Christenverfolgung auf neuem Rekordhoch: 200 Millionen Menschen weltweit bedroht

Open Doors Youtube / crash-news.com

Zitat von www.zeit.de:

Die Hilfsorganisation Open Doors geht weltweit von 200 Millionen verfolgten Christen aus. Nordkorea, Somalia und Afghanistan führen ihren Weltverfolgungsindex an.

[…]

Schuld daran sei vor allem radikaler Islamismus. Aber auch ein wachsender Nationalismus in hinduistisch oder buddhistisch geprägten Staaten Asiens setze Christen massiv unter Druck, heißt es.

Kommentar von crash-news.com:

Dem Hilfswerk für verfolgte Christen, “Open Doors”, zufolge, werden derzeit rund 200 Millionen Menschen wegen ihres Glaubens an Jesus Christus verfolgt. Von den etwa 650 Millionen Christen, die in den 50 als sogenanntem Weltverfolgungsindex beobachteten Ländern leben, erleiden viele zumindest Diskriminierung, knapp ein Drittel jedoch wird regulär und staatlich geduldet bis hin zum Tötungsversuch bedroht.

Open Doors beschreibt Christenverfolgung nicht nur als den Zustand, in dem ein “Staat Einzelne oder ganze Gruppen von Christen wegen ihres Glaubens einsperrt, verletzt, foltert oder tötet”, sondern zählt dazu auch diejenigen, welche mit existenzbedrohenden Einschränkungen ihres Lebens rechnen müssen:

Verfolgung herrscht auch dann, wenn Christen aufgrund ihres Glaubens beispielsweise ihre Arbeit oder ihre Lebensgrundlage verlieren, wenn Kinder aufgrund ihres Glaubens oder des Glaubens ihrer Eltern keine oder nur eine schlechte Schulbildung bekommen oder Christen aufgrund ihres Glaubens aus ihren angestammten Wohngebieten vertrieben werden.

Auch wenn es Andersgläubigen gesetzlich oder zumindest gesellschaftlich nicht erlaubt ist, zum Christentum zu konvertieren und sich zum christlichen Glauben zu bekennen – wenn Gläubige also mit Konsequenzen für Familie, Besitz, Leib und Leben rechnen müssen, spricht Open Doors von Christenverfolgung.

Wer steckt maßgeblich hinter dieser Hetzjagd auf die Nachfolger Jesu? Zu den größten und brutalsten Feinden der Christen gehören bekanntlich Sozialisten und Kommunisten, weshalb Nordkorea seit Jahren die Rangliste der 50 betrachteten Verfolgerstaaten anführt.

Ebenso stellen der Hinduismus und der von ihm abstammende Buddhismus eine wachsende Bedrohung für diese Menschen dar, obwohl beide Religionen gemeinhin aus Unwissenheit als besonders “friedlich” dargestellt werden. Laut Open Doors hat sich in den letzten Jahren jedoch “die Verfolgung von Christen von staatlicher Seite immer mehr auf die private Ebene der Nachbarn und Dorfgemeinschaften verlagert”, womit in diesen Ländern die prinzipielle Duldung des Christentums seitens des Staats auf verheerende Weise unterlaufen wird.

Die größte Bedrohung erleiden Christen allerdings wie gehabt in praktisch sämtlichen islamisch regierten Staaten. Nordkorea folgen auf den Plätzen zwei bis 23 daher ausschließlich moslemische Nationen, die lediglich auf Position 15 und 17 vom hinduistischen Indien und dem sozialistisch-buddhistischen Vietnam unterbrochen werden.

Niemand dürfte aufgrund der täglichen weltweiten Schlagzeilen wohl über die Tatsache überrascht sein, dass ausgerechnet die “Religion des Friedens” den Christen am stärksten nachstellt. Im Grunde genommen gibt es inzwischen bereits in vielen westlichen Ländern, etwa in Großbritannien, Schweden und Frankreich, ja sogar in unserer eigenen Bananenrepublik, reale Christenverfolgung durch Muslime.

Noch stehen diese Länder zwar nicht auf der Liste von Open Doors, aber das dürfte bloß eine Frage der Zeit sein. Unabhängig von der islamischen Bedrohung haben bibeltreue Christen auch anderweitig nicht mehr viel zu lachen in diesen westlichen Staaten mit angeblicher “Religionsfreiheit”.

Freilich verläuft die hiesige staatliche Verfolgung auf einem ganz anderen Niveau im Vergleich zu den lebensbedrohlichen Situationen in den Ländern des Open Doors Weltverfolgungsindex ab, doch sie schafft es dennoch, deutsche Christen mitunter in Existenzbedrohung zu stürzen. Als Beispiele seien hier die deshalb mittlerweile nach Tschechien ausgewanderte Gruppe “Zwölf Stämme” und die zahlreichen christlichen Homeschooler genannt.

Die “Zwölf Stämme” vertreten zwar einerseits eine nicht ganz bibeltreue Lehre, zeigen aber andererseits durch ihre gesellschaftlich unauffällige und vorbildliche Gemeinschaft, wie gelebtes Christentum aussehen kann. Damit lassen sie die großen “christlichen” Kirchen weit abgeschlagen hinter sich, denn während die katholische Variante noch nie dem Wort Gottes treu war, läuft die protestantische pünktlich zum 500. Geburtstag dem Vorbild Sodom und Gomorrha klar den Rang als gotteslästerlichste Institution ab.

Hauptsächlich wegen ihrer eigenen Schule und der dort praktizierten kritisierten Erziehungsmethoden gerieten die “Zwölf Stämme” ursprünglich ins Visier der bayerischen, natürlich katholisch antichristlich geprägten Behörden. Im Gegensatz zu dieser Gruppe sind die zahlreichen christlichen Familien, die in Eigenregie als Homeschooler ihre Kinder vor der staatlich verordneten Frühsexualisierung und sonstiger linksgrünen Gehirnwäsche bewahren wollen, fast immer auf sich allein gestellt.

Entsprechend massiv fällt die Bedrohung durch den Staat aus, da sich insbesondere die Mitarbeiter der Jugendämter hier so richtig austoben können und praktisch keinen nennenswerten Widerstand befürchten müssen. Selbstverständlich sind die gleichgeschalteten Medien in all diesen Fällen stets auf der Seite des Stärkeren.

Auch wenn diese Art von Christenverfolgung kaum jemand kennt, sie findet hier und heute mitten unter uns statt. Selbst das Tragen eines Kreuzes an einer Halskette wurde mitunter bereits zum Kündigungsgrund, von der Verbannung sämtlicher christlichen Symbole aus staatlichen Institutionen und fast allen größeren Unternehmen und Konzernen ganz zu schweigen.

Ist es nicht paradox, dass sich viele Deutsche heute im eigenen Land Angriffen von ausländischen und allein vom Sozialstaat lebenden Moslems ausgesetzt sehen, die sie als “Christenschweine” beschimpfen, obwohl der größte Teil der autochthonen Bevölkerung sich entweder als atheistisch bezeichnet oder einer der beiden großen – in Wahrheit nur sehr wenig bis gar nicht christlichen – Kirchen angehört?

Eines ist jedenfalls sicher: Um ihre Existenz oder um ihr Leben fürchtende Christen haben definitiv einen stärkeren und in der Regel echten Glauben, da sich reine Namenschristen, wie wir sie eben bei uns überwiegend vorfinden, in solch einem Fall ganz schnell davon abwenden würden. Insofern kann Christenverfolgung bei uns vielleicht sogar bewirken, dass schlussendlich ein paar mehr Menschen zu Jesus finden.

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