Wegen angeblicher „Terrorfinanzierung“: Bargeldabschaffung nimmt weiter Fahrt auf

skeeze / Pixabay.com

Zitat von www.focus.de:

Barzahlungen sind bei der Terrorfinanzierung weit verbreitet“, heißt es in einem Aktionsplan der Brüsseler Behörde. Daher lohne es, über Obergrenzen für Bargeld-Geschäfte nachzudenken.

[…]

In einer Reihe von Ländern gibt es bereits derartige Grenzen, auch für eine europaweit einheitliche Maßgabe gibt es einige Zustimmung. Doch vor allem in Deutschland hält sich die Begeisterung in Grenzen.

Kommentar von crash-news.com:

Was unternehmen Regierungen, um unliebsame Entscheidungen den Bürgern als notwendig oder gar alternativlos zu verkaufen und sie kompromisslos durchzudrücken? Sie erfinden eine fiktive Bedrohung, die zwar nur rein imaginär existiert, aber dennoch vermeintlich real erscheint. Seit Jahren dient zu diesem Zweck der islamische Terror. Nun müssen die armen Terroristen auch noch als Grund zur Bargeldabschaffung herhalten.

Das Finanzsystem steht bereits seit Jahren am Rande des Abgrunds und die Situation ist nach wie vor extrem angespannt, obwohl uns die politischen Hampelmänner ständig versuchen, eine heile Welt vorzugaukeln. Gerade erst kochte der Kasus Griechenland wieder hoch und das ausgerechnet in einem Jahr mit wichtigen Wahlen in drei EU-Ländern.

Die größte Gefahr stellt dabei nicht einmal unbedingt das überschuldete Hellas selbst dar, schließlich kann die EZB wieder einfach die benötigten Milliarden drucken und zur Verfügung stellen, um den Brandherd zu löschen. Wesentlich gefährlicher ist die Bedrohung eines Vertrauensverlusts der Bürger in die Banken oder sogar in den Euro.

Hier steht Athen schon längst nicht mehr alleine als akuter Problemfall da, denn in Italien geht mittlerweile ebenfalls die Angst vor dem Verlust der Spareinlagen um. Nachdem die Eurokraten vor einigen Jahren beschlossen hatten, wankende Institute künftig nicht mehr mit Steuergeldern „retten“ zu wollen und stattdessen die Einleger haften zu lassen, zerrt das korrupte System nämlich nicht mehr bloß von vorne, sondern genauso von hinten am Portemonnaie des Bürgers.

Dieser ist schließlich in aller Regel einerseits Steuerzahler und andererseits Sparer. Und ob ihm nun die Politik sein Geld zur Bankenrettung per Steuern raubt oder über die Beschlagnahmung seiner Ersparnisse, ist im Endergebnis für ihn praktisch dasselbe: Staatlicher Diebstahl und Enteignung.

Dagegen wehren können sich die Bürger bloß, indem sie ihr Geld von den Banken holen und außer Sichtweite des Räuberstaats bringen. Diese einfache Maßnahme führt allerdings zwangsläufig zur Katastrophe, wenn genügend Leute davon Gebrauch machen, etwa per Bankrun. Außerdem verstärkt sich der Effekt, weil die nervösen Sparer sich gegenseitig zum Abheben animieren und so die Situation immer weiter verschärfen.

Im schlimmsten Fall muss die betroffene Regierung sogenannte Bankfeiertage verhängen, um einen abrupten und sehr gefährlichen Kollaps des Bankensystems zu verhindern. Das jedoch wäre der Super-Gau, da in unserer vernetzten und schnell informierten Welt dann auch sogleich in den Nachbarländern unmittelbare „Ansteckung“ drohte und dort durch massenhaftes Geldabheben dieselbe Notlage entstünde.

EU-Diktatur, EZB und nationale Regierungen sind sich dieser potenziellen Bedrohung freilich bewusst und arbeiten mit Hochdruck an einer „Lösung“. Um insbesondere die Gefahr solcher Bankruns zu vermindern, gibt es nur einen Ausweg:

Die Einführung immer niedrigerer Barzahlungsobergrenzen, die recht zügig in einer finalen Abschaffung des Bargelds münden – frei nach dem Motto „es zahlt ja eh kaum mehr einer mit Bargeld“. So wird den Anlegern sukzessiv jegliche Möglichkeit genommen, ihr Vermögen aus dem System zu entnehmen und in Sicherheit zu bringen.

Darüber hinaus bekommt der nimmersatte Staat auf diese Weise vollständigen Zugriff auf die gesamten Lebensumstände und Verhaltensweisen seiner Untertanen, kann Transaktions- und sonstige Steuern auf sämtliche Geldbewegungen erheben und diese Geldflüsse zudem natürlich willkürlich behandeln, also etwa einschränken oder ganz verbieten:

Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Offenbarung 13,16-17

Eine Flucht aus dem Geldsystem ist nach Abschaffung des Bargelds praktisch unmöglich, zumindest aber nicht mehr anonym, sodass die Behörden nachträglich genau nachvollziehen können, was wann gelaufen ist.

Anhand der gerade gestarteten Diskussion um eine einheitliche Barzahlungsobergrenze mit der bereits in der Luft stehenden Schwelle von 5.000 Euro können wir erkennen, wie akut die korrupten Mächte inzwischen die Bedrohung des Geldsystems einstufen. Mit einem Thema allerdings hat das Ganze definitiv nichts zu tun: Mit der angeblichen Bekämpfung von islamischem Terror.

Falls Sie also noch vorhaben, sich mit Ihrem Vermögen aus dem Finanzsystem vor dessen Zusammenbruch zu verabschieden, sollten Sie sich damit beeilen. Insbesondere bei der anonymen Umwandlung in Edelmetalle wäre die geplante Bargeld-Obergrenze von 5.000 Euro für größere Beträge äußerst hinderlich.

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