Kluger Japaner: Mazda zeigt Elektrifizierung des Automobils die kalte Schulter

albertoadan / Pixabay.com

Zitat von www.manager-magazin.de:

“Es gibt von unseren Kunden einfach keinen Druck, Autos mit alternativen Antrieben zu bauen”, sagte Mazdas Frankreich-Statthalter Philippe Geffroy nun laut einem Bericht des kanadischen Fernsehsenders CTV News. Sowohl in den USA als auch in Europa sei es entweder eine sehr reiche Minderheit, die sich für derartige Fahrzeuge interessiere – oder es handele sich um Firmen, die ihr Öko-Selbstbild zu pflegen suchten.

[…]

Gutes Geld lässt sich dagegen nach wie vor mit klassischen Autos verdienen: Der Absatz steigt Jahr um Jahr – und wenn mal nicht in Europa oder den USA, dann doch wenigstens in Asien. Noch sind Investitionen in neue, klassische Modellreihen eine ziemlich sichere Wette – anders als solche in Technologien, die den Automarkt möglicherweise in zehn, zwanzig Jahren dominieren.

Kommentar von crash-news.com:

Alle Großen haben sie mittlerweile fest im Portfolio und tragen sie wie eine Monstranz vor sich her, obwohl sich praktisch niemand ernsthaft dafür interessiert: Elektroautos sind der vermeintliche Trend der Zukunft und die beginnt nach Ansicht der Ökofaschisten sowie der Linkspolitik bereits heute. Ein japanischer Fahrzeughersteller weigert sich allerdings bisher, auf dieses künstlich beatmete tote Pferd aufzusteigen.

Fast klingt es so, als verpassten die Mazda-Bauer derzeit die künftige Fortentwicklung des Automobils. Doch so ganz dumm scheinen die Herrschaften aus Hiroshima nicht zu sein, denn würden Sie sich etwa ein neues Auto kaufen, das zwar angeblich modernste Technik beinhaltet und dabei nahezu das Doppelte kostet wie ein herkömmlicher Wagen, dessen Tank jedoch lediglich acht Liter Benzin fasst?

Der BMW i3 mit dem “großen Akku”, also die 94 Ah-Version, hat eine nutzbare Batteriekapazität von gut 29 Kilowattstunden. Um zu verstehen, welche Information in dieser Zahl steckt, müssen wir zunächst einmal den Vergleich zum Verbrennungsmotor herstellen.

Ein Liter Benzin enthält ungefähr eine Energiemenge von 8,9 Kilowattstunden. An effektiver Antriebsleistung, sprich Wirkungsgrad, erreicht der Ottomotor bei der Verbrennung dieses Kraftstoffs rund 40%, was bedeutet, dass ein Liter Sprit etwa 3,5 Kilowattstunden Energie entspricht, die mit der im Akku der Elektrokarre gespeicherten verglichen werden können.

Wenn nun der Wirkungsgrad des Antriebsmotors sowie des Akkus beim Stromer der Einfachheit halber jetzt einmal mit 100% angenommen würden – was natürlich weitab jeglicher Realität liegt -, hätte der BMW i3 im Vergleich also lediglich die besagten acht Liter im elektrischen Tank.

Abgesehen von dieser lächerlichen Energiekapazität und dem gleichzeitig horrenden Preis für den Energiespeicher, der noch dazu bloß wenige Jahre hält und anschließend als teurer Sondermüll plus Ersatzbeschaffung erneut tief ins Portemonnaie des Fahrzeugbesitzers greift, hat diese “Technologie” einen weiteren gravierenden Nachteil gegenüber den Verbrennungskisten:

Das Nachtanken der äußerst bescheidenen acht Liter in Form von Strom dauert beim i3 nämlich nicht etwa 30-40 Sekunden an einer beliebigen Tankstellen-Zapfsäule, sondern benötigt schlappe drei bis vier Stunden – und das auch nur mit entsprechender Schnellladetechnik. Die Normalaufladung, der Standard in den allermeisten auf Elektroauto umgestiegenen Privathaushalten, läuft sogar ganze sechs bis acht Stunden.

Wer denkt, das war es dann aber jetzt wirklich mit den Nachteilen der Stromflitzer, darf gerne einmal in der kalten Jahreszeit eine Runde im i3 und den anderen Batteriekarren verbringen. Während die Verbrennungsmotoren nämlich einfach ihre immer anfallende Abwärme quasi kostenlos ins Innere des Wagens umleiten und den Fahrenden Behaglichkeit auch bei eisigsten Außentemperaturen bescheren können, geht jedes Grad zusätzlich erzeugter Wärme im Elektroauto auf Kosten der sowieso schon extrem knappen Reichweite.

Nun mag es sicher ein tolles Gefühl sein, mit einem leisen, wirklich flotten und hochmodernen Auto unterwegs zu sein und sich dabei deutlich “besser” und vor allem “ökologischer” als die bemitleidenswerten Mitmenschen in herkömmlichen Fahrzeugen zu fühlen. Doch diese Arroganz hat eben ihren Preis und das in vielfacher Hinsicht.

Mazda macht dieses vorgetäuschte “Öko”-Spielchen bisher nicht mit, und das vermutlich nicht bloß deshalb, weil der Autobauer im Vergleich zu den Großen seiner Branche über ein zu kleines Budget für diesbezügliche Forschung verfügt. Zu recht befürchten die Japaner schlicht eine fehlende Marktreife dieser Technik und noch deutlicher werden sie im Hinblick auf die Zielgruppe:

Lediglich eine “sehr reiche Minderheit” an Privatpersonen sowie “Firmen, die ihr Öko-Selbstbild zu pflegen suchen” kommen derzeit als Zielgruppe für die unpraktikablen und unausgereiften Stromer in Frage. Dass sie mit dieser ehrlichen Einschätzung völlig richtig liegen, beweist die übliche irrsinnige deutsche Politik, welche wieder einmal mittels Subventionen nach der zerstörerischen “Energiewende” hier die nächste Totgeburt mit politischer Gewalt erzwingen will.

So “funktioniert” das nunmal im Sozialismus in der BRD – oder besser gesagt, es funktioniert eben nicht. Hierzulande scheint die Führungsriege der Autobauer jedenfalls vollkommen weltfremd und ökofanatisiert zu sein, denn Mazdas Elektro-Abstinenz hat wohl weniger damit zu tun, dass dieses Unternehmen zu klein, zu schwach oder zu wenig erfolgreich wäre.

Umgekehrt wird jedoch ein Schuh daraus: Je größer der Autohersteller, desto konzerndebil, desto mitläuferisch, desto mainstream-verdummt und desto ökofaschistisch. Wer daher aktuell oder demnächst auf Suche nach einem neuen Fahrzeug ist, kann sich somit guten Gewissens gezielt dieser japanischen Marke widmen, die dem kranken Elektroschwachsinn bislang erfolgreich die Stirn bietet.

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