Inflationsrate steigt steil an: Ölpreis und EZB bringen Verbraucher ins Schwitzen

crash-news.com

Zitat von www.swp.de:

Im Januar kletterte die jährliche Teuerungsrate auf 1,9 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Juli 2013. Das Statistische Bundesamt bestätigte vorläufige Zahlen.

[…]

Hauptgrund für den zweiten Sprung binnen Jahresfrist in Folge: kräftig anziehende Energiepreise. Vor allem für Heizöl (plus 42,5 Prozent) und Kraftstoffe (plus 12,8 Prozent) mussten Verbraucher zum Jahresbeginn deutlich tiefer in die Tasche greifen als im Januar 2016.

Kommentar von crash-news.com:

Wer das Öl kontrolliert, regiert damit fast die ganze Welt. Kein Wunder, dass etwa die Rockefeller-Dynastie seit rund 100 Jahren zu den heimlichen Weltbeherrschern gehören. Sie führen Kriege, steuern Währungen und nicht zuletzt bestimmen sie auch das Maß der Inflation. Wie eng die Verbindung zwischen dem Ölpreis an den Märkten und der Teuerungsrate bei uns ist, beweist die aktuelle Entwicklung.

Schauen Sie sich einmal Ihre regelmäßigen Ausgaben an und überlegen Sie, welche dieser Posten direkt oder indirekt vom Preis des schwarzen Goldes abhängig sind. Zunächst einmal zählen hier natürlich Heizöl und Erdgas, genauso wie der Kraftstoff für das Auto, zu den elementaren Einflussfaktoren. Steigt der Ölpreis, bleibt je nach persönlicher Verbrauchssituation unmittelbar spürbar weniger Geld im Portemonnaie übrig.

Gleich danach steht all das auf der Liste, was wir uns im Supermarkt in den Wagen legen, da praktisch ausnahmslos alles per Lkw dorthin transportiert wurde. Etliche Produkte haben zuvor zudem einen Weg per Schiff oder Flugzeug zurückgelegt, andere wurden mit Diesel-betriebenen Traktoren auf dem Acker bewirtschaftet und geerntet.

Ebenso hängt sehr vieles, das mit Dienstleistungen zu tun hat, zumindest weitläufig von der Entwicklung der Spritpreise ab. Außerdem beeinflusst das Auf und Ab beim Öl und Gas auch den Strompreis, da trotz und gerade wegen der schwachsinnigen Energiewende elektrische Energie ebenfalls zu einem nicht unerheblichen Teil mit Hilfe dieser Rohstoffe produziert wird. Da Strom faktisch immer und überall Anwendung findet, wirkt sich dessen Verteuerung auf nahezu alles aus, was wir konsumieren und nutzen.

Somit ist es freilich kein Wunder, wenn sich steigende Preise für Erdöl sofort bis mittelbar in erheblichem Umfang auf die gesamte Kostenstruktur unseres Lebens auswirken und auf diese Weise eine spürbare Teuerung bewirken. Für diejenigen, welche schon heute auf jeden Cent achten müssen, um in diesem irre teuren Sozialstaat überleben zu können, bedeutet das Plus von 70% beim Öl binnen der letzten zwölf Monate daher eine echte Herausforderung.

Die Behörden sowie die EZB versuchen die Menschen natürlich zu beruhigen und schwadronieren bei einer Inflationsrate unterhalb von zwei Prozent von einem „stabilen Preisniveau“. Aber zum einen sind auch bereits zwei Prozent jährlich auf Dauer akkumuliert nichts anderes als eine schleichende, heimliche Enteignung bzw. eine verborgene Steuer, zum anderen ist das bloß die halbe Wahrheit.

Mittels der seit Jahren monatlich in mehrstelliger Milliardenhöhe neu in Umlauf gebrachten und durch nichts gedeckten Anleihenkäufe verwässert unsere Währung systematisch – dies bedingt durch das Grundprinzip der Geldschöpfung aus dem Nichts in unserem Finanzsystem. Noch fließt dieses Geld hauptsächlich in die Aktienmärkte und pumpt diese auf ständig neue Höchststände auf.

Doch wehe dieses heimtückische Spielchen funktioniert nicht mehr. Dann werden die bisherigen und durchaus schon schmerzhaften Auswirkungen eines steigenden Ölpreises auf unseren Alltag sicherlich bloß noch wie eine klitzekleine Hausnummer im Vergleich zu der kommenden allgemeinen Hyperinflation wirken.

Dass eine solche Entwicklung plötzlich zur bitteren Wirklichkeit wird, können sich die meisten heute wohl kaum vorstellen. Leider lehrt uns einerseits die Geschichte und andererseits die Mathematik das genaue Gegenteil. Die einzige Unbekannte in dieser Gleichung ist der Zeitpunkt, wann das Ungemach beginnt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dauert es jedoch keine zehn Jahre mehr bis zum Knall.

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