Deutschland 2017: Anwendung von Nazimethoden zur Durchsetzung von Nazigesetzen

Rosel Eckstein / pixelio.de

Zitat von www.spiegel.de:

Ist es ein Menschenrecht von Eltern, die Kinder selbst zu unterrichten? Diese Frage muss der Europäische Gerichtshof bald klären – weil eine Familie aus Hessen Klage eingereicht hat.

[…]

Die streng religiöse Familie aus Ober-Ramstadt bei Darmstadt hält die Schulpflicht für eine „Freiheitsbeschränkung“. Die Abholaktion der Polizei beschreibt Wunderlich als „furchteinflößend“. Die Haustür sei mit einem Rammbock geöffnet, die Wohnung „gestürmt“, die Eltern zur Seite gestoßen und die Kinder „weggezerrt“ worden.

Kommentar von crash-news.com:

Nicht erst seit der Selbstermächtigung der alternativlosen Kanzlerin und ihrer Hinwegsetzung über geltendes Recht wissen wir, dass die früheren Zeiten in politischer Hinsicht mitnichten vorüber sind. Insbesondere Eltern schulpflichtiger Kinder, welche diese lieber selbst zu Hause unterrichten möchten, erfahren bisweilen die volle Härte unseres hochgelobten „demokratischen Rechtsstaats“.

Wenn Deutsche von Muslimen pauschal als „Köterrasse“ beschimpft werden, drückt die gegenüber Ausländerkriminalität stets stark schielende bundesdeutsche Justizia gerne mal sämtliche Augen zu – das gehört eben einfach zu unserer Willkommenskultur, so lautet anscheinend die offizielle Devise. Von Volksverhetzung könne dabei keine Rede sein, behauptet die Staatsanwaltschaft.

Sorgen sich hingegen deutsche Eltern um das Wohl ihrer Kinder an öffentlichen Schulen, unter anderem wegen der zunehmenden Gewalttätigkeit bestimmter Personengruppen oder wegen der politisch extrem einseitigen Beeinflussung durch die überwiegend linksgrünen Lehrkräfte, und unterrichten sie aus diesen Gründen lieber zu Hause, anstatt sie auf die staatlichen Umerziehungsanstalten zu schicken, kennen die Behörden selbstverständlich keine Gnade.

Selbst ein einzelnes Auge zuzudrücken ist offenkundig zuviel verlangt, obwohl es laut Schätzungen der Kultusministerkonferenz bundesweit lediglich 500 bis 1.000 solcher Kinder gibt.

Doch diese Fakten spielen dabei keine Rolle. Warum sollte das, was bei den Nazis schon erfolgreich funktionierte, heute im angeblichen „Rechtsstaat“ einfach so aufgegeben werden? Unter Adolf Hitler wurde im Reichsschulgesetz die strafbewehrte Schulpflicht eingeführt und mit der Einführung des Grundgesetzes praktisch unverändert in die heutigen Landesgesetze übernommen.

Auch das Bundesverfassungsgericht hält an diesen Nazimethoden ohne Einschränkungen fest und erließ zuletzt 2014 ein höchstrichterliches Urteil, in dessen Begründung es hieß, dass „die Allgemeinheit ein berechtigtes Interesse daran habe, religiös oder weltanschaulich motivierte Parallelgesellschaften zu verhindern“. Wie sich bei der kaum vierstelligen Anzahl an betroffenen Kindern irgendwelche nennenswerten Parallelgesellschaften entwickeln sollen, mögen die Behörden doch bitteschön einmal ganz konkret erläutern.

In seiner Begründung betonte das Verfassungsgericht zudem, Kinder mit Heimunterricht könnten sich in einer öffentlichen Schule nicht dem Dialog mit Andersdenkenden verschließen. Seit wann gibt es denn hier im Land eine gesetzliche Verpflichtung, sich mit Leuten auszutauschen, die anderer Meinung sind? Warum sollte irgendwer dazu gezwungen werden können? Oder fällt mit dem gerade in Streichung befindlichen Artikel fünf des Grundgesetzes jetzt auch dieser Aspekt der Meinungsfreiheit endgültig weg?

Sind es nicht gerade die Vertreter der Politik, welche in aller Öffentlichkeit in populistischster Art und Weise betonen, sich beispielsweise nicht mit AfD-Kollegen austauschen oder gar an einen Tisch setzen zu wollen? Warum werden diese Leute dann nicht zu einem Dialog gezwungen, sondern allein unsere Schüler?

Selbstredend handelt es sich bei der Urteilsbegründung der Karlsruher Richter um eine lächerliche und hanebüchene Ausrede, damit das fragwürdige Relikt Schulpflicht aus der Nazizeit weiterhin ungehindert durchgesetzt werden kann. Immerhin wird so die systematische und ausnahmslose Indoktrination der deutschen Jugend gemäß der staatlichen Vorgaben gewährleistet.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die Vehemenz deutscher Behörden und des Gesetzgebers, denn bei unseren Nachbarn in Frankreich, der Schweiz und in Österreich ist das Homeschooling durchaus legal möglich. Es existieren sogar spezielle Möglichkeiten, um kontinuierlich den Lernerfolg zu überprüfen, sodass echte Lernverweigerer auf diesem Wege entlarvt und den Kindern der wichtige Weg zu Bildung nicht verwehrt wird.

Als Gegenargument verweisen die hiesigen Funktionäre auf die Gefahr durch Einfluss von Sektenlehren im Elternhaus, denen sich die Kinder ohne Schulpflicht nicht entziehen könnten – ein wahrhaft abenteuerliches Argument. Wer bestimmt denn, was vermeintlich eine Sekte ist und was nicht? Womöglich die großen Kirchen? Mit welchem Recht?

Außerdem seien es laut Behördenvertretern insbesondere „radikalreligiöse Gruppen“, die den Schulbesuch ihrer Kinder verhindern. Gemeint sich mit dieser Bezeichnung jedoch in aller Regel nicht etwa sogenannte Islamisten, sondern bibeltreue Christen, die ihre Kinder durch den Heimunterricht lediglich vor dem extrem zunehmenden antichristlichen Geist an den staatlichen Lehranstalten zu bewahren versuchen.

Würden die Behörden diesbezüglich tatsächlich das tun, was sie hier so lauthals für alle einfordern, müssten sie aber ebenfalls Polizeikohorten mit Rammbock losschicken, um die vielen Kinder von Ausländern gewaltsam zur Schule abzuholen, die seit Jahren hier leben und gänzlich den Schulbesuch verweigern.

Woher kommt wohl die hohe Zahl an Analphabeten unter hier geborenen Migranten? Warum „versagen“ die Schulbehörden hier auf ganzer Linie, während ausgerechnet Homeschooler regelmäßig Bestnoten abräumen?

Doch die harte Hand des Gesetzes gilt augenscheinlich allein die Autochthonen. Etliche Homeschooling-Familien sahen sich daher in der Vergangenheit gezwungen, nach Frankreich oder Österreich umzuziehen, um ihre Kinder vor der staatlichen Allmacht und der schulischen Indoktrination in unserer bundesdeutschen „Demokratie“ zu schützen.

Was dieser „Rechtsstaat“ tatsächlich wert ist, zeigt sein unerträgliches Nazigebaren gegenüber seinen Kindern und Eltern mehr als deutlich.

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