Behinderung der Amtsübergabe: Der Kalif von Washington verteilt überall Tretminen

janeb13 / Pixabay.com / crash-news.com

Zitat von www.spiegel.de:

Seit der Abstimmung am 23. Dezember kritisieren Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu die Sicherheitsratsresolution 2334 und das Votum der scheidenden US-Regierung scharf und beinahe täglich.

[…]

Trump hatte auf Drängen Israels erwirkt, dass Ägypten den Resolutionsentwurf zurückzog. Die Linie der Nahostpolitik im Wahlkampf bestimmte sein künftiger Israel-Botschafter David Friedman. Der hatte wiederholt erklärt, Israels Siedlungen seien für eine Zwei-Staaten-Lösung und für den Friedensprozess kein Hindernis.

Kommentar von crash-news.com:

Wenige Wochen vor dem Ende seiner verheerenden Amtszeit zeigt der bald abtretende Kalif des Weißen Hauses nochmal sehr deutlich, wem er sich wirklich verpflichtet fühlt. Entgegen seinen Behauptungen und dem ihm im Voraus verliehenen und seither vollkommen lächerlichen „Friedensnobelpreis“ schürt Barack Obama den Konflikt im Nahen Osten lediglich noch weiter an. Er offenbart damit seine wahre Identität.

Nachdem sich der scheidende US-Präsident nach der Wahl von Donald Trump zunächst vermeintlich versöhnlich gab und sein Nachfolger ihn für die erhoffte reibungslose Amtsübergabe lobte, fiel er ihm zwischenzeitlich gleich mehrfach heimtückisch in den Rücken.

Kurz vor Weihnachten vereinbarte Obama zusammen mit Kanada eine Sperrung weiter Bereiche der arktischen Gewässer für Ölbohrungen und werde das ebenso für große Teile der atlantischen Küstenregion im Osten der USA von Neu-England bis Virginia tun.

Für Trump, der sich klar von der Klima-Lüge distanziert und sich der Energie-Autarkie der USA widmen will, ist das ein harter Brocken, da er kaum Möglichkeiten hat, diesen infamen und wirtschaftlich selbstzerstörerischen Schritt rückgängig zu machen. Doch das war noch längst nicht alles, was Obama an letzten schweren Geschützen aufzufahren weiß.

Der richtig große Knall erfolgte dann am 23. Dezember im UN-Sicherheitsrat, als die USA bewusst ihr sonst übliches Veto gegenüber einer Israel-feindlichen Resolution verweigerten. Trotz kurzfristigen Einschreitens des künftigen Präsidenten konnte nicht verhindert werden, dass dieses antisemitische Konstrukt ohne jede Gegenstimme verabschiedet wurde.

Dieses Papier sieht vor, Israel den Bau weiterer Siedlungen in den sogenannten „besetzten Gebieten“ zu verbieten. Außerdem sollen alle Staaten verpflichtet werden, zwischen dem Gebiet des Staates Israel und den seit 1967 „besetzten Gebieten“ zu differenzieren.

Obwohl im Sechstagekrieg von 1967 das Westjordanland erobert und damit rechtmäßiger Bestandteil israelischen Staatsgebiets wurde, wird diese Region nach wie vor von vielen, insbesondere allen muslimischen Ländern zu Unrecht als „besetztes Gebiet“ bezeichnet. Keine andere auf solche Weise annektierte Zone auf diesem Planeten wird so behandelt.

Stattdessen behaupten praktisch sämtliche islamisch sowie links-sozialistisch regierten Staaten, das Westjordanland gehöre den „Palästinensern“ und müsse ihnen zurückgegeben werden. Das ist jedoch faktisch unmöglich, da es 1948 von Jordanien besetzt und annektiert wurde.

Im Jahr zuvor sollte die Region ursprünglich nach dem UN-Teilungsplan von 1947 in zwei Staaten aufgeteilt werden, was die damalige arabische Führung allerdings ablehnte. Das gilt übrigens bis heute. Den sogenannten „Palästinensern“ geht es nicht wirklich um eine friedliche Lösung von zwei nebeneinanderliegenden Staaten, sondern darum, die Juden ganz aus dem Land zu verjagen und sie sprichwörtlich ins Meer zu treiben. Daraus machten sie zu keinem Zeitpunkt einen Hehl.

Das Westjordanland befand sich deshalb noch niemals in den Händen von „Palästinensern“ geschweige denn, dass es jemals einen arabischen Staat „Palästina“ gegeben hätte. Ungeachtet dieser Tatsache hat Obama hier also offensichtlich bewusst Israel das Messer in den Rücken gerammt, was jedoch wenig verwunderlich ist, gehört der Kalif des Weißen Hauses doch schließlich ebenfalls der „Religion des Friedens“ an.

Spätestens nach dieser eindeutig Israel-feindlichen Maßnahme im UN-Sicherheitsrat dürfte auch dem letzten Skeptiker klar sein, mit was für einem gefährlichen trojanischen Pferd wir es zu tun haben. Aktuell befindet sich der gefährliche Kriegstreiber weiterhin in Amt und Würden, er kann und wird daher bis zum bitteren Ende alles unternehmen, um sein Erbe zu festigen, seinem Nachfolger das Leben schwer zu machen und weitere Unruhe zu stiften.

Bevor nämlich Donald Trump am 20. Januar 2017 zum Präsidenten vereidigt wird, findet in Paris am 15. Januar die sogenannte Friedens-Konferenz statt. Fünf Tage vor Obamas offiziellem Ausscheiden aus dem Amt sollen hier die Rahmenbedingungen für einen angeblichen Friedensvertrag zwischen Israel und „Palästina“ ausgehandelt und verabschiedet werden, obwohl weder Vertreter Israels noch von den „Palästinensern“ überhaupt daran teilnehmen.

Egal, was Obama bzw. seine Schergen hier vorhaben, es wird unter Garantie nichts Gutes sein, sondern dürfte sich nahtlos in die von ihm vorsätzlich platzierten Tretminen einreihen, die er für Trump und dessen künftige Regierung sowie für das von ihm augenscheinlich gehasste Israel ausgelegt hat.

Wer sich auch bloß ein klein wenig für biblische Prophetie interessiert, muss angesichts all dieser Entwicklungen hellhörig werden: Während sich praktisch sämtliche Nationen der Erde gerade gegen Israel verschwören und sich gleichzeitig nach dem möglichen Ende des Syrien-Konflikts ein „Russland-Türkei-Iran-Pakt“ entwickelt, der zweifellos auf den in Hesekiel 38 und 39 beschriebenen „Gog-Magog“-Krieg hinweist, reißt der Islam überall auf brutalste Weise die Macht an sich, da ihm die antichristliche Rolle zufällt.

Das alles sind keine Zufälle, sondern das Vorspiel zum großen Finale. Was auch immer in 2017 geschehen wird, es könnte zu einem ereignisreichen und vor allem für Ignoranten sehr schmerzhaften Jahr werden. Kluge Köpfe hingegen sorgen vor, allerdings nicht nur mit Lebensmitteln und Edelmetallen, sie denken in erster Linie an ihr Seelenheil.

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