Deutsche: Nicht murren, zahlen! Grund- und Gewerbesteuer steigen ins Uferlose

birgitH / pixelio.de

Zitat von www.ksta.de:

Viele Kommunen in Deutschland haben chronischen Geldmangel – deshalb drehen sie vor allem an zwei Stellschrauben: der Grund- und der Gewerbesteuer.

[…]

In gerade einmal 24 Städten und Gemeinden konnten sich Einwohner 2016 über mehr Geld in der Tasche freuen. In 1570 Städten und Gemeinden mussten die Bürger hingegen mehr zahlen.

Kommentar von crash-news.com:

Grunderwerbsteuer, Grundsteuer und Gewerbesteuer. Das sind die drei wichtigsten Zauberworte in Städten und Gemeinden, um die gewaltigen und steil wachsenden Kosten des deutschen Sozialismus zu finanzieren. Damit unter keinen Umständen ein „rassistischer“ oder „fremdenfeindlicher“ Anschein erweckt wird, meutern die örtlichen Fürsten nicht etwa gegen die volkverratende Regierung, sondern erhöhen einfach die Abgaben bei den eigenen Bürgern.

Mit leichter Verzögerung ereilt unsere Bananenrepublik nun endgültig die dicke Rechnung für die ständig zur Schau gestellte und als alternativlos gepriesene „Wohltätigkeit“ für all jene, die noch nicht so lange oder noch gar nicht hier leben. Den Kommunen geht allerdings inzwischen schlicht das Geld aus, um diesen kranken Wahnsinn weiterhin auf dem bisherigen Niveau finanzieren zu können.

Vom Bund kommt selbstverständlich nur gerade soviel an Finanzhilfen, dass den Gemeinden nicht das Licht ausgeht. Schließlich sind bald Wahlen und da können die Hochverräter in Amt und Würden alles brauchen, bloß keine Steuererhöhungen. Zumindest keine, die sie direkt vor den Wählern verantworten müssten.

Wenn hingegen vor Ort die Grund- und Gewerbesteuern explodieren, wäscht sich der böse Rollstuhlfahrer in Berlin die schmutzigen Hände in Unschuld, denn er hat ja seine schwarze Null und einen angeblichen Überschuss, mit dem er vielleicht, vielleicht sogar die Steuern nach der Wahl senken wird – wer das wirklich glauben will, darf es gerne tun.

Die lokalen Kämmerer haben indes keine andere Wahl, als immer tiefer in die leeren Taschen der Bürger zu greifen, wollen sie nicht Insolvenz anmelden. Als behördliche Institution ist diese Griff schließlich ganz einfach möglich, während der Privatmann seinerseits steigende Kosten nicht mal eben durch eine absurd hohe Forderung nach einer Gehaltserhöhung beim Arbeitgeber ausgleichen kann.

Stattdessen darf sich Herr und Frau Steuerzahler schnell einen anderen Weg suchen und der lautet in aller Regel Kostensenkung. Reicht das eigene Einkommen nicht mehr, muss notgedrungen gespart werden. Zuerst am Luxus, danach an der Bequemlichkeit und zum Schluss an der nackten Existenz.

Kommunen kennen derlei Strategien jedoch nicht. Das Wort „sparen“ findet sich in keinem gemeindlichen Wörterbuch, allerhöchstens im Anhang unter den Fremdwörtern. Anstatt also bei den überflüssigen Gleichstellungs- und Genderbeauftragten, der Rundumversorgung von immer mehr Wirtschaftsmigranten, den gigantischen Posten für Beamtenpensionen und Angestelltenrenten oder gar den direkten Annehmlichkeiten wie Dienstwagen, Gehältern und dem allgemeinen behördlichen Schnickschnack den Rotstift anzulegen, wird einfach zusätzlich abkassiert.

Neben mehr Geschwindigkeitskontrollen und höheren Parkgebühren, die allerdings nur vergleichsweise Kleingeld einbringen, greifen die Ortsvorsteher am liebsten bei der Gewerbe- und der Grundsteuer zu. Bis der Druck auf eine örtliche Firma groß genug ist, sodass diese aufgrund irrationaler Kosten abwandert, vergeht viel Zeit. Meist reicht sie aus, um sich als Bürgermeister vorher in den Ruhestand zu verabschieden.

Während daher die Stadtväter bei der Erhöhung der Gewerbesteuer zumindest ein klein wenig Vorsicht walten lassen, greifen sie bei der Grundsteuer fast immer in die Vollen. Warum auch nicht, welcher stolze Hausbesitzer oder frische Häuslebauer kann schon seine mitunter hoch verschuldete Hütte auf einen Lkw laden und in einer günstigeren Wohngegend wieder absetzen?

Immobilien sind nun mal immobil. Und selbst wenn die meisten Bürger ernsthaft glauben, ihnen gehöre der Grund und Boden, auf dem ihr schönes Heim steht, irren sie dennoch fatal. Wer wissen will, wem die Fläche unter seinem Haus in Wirklichkeit gehört, soll einfach einmal seine Grundsteuer nicht bezahlen.

In Wahrheit hat er sein Grundstück nämlich lediglich von der örtlichen Gemeinde gepachtet und die Miete hierfür nennt sich schlicht Grundsteuer. Zahlungsverweigerung wird mit Rauswurf und „Enteignung“ dessen geahndet, was einem bloß vermeintlich gehört.

Wir erleben hier also nichts anderes als moderne Sklavenhaltung. Keiner entkommt dem gierigen, nimmersatten Staat, auch vermeintliche Selbstversorger nicht, da sie stets auf diese oder jene Weise Steuern abdrücken müssen. Steuern, welche dieses kranke und verschwenderische System dringend benötigt, um sich damit freiwillig selbst zu zerstören.

Wir haben jetzt die Wahl: Entweder, wir lassen uns weiterhin immer stärker auspressen, bis irgendwann der letzte Tropfen aus uns herausgequetscht und von diesem elendigen sozialistischen Staat verprasst wurde, oder wir entmachten dieses korrupte System und seine Helfershelfer schon vorher. Ein erster Ansatz dazu ist im Herbst per Kreuzchen möglich – sofern der Kessel nicht schon vorher explodiert.

Neue Artikel kostenlos per E-Mail erhalten:

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on VKEmail this to someonePrint this page

Das könnte Sie auch interessieren:

100% Zustimmung: Neuer SPD-Chef wird mit nordkoreanischer Mehrheit gewählt Während bei denen im Lande, die schon immer hier leben, täglich größere Abbruchstimmung herrscht, fr...
Nazi-Keule wird immer stumpfer: Gutmenschen wollen Wort „Gutmensch“ ... Womit trifft man diese verblendete und verdummte Gesellschaft sowie ihre Rädelführer, die gleichgesc...
Heute Nürburgring, morgen Eurozone: Antreten zur nächsten Rettung Üblicherweise hackt eine Krähe einer anderen kein Auge aus, aber wenn sich für die Opposition schon ...
Güne Logik: Wegen zuviel Wind Kaltreservekraftwerke angeworfen Der Erfolg der alternativlosen Energiewende ist unübersehbar: Unser Land ist übersät mit zehntausend...

2 Kommentare

  1. Das ist ein den schönsten Artikel den ich als Rumänen gelesen habe in Germanistan. Wie genau alles stimmt ist für mich merkwürdig. Ich hatte nie gedacht das hier gibt auch solche Deutsche.
    Man wer du bist ich liebe dich, weiter so….

  2. Mal ein ganz dickes Lob für den Schreiber/die Schreiberin von Crash-News. Es tut gut, über diesen eskalierenden Wahnsinn in unserer Bananenrepublik auch mal lauthals lachen zu können! Wirklich stets supergute Glossen! Danke und weiter so!

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*