für den real gelebten Sozialismus in Form des Grundeinkommens schlichtweg vollständig aufgefressen.

Klar ist ebenfalls: Bei den 1.000 Euro pro Monat würde es nicht lange bleiben. Direkt bei der nächsten Wahl dürften sich die Parteien gegenseitig mit Erhöhungsankündigungen überbieten und bei einer Zielgruppe von 80 Millionen Bürgern auch genügend Interessenten für ihren Stimmenkauf finden.

Was bei dieser Betrachtung noch erwähnt werden sollte: Wir haben längst ein bedingungsloses Grundeinkommen. Es nennt sich Hartz 4. Wer partout nicht arbeiten kann oder will, darf sich schon heute mit Leistungen von monatlich rund 1.000 Euro beglücken lassen, ohne dafür einen Finger krumm machen zu müssen.

Sagen wir es ganz offen: Das bedingungslose Grundeinkommen ist purster Sozialismus und würde, wie übrigens sämtliche Ausprägungen dieser linken Geisteskrankheit, definitiv auf ganzer Linie scheitern. Noch niemals ist nämlich auch nur ein einziger Staat auf diesem Planeten an seinen kommunistischen, planwirtschaftlichen und sonstigen marxistischen Idealen gesundet oder gar gediehen, sondern sämtlicherseits fanden sich diese Länder irgendwann ganz unten auf dem harten, kalten Boden der Tatsachen wieder – meist begleitet von Armut, Elend, Krieg und Massenmord.

Es bleibt einfach dabei: Wer essen will, muss arbeiten. Und zwar selbst. Alles andere führt niemals zu Wohlstand, von Gerechtigkeit ganz zu schweigen. Leider lassen sich die meisten Menschen jedoch von diesen sozialistischen Tagträumen täuschen, da ihnen das eigenständige Denken aberzogen und dafür blinde Obrigkeitshörigkeit anerzogen wurde. Wie heißt es so schön: Von nichts kommt nichts. Auch kein bedingungsloses Grundeinkommen.

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