Witz der Woche: EU-Kommission kritisiert rumänische Sozialisten wegen Korruption

I-vista / pixelio.de / crash-news.com

Zitat von www.tagesschau.de:

Die Lockerung der Anti-Korruptions-Gesetze hat offenbar zu den größten Massenprotesten in Rumänien seit dem Fall des Kommunismus in dem osteuropäischen Land geführt. Am Mittwochabend gingen nach Medienberichten landesweit bis zu 300.000 Menschen auf die Straßen.

[…]

Die EU-Kommission kritisierte die von Rumänien per Eilverordnung beschlossene Lockerung der Anti-Korruptions-Gesetze ungewöhnlich scharf. „Der Kampf gegen Korruption muss vorangebracht, nicht rückgängig gemacht werden“, erklärten Kommissionschef Jean-Claude Juncker und sein Vize Frans Timmermans.

Kommentar von crash-news.com:

Der Osten Europas benötigte viele Jahre, bis er nach der Öffnung des eisernen Vorhangs das „demokratische“ Niveau von Westeuropa erreichte. Nach Jahrzehnten unter sozialistischer Diktatur saßen nämlich auch nach der friedlichen Revolution auf den meisten Posten weiterhin überall Kommunisten, die weder von heute auf morgen umdenken konnten noch dies wollten. Doch kommt das Böse wirklich ausschließlich aus dem Osten?

Kennen Sie ein Synonym für „Politik“? Die meisten antworten auf diese Frage mit dem Begriff „Volksvertretung“, aber diese Zeiten sind längst vorbei. Wesentlich passender ist wohl eher das Wort „Korruption“, denn nicht-käufliche Politiker gibt es in den westlichen „Demokratien“ praktisch keine mehr.

Insofern unterscheiden sich die beiden Seiten Ost und West heute kaum mehr voneinander. Zwar musste sich etwa in der BRD die SPD als sozialistische Partei lange Zeit stark zurückhalten mit ihrer wahren Ideologie und war dementsprechend nur in den leistungsschwachen Regionen des Landes verbreitet. Doch spätestens seit der Gründung der Ökofaschisten wurde der Sozialismus auch bei uns vollständig salonfähig gemacht.

Die besondere Häufung von Anhängern des Kommunismus bei den Grünen ist kein Geheimnis. Im Gegenteil, heute gilt es allgemein als ungeheuer schick, soweit links wie möglich zu sein und den „bösen Kapitalismus“ zu kritisieren – was freilich in völligem Kontrast zur gelebten Realität dieser Brut steht, denn die Ökos schmarotzen überproportional häufig vom Staat und leben somit von Geld, welches der arbeitenden Bevölkerung zuvor in Form exorbitanter Steuern geraubt wurde.

Sozialismus funktioniert jedoch stets nur solange, wie den Protagonisten nicht das Geld anderer Leute ausgeht. Er ist daher immer bloß eine Form von Übergang einer funktionierenden Gesellschaft auf dem Weg in ihren Untergang, denn spätestens dann kommt das Ende des organisierten Umverteilens. Mangel lässt sich ja bekanntlich nicht mehr wirklich umverteilen, erst recht nicht zum Nutzen der selbsternannten „Elite“.

Eines der wichtigsten Kernelemente des Sozialismus ist die Korruption. Beides gehört untrennbar zusammen und macht diese kranke Ideologie auch so unverwechselbar und „nachhaltig vernichtend“. Zwar gibt es in nicht-sozialistischen Systemen ebenfalls korrupte Machenschaften, aber sie sind im Gegensatz zum Marxismus nicht zwingend notwendig und nicht immer anzufinden.

Während bis vor wenigen Jahrzehnten die Abgrenzung des Westens gegen den kommunistischen Osten in Europa und Asien noch gut funktionierte, ergab sich mit dem Ende der Sowjetunion ein schwerwiegendes Problem: Nicht nur war das angestammte Feindbild war plötzlich weg, genauso fehlte die klare Abtrennung zum Sozialismus.

Wenig erstaunlich ist es daher, dass dieser sich binnen 25 Jahren durch die jetzt offene Hintertüre in den Westen praktisch überall einschleichen konnte. In nahezu sämtlichen EU-Ländern etwa gibt es heute entweder keine oder höchstens eine nicht- bzw. kaum sozialistische Partei. Ganz zu schweigen von der Eurokratur, dem neuen Inbegriff des Kommunismus und dem heimlichen Nachfolger der UdSSR.

Wirklich neu und überraschend ist deshalb das politische Geschehen in Rumänien eigentlich nicht, denn die dortigen Sozialisten kamen schließlich ebenso über sogenannte „demokratische“ Wahlen an die Macht. Neu ist lediglich, mit welcher unglaublichen Dreistigkeit und Offenheit diese Anhänger von Karl Marx ihre Ideologie ausleben.

Vor aller Augen werden rechtliche Normen abgeschafft, welche das Vordringen des Sozialismus behindern sollten, nämlich die sogenannten Anti-Korruptions-Gesetze. Bestimmte „geringere“ politische Vergehen sind nun plötzlich wieder straffrei. Außerdem werden etliche inhaftierte Straftäter, unter welchen sich auch wegen Korruption verurteilte Politiker befinden, grundlos amnestiert.

Deutlicher könnte diese linke Brut wohl nicht mehr agieren – es fehlt höchstens noch die unmittelbare Inhaftierung aller Kritiker und Andersdenkenden und deren Abschiebung in Arbeitslager. Zwar hagelt es für dieses Vorgehen ein paar Vorwürfe aus Brüssel, aber im Grunde genommen setzt die rumänische Regierung lediglich die langfristige EU-Agenda um. Mit mehr als einem erhobenen Zeigefinger braucht die linke Bande in Bukarest deshalb sicherlich nicht zu rechnen.

Da viele Rumänen sich noch bestens an die dunkelrote Vergangenheit ihres Landes erinnern können, gehen sie jetzt zu Hunderttausenden auf die Straße – worin sie sich von unserer deutschen Bananenrepublik drastisch unterscheiden, insbesondere dem Westen. Hierzulande besteht leider kaum eine Sensibilisierung gegenüber der sozialistischen Geisteskrankheit, sie wird vielmehr immer beliebter und breitet sich rasend schnell aus.

Solche Proteste gegen Korruption wird es in Deutschland daher wohl nie geben, da diese offiziell gar nicht stattfindet. Natürlich nicht, denn ein von der Regierung gesteuerter Zwangsgebührenrundfunk, weisungsgebundene Staatsanwälte und politisch ausgesuchte oberste Richter am „Bundesverfassungsgericht“ haben selbstverständlich überhaupt nichts mit korrupten politischen Machenschaften zu tun.

Genausowenig üben Lobbyisten Einfluss auf unsere Legislative aus, stopfen sich Amtsleiter, Landräte, Bürgermeister, Abgeordnete und sonstige politischen Funktionäre die Taschen mit Steuergeldern voll und versorgen ihre Freunde und Geschäftspartner mit staatlichen Aufträgen. Das alles sind bloße Unterstellungen, die in unserem „Rechtsstaat“ besser nicht geäußert werden sollten, da diese widerlichen Krähen niemals ihresgleichen, sondern bloß dem aufmüpfigen Steuerzahler die Augen aushacken.

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Ein Kommentar

  1. Der Autor meint zwar das Richtige, es fehlt das Verständnis was „Sozialismus“ und „Kapitalismus“ sind.

    Sozialismus und Kapitalismus sind artverwandte Systeme/Ideologien.

    Der Kaptialismus (hier ist nicht die produktive Marktwirtschaft gemeint) ist eine Variante des Sozialaismus, „Bankiers-Sozialsismus“ (Dr. Böttiger).
    Kommunismus kann auch als eine Variante des Kapitalismus, „Staats-Kapitalsimus“, betrachtet werden.

    Warum haben denn die „Kaptialisten“ wie Rockefeller die Herren Trotzki und Lenin zur sozialistischen Revolution nach Rußland gesendet? Wolfgang Effenberger schreibt dazu:
    http://www.anderweltonline.com...bis-heute/

    Es ist wohl so, daß Marx anfänglich noch durchaus vernünftige Sachen schrieb, obwohl sicher nicht mit guter Absicht, wie sich später zeigte:
    http://www.anderweltonline.com...liardaere/

    Wie Dr. Böttiger (spatzseite.com) richtigerweise erkennt, es ist nicht das Geld oder Kapital an und für sich, was Kaptialsimus erzeugt, sondern das Gebahren der Hochfinanz. Nur noch Geld mit/durch Geld vermehren, ohne jegliche Wertschöpfung und mittels Geld die Macht aus dem Hintergrund ausüben. Und unsere sozialistischen Ausschweifungen (Steuer- und Abgabenlast) sind Teil des Systems erfüllen das Ziel der Verarmung der gesamten Bevölkerung, denn „Not macht gefügig“.

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