Wehe, wenn diese Blase platzt: Stromautoschmiede Tesla an der Börse wertvoller als Ford

Blomst / Pixabay.com

Zitat von www.nzz.ch:

Nachdem Tesla für das erste Quartal einen Rekordabsatz von 25’000 Fahrzeugen gemeldet hatte, stieg der Börsenwert auf knapp 48 Mrd. $. Ford ist an der Börse nur noch 45 Mrd. $ wert.

[…]

Tesla hat im vergangenen Jahr weniger als 80 000 Elektroautos ausgeliefert, während Ford 6,7 Mio. Autos verkauft hat. In den vergangenen fünf Jahren hat der Newcomer aus Kalifornien 2,3 Mrd. $ Verluste geschrieben, während die Traditionsmarke aus Detroit 26 Mrd. $ verdient hat.

Kommentar von crash-news.com:

Von den völlig überzogenen Bewertungen unzähliger Internet-Startups um die Jahrtausendwende ist der Wahnsinn sicher vielen noch bekannt: Zehn-Mann-Klitschen mit fragwürdigem oder ganz ohne Geschäftsmodell wurden mit Millionen- oder gar Milliardenbewertungen an den Märkten gehandelt, nur um am Ende in einer fatalen „Dotcom“-Blase in die absolute Wertlosigkeit zu implodieren. Wird sich das demnächst wiederholen?

Obwohl unsere „Volksvertreter“ zusammen mit ihren linken Schergen aus den Redaktionen der Auftragsschreiberlinge nun wirklich alles dafür tun, um uns die überteuerten, vollkommen unausgereiften und lediglich mittels Subventionen überhaupt in nennenswerten Stückzahlen produzierten Elektroautos irgendwie schmackhaft zu machen, will die Kisten im Endeffekt keiner haben.

Nicht einmal geschenkt würden sie viele Leute nehmen, da mit den elektrischen Seifenkisten weder die Oma im 500 Kilometer entfernten Altersruhesitz ohne Ladezwangspause mit Übernachtung besucht noch für die Süddeutschen der Urlaub an der Nordsee binnen eines Tages angetreten werden könnte.

Wer will denn bitteschön so ein Auto zum nahezu doppelten Preis herkömmlicher Technik haben? Viele empfinden es ja schon als echte Zumutung, wenn ihr Smartphone keinen ganzen Tag am Stück ohne Zwischenladung durchhält, wobei solche Geräte im Gegensatz zu Stromautos immerhin auch während des Ladens genutzt werden können.

Mit umgerechnet keinen zehn Litern Benzin im Tank macht modernes Autofahren schlichtweg keinen Sinn, außer vielleicht für einige gut betuchte Stadtbewohner, die nur eine kurze Strecke zur Arbeit und zum Einkaufen zurücklegen müssen und für sonstige Reisen einen Zweitwagen mit Verbrennungsmotor in der Garage stehen haben.

Für die Masse sind die Batteriewagen also nach wie vor nicht einmal ansatzweise eine Alternative. Dennoch wird alles unternommen, um die Stromer auf die Straßen zu bringen. Aufgrund der großen – und absolut nachvollziehbaren – Zurückhaltung der Konsumenten setzen die Meinungsmacher den Autofahrern nun einfach die Pistole auf die Brust:

Dieselautos sind angeblich böse, erste Fahrverbote bereits beschlossen und mittelfristig könnte es sogar nicht bloß zur generellen Verbannung aller Selbstzünder, sondern womöglich auch aller anderen Verbrennungsmotoren kommen.

Diese weltfernen und typisch sozialistischen Überlegungen stehen durchaus schon im Raum und sind angesichts der Inkompetenz und mutwilligen Selbstvernichtung unseres Landes und unserer Wirtschaft durch die eigene Regierung keine Verschwörungstheorie, sondern eine ernste, echte Verschwörung, wie allein schon die unsägliche Energiewende beweist.

Allerdings beschränkt sich diese Abgehobenheit und Vorsätzlichkeit augenscheinlich nicht allein auf die sogenannte Volksvertretung und die ihr untergebene Lügenpresse, auch weite Teile der institutionellen Anleger scheinen dieser dubiosen Selbsttäuschung auf den Leim zu gehen.

Wenn ein Hersteller für Eletroautos gerade einmal 76.000 Fahrzeuge pro Jahr auf die Straße bringt, an der Börse jedoch bloß aufgrund seiner Angesagtheit eine höhere Kapitalisierung aufweist als ein Produzent von mehr als 88 Mal sovieler Autos herkömmlicher Bauart wert sein soll, dann stimmt hier etwas nicht.

Derart gewaltige Realitätsverschiebungen bzw. Marktblasen sind ganz sicher kein gutes Zeichen für eine vermeintlich gesunde Wirtschaft. Selbst die Aussicht, dass Tesla im kommenden Jahr fünf bis sechs mal soviele Stromer produzieren will, rechtfertigt nicht einmal ansatzweise solche absurden Zahlen.

Was wird das Resultat dieser massiven Überbewertung des Elektroautobauers sein? Na was wohl? Ein gigantischer Börsencrash, wie er zwar in den letzten acht Jahren nicht mehr, davor jedoch in ziemlicher Regelmäßigkeit stattfand.

Im Zuge der sich abzeichnenden Marktbereinigung wird das Platzen dieser Blase allerdings nicht allein auf Tesla beschränkt bleiben, da insgesamt hunderte von Milliarden an Euros und Dollars, die von den Zentralbanken zur „Rettung“ des Systems seit Jahren in die Märkte gepumpt wurden und durch nichts gedeckt sind, die Kurse in schwindelerregende Höhen katapultiert haben.

Der zugehörige Knall wird, wie bereits mehrfach in der Vergangenheit, auf dem gesamten Planeten zu vernehmen sein und verheerende Zerstörungen anrichten, insbesondere bei all jenen, die nach wie vor mit ihren Ersparnissen im großen Stil in Aktien investiert sind. Aber anscheinend lieben es die meisten Menschen, alle paar Jahre enorme Mengen an Lehrgeld zu bezahlen.

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