Wenn Ernährung lebensgefährlich wird: Kindesmissbrauch auf die „gesunde“ Art

Jörg Brinckheger / pixelio.de

Zitat von www.bild.de:

Das zweijährige Kind war zu klein für sein Alter, abgemagert, litt an Blutarmut, das Gehirn war geschrumpft. Einer 14-Jährigen fehlten lebenswichtige Nährstoffe. Ein 12-Jähriger war unterernährt. Die drei Kinder kennen sich nicht, doch sie haben etwas gemeinsam: Sie alle leiden unter den Folgen von veganer Ernährung, haben Mangelerscheinungen.

[…]

„Es ist eine kleine Gruppe von Eltern, die ihre Kinder vegan ernähren. Noch, denn es werden mehr“, sagt Dr. Martin Claßen (60), Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin […]. Eltern sind zutiefst durchdrungen von ihrem Auftrag, das eigene Kind gesund zu ernähren.

Kommentar von crash-news.com:

Essen ist bekanntlich Geschmackssache. Doch nicht jede außergewöhnliche Ernährungsgewohnheit hat ihren Ursprung im Schmecken. Manche Menschen ernähren sich aus religiösen Gründen anders als ihr Umfeld, andere tun das mit gesundheitlichen Motiven, weil sie bestimmte Lebensmittel oder Bestandteile nicht vertragen. Die größte Gruppe der Sonderernährer jedoch hat dafür rein ideologische Gründe.

In früheren Zeiten, lange vor der Verbreitung des heutigen allgemeinen Wohlstands – oder der grassierenden Dekadenz -, war es für die ärmeren Bevölkerungsschichten schwer bis unmöglich, regelmäßig Fleisch und andere tierische Produkte auf den Tisch zu bekommen. Entsprechend häufig traten Krankheiten oder sogar Tod aufgrund von Mangelerscheinungen auf.

Auch heute noch gibt es derartige Folgen, hauptsächlich in Dritte-Welt-Ländern – und in bestimmten Kreisen der „modernen“ westlichen Gesellschaft. War es bis vor einigen Jahren der Vegetarismus, den zumeist Frauen und linksgrüne „Oberlehrer“-Typen praktizierten, so ist es mittlerweile der Veganismus, mit welchem sich die selbsternannten Bessermenschen vom sie umgebenden „Unterschichts-Pack“ abzuheben versuchen.

Weil es schick und angesagt ist, seine „ökologische“, „biologische“ und „wer weiß was alles“-Lebensweise herauszustellen, steht vor der solarbedeckten Vollmärmeschutz-Schuldenburg heutzutage oft nicht nur prominent ein Elektroauto – zum Laden natürlich -, sondern die eigenen antiautoritär-verzogenen Gören müssen ebenfalls als Werbeträger für den „besonderen“ Lebensstil herhalten.

Das bedeutet: Sie bekommen weder Fisch noch Fleisch, weder Milch noch Eier, müssen auf einen Großteil der üblichen Süßigkeiten und Gerichte verzichten und lernen von ihren Eltern vor allem eins: Iss woanders niemals etwas einfach so, ohne dir vorher unter Einbeziehung der anwesenden Öffentlichkeit versichern zu lassen, dass für diese Mahlzeit unter keinen Umständen ein Tier leiden oder gar sterben musste. Das gilt übrigens genauso für vegane Frauen, die gerade von einer Abtreibungsklinik kommen.

Nun mag freilich jeder erwachsene Mensch für sich selbst entscheiden können, wie er sich ernährt und warum er das macht. Sei es aus gespielter Rücksicht auf den Tierschutz und dem angeblichen Kampf gegen Massentierhaltung, sei es aus religiöser Überzeugung oder wegen angeblicher Unverträglichkeiten.

Den eigenen Kindern diesen Schmuh aufzupressen ist allerdings ein Unding und in der Regel lebensgefährlich, da bei diesen sehr leicht Mangelerscheinungen auftreten, die dauerhafte und mitunter sogar tödliche Folgen nach sich ziehen können.

Wer sich selbst vegan ernähren möchte und sich das auch erlauben kann, einfach weil er genügend Zeit hat, sich seinen Grünfraß computergesteuert ernährungsphysiologisch zusammenstellen zu können, der darf natürlich gerne in Konkurrenz zu den Fleisch- und Milch-produzierenden Kühen treten und neben bzw. zusammen mit ihnen auf der Wiese saftiges Gras weiden.

Aufgrund der überwiegenden Bürotätigkeit vieler Menschen heute kann es sich die erwachsene Masse allerdings tatsächlich erlauben, überwiegend energie- und nährstoffarme Nahrung zu sich zu nehmen, ohne kurzfristig daran zu verenden. Noch vor einigen Jahrzehnten war das so nicht möglich, weil ein Großteil der Bevölkerung zum Arbeiten ständig mittlere bis schwere körperliche Leistung erbringen musste.

Seinen Nachwuchs vegan zu indoktrinieren ist jedoch klar menschenverachtend. Im Grunde genommen ist dabei sogar der Tatbestand der Kindesmisshandlung erfüllt, weil Kinder und Jugendliche selbst fast nie in der Lage sind, diese einseitige, systematische Mangelernährung auszugleichen.

Übrigens, wer tatsächlich glaubt, vegan besonders „gesund“ zu leben, sich aber gleichzeitig mit künstlichen Nahrungsergänzungsmitteln vollstopfen zu müssen, weil ihn seine „Öko-bio-gesund-Ideologie“ ansonsten allmählich umbringen würde, ist sowieso völlig schizophren.

Die meisten Veganer interessiert das leider herzlich wenig, schließlich handeln sie nicht rational, sondern auf Basis von Gefühlen oder ihres „Glaubens“. Veganismus ist insofern sprichwörtlich mit einer Religion oder noch besser mit einer Sekte zu vergleichen, insbesondere deshalb, weil diese Leute ihren Aberglauben nicht für sich alleine ausleben können. Sie versuchen nämlich fast immer, ihr Umfeld zu missionieren.

Wie wenig fundiert und mit welcher erbärmlichen Sachkenntnis in diesem linksgrünen Denkgefängnis für gewöhnlich debattiert wird, zeigt das von einem Arzt beschriebene Argument, das viele von uns sogar schon selbst aus dem Munde eines dieser „Bessermenschen“ gehört haben:

Als Beispiel führt er den Fall einer Mutter aus seiner Praxis an, die ihre drei Kinder vegan ernährte: „Als ich sie auf die Gefahren aufmerksam machte, sagte sie nur: Jesus hat auch kein Fleisch gegessen.“

Jesus war mitnichten Veganer oder Vegetarier. Solchen Unfug kann bloß behaupten, wer noch nie einen Blick in die Bibel geworfen hat. Als Stichwort sei hier das letzte Abendmahl genannt, welches von Jesus und seinen Jüngern anlässlich des Passahfestes gefeiert wurde:

Und am ersten Tag der ungesäuerten Brote, als man das Passahlamm schlachtete, sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, daß wir hingehen und das Passah zubereiten, damit du es essen kannst? Und er sendet zwei seiner Jünger und spricht zu ihnen: Geht in die Stadt; da wird euch ein Mensch begegnen, der einen Wasserkrug trägt; dem folgt, und wo er hineingeht, da sagt zu dem Hausherrn:

Der Meister läßt fragen: Wo ist das Gastzimmer, in dem ich mit meinen Jüngern das Passah essen kann? Und er wird euch einen großen Obersaal zeigen, der mit Polstern belegt und hergerichtet ist; dort bereitet es für uns zu. Und seine Jünger gingen hin und kamen in die Stadt und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah. Markus 14,12-16

Leider haben derartig „religiöse“ Veganer in der Regel nicht nur keine Ahnung von der Bibel, sondern wissen ebenfalls genausowenig über Ernährung Bescheid. Dass an dieser Stelle von einem Arzt nach einer „stärkeren Einbindung des Staates“ zum Schutz der Kinder gerufen wird, ist typisch für diese obrigkeitshörige Gesellschaft. Dabei wäre das einfachste Mittel gegen Mangelernährung schlicht der gesunde Menschenverstand – so er denn überhaupt noch vorhanden ist.

Im Übrigen ändert auch der „gesundeste“ Lebensstil nichts am unweigerlichen Ende, auf das wir alle ausnahmslos hinstreben: den Tod. Selbst wenn die vegetarische oder vegane Ernährungsweise tatsächlich lebensverlängernd wirken würde, der anschließenden ewigen Hölle entkommt damit trotzdem niemand. Vielleicht versuchen sich ja manche diese Ideologen mit ihrer „grünen Fresshölle“ schon zu Lebzeiten langsam darauf einzustellen?

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Ein Kommentar

  1. Sich gesund und vegan zu ernähren hat mit Politik oder linksgrün nichts zu tun.
    ich habe drei sehr gesunde Kinder mit vollwertig veganer Kost großgezogen. Sie glänzen durch Gesundheit und sehr guten Noten in Ausbildung, Schule und Studium.
    Ich habe selten einen schlimmeren Hetzartikel gelesen.

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