Bargeldabschaffung hat begonnen – Mehr Steuern, Überwachung und Negativzinsen

Tim Reckmann / pixelio.de

Zitat von www.faz.net:

Die australische Botschafterin Harinder Sidhu in Neu-Delhi nannte die Reform „inspirierend“ und „faszinierend“. Auch ihr Land denke über eine „Demonetarisierung“ nach, zumindest aber an den Einzug der höchsten Banknoten, sagte sie in einem Interview dem „Indian Express“.

[…]

Dass mit einer Komplettabschaffung von Bargeld ein Stück Freiheit, Privatsphäre, Eigentumsschutz sowie Schutz gegen umfassende staatliche Überwachung verschwinden würde, hat jüngst die Stiftung Marktwirtschaft in einer Studie hervorgehoben.

Kommentar von crash-news.com:

Zuerst waren es nur die sozialistischen Skandinavier, welche das Bargeld aus dem täglichen Leben schon fast vollständig verbannt haben. Dann kam im Frühjahr 2016 die Ankündigung der EZB, den 500-Euro-Schein ab 2018 aus dem Verkehr zu ziehen. Anfang November 2016 erklärte die indische Regierung sprichwörtlich über Nacht 80% der im Umlauf befindlichen Geldscheine für ungültig. Die Abschaffung des Bargeldes läuft jetzt auf vollen Touren.

Offiziell ist hierzulande von diesem Plan nicht viel zu spüren. Zwar betrifft die Einziehung des 500ers ab dem kommenden Jahr ebenfalls die Deutschen, doch die meisten Steuersklaven nutzen gar keine größeren Scheine als den 50er. Außerdem haben sie aus den Medien schließlich gelernt, dass bloß Kriminelle die ganz großen roten Lappen verwenden.

Aber auch in unserer Bananenrepublik steht selbstverständlich die Abschaffung des Bargelds im Pflichtenheft der von außerhalb gesteuerten „Volksvertreter“. Finanzminister Wolfgang Schäuble hatte bereits im Februar des vergangenen Jahres öffentlich seine Absicht verkündet, in einem ersten Schritt Barzahlungen oberhalb von 5.000 Euro verbieten zu wollen.

Damit solle Geldwäsche und Schwarzgeld der Hahn zugedreht werden, um Kriminellen und Terroristen das Handwerk zu legen. Allerdings gibt es nur relativ wenige Verbrecher, die sich an geltende Gesetze halten. Bekanntlich hat selbst unser extrem strenges Waffenrecht keines der bisherigen Attentate verhindern können, weshalb sollte das in Sachen Geld also anders sein?

Gerade die „demokratisch gewählten“ Damen und Herren der Politik machen uns schließlich seit Jahren erfolgreich vor, warum Korruption längst nicht mehr auf die Verwendung von Bargeld angewiesen ist. Da werden zum Beispiel einfach irgendwelche Vorträge mit absurd hohen Honoraren vergütet und völlig legal per Banküberweisung bezahlt. Mittels ein paar Briefkastenfirmen und selbstgemachten Steuerschlupflöchern fließen die Gelder dann munter hin und her, ohne dass der Fiskus dabei die Hand aufhalten, geschweige denn das Geschehen nachvollziehen könnte.

Der tatsächliche Hintergrund dieses Treibens ist ein ganz anderer: Es geht in erster Linie um die totale Kontrolle aller Bürger. Wäre es nicht viel einfacher, regierungskritischen Geistern mal eben schnell das Konto aus fadenscheinigen Gründen zu sperren, anstatt sie mühsam verbal und auf herkömmliche Weise bekämpfen zu müssen?

Was die Politik derzeit mit dem Kampf gegen sogenannte „Fake News“ beabsichtigt, nämlich dem sofortigen willkürlichen Löschen unliebsamer Informationen im Internet durch ein eigens eingerichtetes „Wahrheitsministerium“, würde dann auch in Sachen Finanzen gelten. Ohne Bargeld ist jeder Kritiker in dem Moment mundtot und handlungsunfähig, sobald ihm eine Kontosperre verordnet wurde.

Zudem ließen sich durch die Zwangsumstellung sämtlicher bisheriger Barzahlungsvorgänge auf eine rein elektronische Basis Milliarden verdienen. Diese Profitaussichten der Banken dürften bei der geplanten Bargeldabschaffung ebenfalls eine gewichtige Rolle spielen. Nicht weniger freut sich natürlich auch das Finanzministerium über den vollumfänglichen Zugriff auf sämtliche Einkünfte und Sparvermögen der Lohnsklaven.

Der wesentliche Aspekt dieses Vorhabens ist jedoch ein ganz anderer: Im Falle einer neuen Finanzkrise könnte ein etwaiger Bankrun das gesamte Finanzsystem umreißen. Das Recht auf jederzeitige Barabhebungen durch ihre Kunden bedeutet deshalb eine enorme Gefahr für die Banken. Gäbe es hingegen gar kein Bargeld mehr, wäre dieses bedrohliche Problem praktisch gebannt.

Darüber hinaus ist es zur Aufrechterhaltung des monetären Schneeballsystems, also der Geldschöpfung aus dem sprichwörtlichen Nichts, unabdingbar, Negativzinsen notfalls gewaltsam durchzudrücken. Solange die Sparer aber ihr Vermögen einfach abheben können, greift diese Zwangsmaßnahme nicht. Ohne Bargeld könnte dagegen niemand mehr dieser illegalen Besteuerung entkommen.

Für Möchtegern-Weltbeherrscher kann es daher nur ein Ziel geben: Weg mit Scheinen und Münzen, so schnell es irgend geht. Der offenkundige Testlauf in Indien hat gezeigt: Nach etwas Chaos beruhigt sich die Lage sehr bald wieder, denn notgedrungen passen sich die Sklaven den neuen Gegebenheiten zügig an, da sie spätestens der Hunger zur Einsicht bringt, sich dem brutalen Diktat zu fügen.

Hierzulande kommt überdies noch der Bequemlichkeitsfaktor dazu, denn die Bezahlung per Karte oder Handy ist ja so praktisch und komfortabel. Insbesondere die an unseren Schulen zu völlig unkritischen Wesen indoktrinierten jüngeren Generationen finden die bargeldlose Gesellschaft wunderbar.

Worauf wir hier zusteuern, sollte damit jedem klar sein: Die globale Diktatur lässt grüßen. Übrigens, vor knapp 2.000 Jahren hatte darüber bereits jemand geschrieben, der aus der Zeitlosigkeit heraus einen Blick zurück auf unsere Zukunft werfen durfte:

Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Offenbarung 13,16-17

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