EU-Auflösung hat offiziell begonnen: Briten reichen mit Lachen im Gesicht Scheidung ein

daniel_diaz_bardillo / Pixabay.com

Zitat von www.badische-zeitung.de:

Kalt gestellt war der Sekt vielerorts schon am Morgen. Für Brexit-Befürworter war dieser wolkenverhangene Mittwoch der viel beschworene Befreiungstag. Boris Johnson konnte, als er aus der Frühsitzung des Kabinetts in No.10 Downing Street getappt kam, ein breites Grinsen nicht unterdrücken.

[…]

Zur gleichen Zeit setzte May daheim in London das Parlament offiziell in Kenntnis. Ihre Regierung habe der EU erklärt, sagte May, „dass wir nun wieder unsere eigenen Entscheidungen fällen und unsere eigenen Gesetze machen werden“.

Kommentar von crash-news.com:

Beide Partner hatten sich über die Jahre auseinandergelebt. Sie wollte immer nur sein Geld und rang ihm zugleich absurdeste Verpflichtungen ab. Er hingegen hatte nicht viel zu melden und musste täglich ihre schlechten Launen ausbaden. Außerdem beharrte sie darauf, ihm sein gesamtes Leben bis ins kleinste Detail vorzuschreiben, kontrollierte und überwachte ihn ständig. Jetzt hatte er endgültig genug und zog die Reißleine.

Sie, das ist die EU, und er, der große Brite, haben nun wirklich offiziell ihre Beziehung beendet. Das heißt, eigentlich stimmt das nicht ganz. Ihm reicht es zwar tatsächlich ein für allemal, ihr liegt jedoch weiterhin an einer guten Beziehung – sprich, sie möchte auch künftig regelmäßig Kohle von ihm sehen und plant zudem bereits, ihn nachträglich noch so richtig auszupressen.

Nach außen hin wollen beide aber selbstverständlich Freunde bleiben – schon der Kinder wegen. Diese Scheidung verläuft fast genauso wie im richtigen Leben, wo nachgetreten, gelogen und mitunter wild um sich geschlagen wird. Und natürlich erzählen uns die Freunde der beiden Parteien jeweils ihre eigene Sicht der Dinge.

Die gesamte Sozialisten-Fraktion in Europa scheint wegen des Brexit derzeit in regelrechter Weltuntergangsstimmung zu sein – hinsichtlich ihrer linksgrünen Politik und ihres selbstzerstörerischen Handelns im Grunde genommen sogar ausnahmsweise ein relativ ehrliches Gebaren, wenigstens vorübergehend und allerhöchstens versehentlich, bloß leider ganz bestimmt nicht aus irgendwelcher weisen Einsicht heraus.

Bereits vor der Abstimmung im Juni 2016 und erst recht nach dem damaligen Ja zum Austritt jagte die Systempresse eine Panikmeldung nach der anderen über die Mattscheiben des Kontinents. Die Börsen würden crashen, die Wirtschaft auf beiden Seiten des Ärmelkanals kollabieren und überhaupt, etwas Schlimmeres hätte die Welt bis dahin noch niemals erlebt. Sie wird sich davon außerdem nie mehr erholen, hieß es.

Was geschah tatsächlich? Nichts. Auch jetzt wieder jaulen die Linken und Einheitsparteiler, weil ihr Traum vom zwangsvereinten sowjetischen Europa ein für allemal geplatzt ist. Freilich gestehen sie sich das nicht offiziell ein und kämpfen umso verbissener und mit ihrem ins Gesicht gezeichneten Trotz miemen sie das beleidigte Kleinkind, das seinen Willen nicht bekommt.

Obwohl sie nach wie vor insgeheim hoffen, dass die EU weiterhin expandieren und dabei ohne jede Not und Skrupel sogar irgendwelche islamischen Diktaturen und Kalifate, wie beispielsweise die Türkei, mit Freuden aufnehmen würde, wissen sie doch: Ihr korruptes Spiel ist mit dem Brexit nun faktisch zu Ende.

Egal, was sie unternehmen werden, die formale Trennung ist vollzogen und Großbritannien räumt in den nächsten zwei Jahren die große Wohngemeinschaft. Wenn die EU glaubt, der Ex-Mitbewohner werde auch zukünftig seinen Beitrag in die große Kasse in der Brüsseler Giftküche legen, hat sie sich getäuscht. Womit wollten die Eurokraten London denn bitteschön erpressen?

Vielleicht keinen Zugang mehr zum EU-Binnenmarkt gewähren? Lächerlich. Dann gibt es eben einzelne Handelsabkommen mit den jeweiligen Ländern, so wie das etwa gerade die Amerikaner anstatt von TTIP planen. Naja und ansonsten hat die EUdSSR nicht wirklich viel zu bieten, was die Briten vermissen würden.

Über geschlossene Grenzen und eine Eindämmung der „Flüchtlings“-Flut werden die Inselbewohner wohl kaum trauern, über den Wegfall von unzähligen Drangsalierungs-, Bevormundungs-, Überwachungs-, Ausbeutungs- und sonstigen völlig überflüssigen Gesetzen und Reglementierungen ganz bestimmt genausowenig.

Die Druckmittel der EU-Diktatur sind somit quasi nicht existent. Bei den nun beginnenden Austrittsverhandlungen wird sich genau das zeigen und die hochnäsigen Eurokraten könnten erstmals in ihrer Karriere zu einem gewissen Maß an Demut gezwungen sein.

Kein Wunder ist die Freude in Großbritannien bei der Mehrheit der Bürger groß. Es dürfte sich wie eine neue Freiheit anfühlen. Und das Beste dabei: Für diesen Schritt genügte ein schlichter, sechs Seiten langer Brief von Premierministerin Theresa May an den EU-Ratspräsidenten in Brüssel, der sich zusammengefasst etwa so liest:

„Lieber Präsident Tusk, wir sind dann mal raus.“

Was würden viele Deutsche – und Franzosen, Italiener, Holländer, Österreicher und nicht zu vergessen etliche Menschen aus den östlichen Mitgliedsländern – für einen derartigen Brief im Namen der eigenen Volksvertretung geben?

Höchstwahrscheinlich brauchen wir ein solches Papier gar nicht mehr, denn mit dem Brexit hat die Auflösung der EU faktisch begonnen. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, wann der nächste Kandidat folgt. Von denen gibt es genügend, etliche Länder fremdeln schon lange mit der Eurokratur. Allein die finanziellen Zuwendungen halten manche von ihnen noch bei der Stange.

Ob der endgültige Zusammenbruch bereits dieses Jahr erfolgt, wenn beispielsweise Marine Le Pen Präsidentin von Frankreich wird und ebenfalls ein EU-Austritts-Referendum ankündigt, oder die Griechen aus dem Euro rauswollen – und damit aus der EU -, die Uhr tickt und allzu lange wird das bösartige Großmachtspielchen nicht mehr funktionieren.

Spätestens mit dem großen Finanzcrash ist die Europäische Union auf jeden Fall Geschichte. Obwohl der bevorstehende größte Wirtschafts- und Währungszusammenbruch aller Zeiten nun wahrlich kein schönes Erlebnis wird, das hiermit einhergehende Ende der EUdSSR erweckt hierbei dennoch einen minimalen Hoffnungsschimmer. Prost, liebe Briten, auf Euch und den Untergang der EU!

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