Konsumzwang und Konformität kontra Politik- und Medienskepsis: Ist unsere Jugend noch zu retten?

Prawny / Pixabay.com

Zitat von www.zeit.de:

Einer Studie der europäischen Rundfunkanstalten zufolge vertraut die große Mehrheit junger Menschen in Europa den politischen, medialen und religiösen Institutionen kaum noch. Demnach gaben 82 Prozent der befragten 18- bis 34-Jährigen an, wenig bis gar kein Vertrauen in die Politik zu haben. 45 Prozent sagten sogar, „überhaupt kein“ Vertrauen zu haben.

[…]

Am schlechtesten kommen europaweit allerdings die Medien weg. Durchschnittlich nur zwei Prozent stehen völlig hinter den Medien in ihrem Land. Demgegenüber haben 39 Prozent überhaupt kein Vertrauen und 41 Prozent sind skeptisch.

Kommentar von crash-news.com:

Das Ergebnis der Studie „Generation What?“, einer Umfrage unter 200.000 18-34-Jährigen in ganz Europa, zeigt sehr eindrücklich, welche „Glanzleistung“ Politik und Medien seit vielen Jahren abliefern. Gleichzeitig lässt sich erkennen, dass vielleicht noch ein Funken Hoffnung besteht und die Jugend einen gewissen Teil an Restverstand bewahren konnte, um dem modernen Faschismus die Stirn zu bieten. Mehr aber auch nicht.

Äußerliche Individualität in Kleidung und Frisur war vor wenigen Jahrzehnten eine sehr verbreitete Möglichkeit für Jugendliche, sich deutlich von ihrem Umfeld abzuheben und ihre „einmalige Persönlichkeit“ zu zeigen. Zwar gibt es solche Quertreiber weiterhin, die meisten beschränken sich heute jedoch eher auf einen individuellen Bildschirmhintergrund ihres Smartphones oder das Zocken außergewöhnlicher Spiele.

Ansonsten herrscht in Punkte Äußerem heutzutage ziemlicher Gleichklang und Einheitsbrei. In der Schule gehört nur derjenige mit dazu, wer das trägt, was alle anhaben. Unter jungen Erwachsenen zählt die gnadenlose Ausrichtung an vermeintlichen Trends als virtueller Zugehörigkeits-„Mitgliedsausweis“. Ohne den lächerlichen Islamistenbart ist „Mann“ anscheinend nicht mehr angesagt und als Frau sind unabhängig von jeglicher Witterung auch im Sommer bei 35 Grad kniehohe Stiefel zu tragen.

Ganz zu schweigen von der unsäglichen Modeerscheinung, sämtliche Gliedmaßen und den gesamten Körper mit für die Ewigkeit eingebrannten Tätowierungen zu verschandeln. Das Geschäft mit der dauerhaften Ganzkörperbemalung junger Leute scheint unglaublich lukrativ zu sein, denn selbst kleine Dörfer leisten sich mindestens ein Tattoo-Studio, obwohl manch örtlicher Bäcker schon lange zugemacht hat.

Doch offenbar trügt dieser trostlose Anschein von einer gleichförmigen und zum selbstständigen Denken unfähigen europäischen Jugend, da die Umfrage „Generation What?“ einige Überraschungen zutage brachte. Zumindest die 18-34-Jährigen im Ausland sind noch nicht ganz verloren, für die einheimischen Befragten gilt das leider nicht im selben Ausmaß.

Hierzulande ist die systematische Gehirnwäsche in Kitas und Kindergärten, Schulen und Universitäten, am Arbeitsplatz und durch sämtliche gleichgeschaltete Medien anscheinend am erfolgreichsten, was die Durchführenden der Befragung in der BRD, den Bayerischen Rundfunk, SWR und ZDF, vermutlich etwas weniger schockierten in Bezug auf das Gesamtergebnis.

Die jungen Deutschen vertrauen beispielsweise der Politik nur zu 23% überhaupt nicht. Kontinentweit hingegen sagten das satte 45% und weitere 37% haben „eher kein“ Vertrauen in ihre „Volksvertretung“. Umgekehrt ist es bloß ein einziges Prozent der Befragten, das seinen „Volksvertretern“ völlig vertraut. Insgesamt eine bemerkenswerte Einschätzung, denn mehr Zuversicht hat diese stark mafiöse Klientel auch wahrlich nicht verdient.

Dass die höchste Zustimmung zu der Aussage „Zuwanderung von Menschen aus anderen Ländern bereichert unsere kulturelle Vielfalt“ mit unglaublichen 80% ausgerechnet von den Deutschen kam, ist bemerkenswert und erschreckend. Solch ein bizarrer Wert ist lediglich dank unermüdlichem Propagandaeinsatz der Politik und ihrer gleichgeschalteten Lügenpresse zu erreichen. Unsere jungen Menschen scheinen ihre eigene deutsche Kultur offenkundig nicht mehr als hinreichend zu betrachten.

Kaum mehr Vertrauen als die Politwelt genießen die Medien: Gerade einmal zwei Prozent sprechen ihnen in Gesamteuropa ihr völliges Vertrauen aus – das dürfte vermutlich genau der Nachwuchs von „Journalisten“, Zwangsgebühren-Abzockern und anderen Propagandisten sein -, 41% hingegen sind skeptisch und 39% haben überhaupt keines.

In der deutschen Bananenrepublik stimmten für Letzteres nur 22%. Da können sich die hiesigen staatlichen Rundfunker gegenseitig auf die Schultern klopfen. Ein klarer Punktsieg für Tagesschau, Spiegel und Co, denn deren gespielte Seriosität und Scheinprofessionalität sowie ihre angebliche politische Unabhängigkeit werden von der jungen Konsumentenschar offensichlich nicht wirklich durchschaut.

Kein Wunder, verfügt doch insbesondere der deutsche Staatsrundfunk über das mit Abstand höchste Propaganda-Budget auf dem gesamten Kontinent. Dieses Täuschungssystem funktioniert anscheinend weitgehend perfekt.

Aber rettet sich die europäische Jugend mit ihrer Einsicht, weder der eigenen „Volksvertretung“ noch den Medien vertrauen zu können, vor dem eigenen Verderben? 58% der jungen Leute haben kein Vertrauen in die Justiz, 86% wenig oder keines in religiöse Einrichtungen. Was soll das für eine Zukunftsbasis sein?

Zwar haben speziell die großen Kirchen tatsächlich kein Vertrauen verdient, da sich diese Institutionen heute fast ausschließlich politisch und pseudomoralisch betätigen, dem Geld hinterherrennen und gegen die Sodom und Gomorrha wie beschauliche Kurorte erscheinen. Doch was soll aus einer Gesellschaft werden, von denen 85% im Alter zwischen 18 und 34 sagt, die könnten auch ohne Glauben an Gott glücklich sein?

Europa, wie wir es noch von vor wenigen Jahrzehnten kannten, war stark christlich-jüdisch geprägt und verdankt seine Freiheit, seinen Frieden und seinen Wohlstand genau dieser Ausrichtung. Immer dann allerdings, wenn Sozialismus und Atheismus die Oberhand gewannen – das gilt überall auf der Welt – begann eine verheerende Abwärtsspirale, welche für unseren Kontinent inzwischen ganz sicher nicht mehr geleugnet werden kann.

40% haben hier den richtigen Riecher, insbesondere Griechen, Italiener, Franzosen und Spanier. Sie befürchten nämlich zu Recht, dass es ihnen im Vergleich zu ihren Eltern in Zukunft schlechter gehen wird. Ja, Ihr lieben Südländer, Euer Gefühl täuscht Euch nicht, das schöne Spielchen, Deutschland und andere „reiche“ Staaten für Euren Wohlstand auf Pump zahlen zu lassen, wird bald jäh enden.

Diese Studie zeigt insgesamt zweierlei: Zum einen ist sich die junge Generation zwar überdurchschnittlich klar bewusst, es mit einer extrem unglaubwürdigen, verlogenen und korrupten Kirchen-, Medien-, Justiz- und Politiklandschaft zu tun zu haben, der mit allem, bloß nicht mit Vertrauen begegnet werden sollte.

Zum anderen aber lebt sie mehrheitlich konsum- und konformitätsorientiert, ohne über irgendwelche wahren Werte- und Moralmaßstäbe zu verfügen, denn was ist der Glaube, auch ohne unseren Schöpfer glücklich sein zu können, viel anderes als die Abkehr von genau jenem christlichen Fundament, welches Europa zu dem machte, was es bisher war?

Der Untergang des Abendlandes wird mit dieser Jugend ganz bestimmt nicht aufgehalten, im Gegenteil: Es geht mit Volldampf in Richtung Abgrund. Denjenigen, die dabei nicht mitmachen wollen, bleibt zum Glück noch ein anderer Ausweg.

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