„Herausfordernde Situation“: Deutsches Stromnetz wegen Kälte und Frankreich unter Druck

Kai Tholen / pixelio.de

Zitat von www.faz.net:

Stromengpässe durch die anhaltende Kälte und den Ausfall von Atommeilern in Frankreich halten auch die deutschen Netzbetreiber auf Trab. […] Die Bundesnetzagentur sprach am Wochenende zwar von einer „herausfordernden“ Situation – aber diese sei gut beherrschbar.

[…]

Um Überlastungen besonders an den „Flaschenhälsen“ der Netze zu vermeiden, mussten die Betreiber mit Noteingriffen die Einspeisung von Strom kurzfristig anpassen – Fachleute sprechen von „redispatch“.

Kommentar von crash-news.com:

Manchmal müssen wir unserer Regierung und ihrer angeborenen Unfähigkeit tatsächlich dankbar sein. Hätte die linksgrüne Brut es nämlich wie geplant geschafft, bereits heute hunderttausende oder gar Millionen von Elektroautos auf die Straßen zu bringen, unser Stromnetz wäre bei dieser Witterung längst zusammengebrochen. Noch muss niemand wegen Strommangels frieren oder gar sterben, aber Berlin arbeitet sehr hart an eben diesem Ziel.

Die derzeitige Kältewelle hat Europa fest im Griff. Wintertemperaturen, die weit unter dem langjährigen Mittel liegen und der erfundenen Klimaerwärmung sowie allen Anhängern der CO2-Sekte den erhobenen Mittelfinger zeigen, sorgen in diesen Tagen für einen enormen Heizenergiebedarf.

Hierzulande, wo hauptsächlich mit Öl und Gas – gemäß den Kohlendioxid-Priestern „klimaschädlich“ – geheizt wird, bedeutet die Kälte jedoch keine unmittelbare Gefahr für die Stromversorgung – noch zumindest. Bei unseren französischen Nachbarn sieht das hingegen ganz anders aus.

Aufgrund deren vorbildlich niedrigen Strompreisen, bedingt durch den „bösen Atomstrom„, erfreuen sich dort bis heute Elektroheizungen starker Verbreitung. Diese sind nicht nur sehr günstig in der Anschaffung, besonders im Vergleich zu den aufwendigen Wasserzirkulations-Zentralheizungen, sondern auch fast überall ohne großen Installationsaufwand einzubauen und benötigen zudem praktisch keine Wartung.

Einziges Problem dabei: Die in der kalten Jahreszeit benötigte gigantische Energiemenge. Bis zu 50 Gigawatt wurden im eiskalten Winter von 2012 allein für die Stromheizungen an manchen Zeiten aus dem Netz gesaugt. Eine enorme Herausforderung für die Betreiber der französischen Kernkraftwerke und des Stromnetzes, denn da darf einfach nichts schiefgehen, weil ansonsten tatsächlich binnen kürzester Zeit mit unzähligen Todesfällen gerechnet werden müsste.

Zwar ist der jetzige Winter bisher nicht ganz so streng, aber die Energieversorger unserer Nachbarn ächzen trotzdem, da mehrere ihrer Kernreaktoren derzeit nicht am Netz hängen – was sehr seltsam ist, da ein Winter schließlich nicht wirklich überraschend kommt. Es sei denn, der CO2-Glaube an eine immer wärmere Erde hätte diesen Leuten das Hirn entsprechend vernebelt.

Also nutzen die deutschen Kraftwerksbetreiber diese Situation und beliefern Frankreich mit Strom von den hiesigen Reseverkraftwerken. Diese müssen aufgrund der Windflaute, der schneebedeckten Solarzellen und der kurzen Tage sowieso rund um die Uhr laufen und so kommt in Zeiten zunehmender Unwirtschaftlichkeit wenigstens wieder ein bisschen Extrageld in die klammen Kassen.

Dass dabei unser eigenes Stromnetz am Anschlag läuft, interessiert offenbar niemanden, schließlich haben sich die Netzbetreiber inzwischen an die täglichen „Herausforderungen“ gewöhnt und sie angeblich voll im Griff.

Außerdem bleibt ihnen wegen der europaweiten Zusammenschaltung des Verbundnetzes gar nichts anderes übrig, als die Franzosen zu unterstützen, da bei einem Energiekollaps in Frankreich auch bei uns die Lichter ausgehen würden. So heißt es daher aus der Bonner Bundesnetzagentur:

„Die Versorgungslage ist angespannt, aber gut beherrschbar.“

[…]

Eine Gefährdung der Versorgung in Deutschland hält man für „sehr unwahrscheinlich“.

Richtig so, es besteht kein Grund zur Sorge, schließlich kommt der Strom ja aus der Steckdose. Zudem wurden die Reservekraftwerke angefahren, um schnell reagieren zu können. Das muss sowieso immer dann geschehen, wenn Wind und Sonne wie üblich das tun, was sie ständig machen: Völlig willkürlich und unvorhersehbar wehen und scheinen – oder eben nicht.

Zum Glück ist beides in dieser Jahreszeit kaum vorhanden, weshalb das bisschen Restflatterstrom nicht unentwegt das Netz bis kurz vor den Zusammenbruch treibt. Solange wir außerdem noch einige große Kohle- und Kernkraftwerke in Betrieb haben, bleibt unser Stromnetz sogar im Winter – hoffentlich – stabil.

Interessant oder besser gesagt spannend wird es, wenn die „Energiewende“ finalisiert und die letzten dieser Grundlastkraftwerke gemäß der linksgrünen Öko- und Weltrettungsideologie stillgelegt wurden. Gleichzeitig wird zu diesem Zeitpunkt auch das Aus für Verbrennungsmotoren und -heizungen kurzfristig bevorstehen, weswegen sich jeder vorausschauende Mensch bereits heute die Frage stellt, woher denn dann der Strom für die jetzige Infrastruktur plus Millionen von Elektroautos plus Wärmepumpen überhaupt kommen soll, insbesondere im praktisch sonnen- und windfreien Winter?

Doch keine Sorge: Wir schaffen das. Notfalls fahren wir eben wieder wie vor 60 Jahren im Käfer mit Wärmflasche vor der Windschutzscheibe die paar wenigen Reichweitenkilometer im Elektroauto und sitzen ansonsten dick in Winterklamotten eingepackt im einzigen beheizten Raum unserer Wohnung bei molligen 15 Grad, zumindest solange die stundenweise staatliche Stromzuteilung die Heizungen noch laufen lässt.

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