Regierung zensiert fleißig: Korruptionsbeweise aus Armutsbericht absichtlich entfernt

stux / Pixabay.com

Zitat von www.sueddeutsche.de:

Klare Aussagen, ob Menschen mit mehr Geld einen stärkeren Einfluss auf politische Entscheidungen haben als Einkommensschwache, sind in der überarbeiteten Fassung des Berichts gestrichen.

[…]

Ebenfalls herausgenommen sind die Hinweise auf den „Einfluss von Interessensvertretungen und Lobbyarbeit“.

Kommentar von crash-news.com:

Es ist eine äußerst brisante Nachricht, aber sie passt perfekt ins Bild: Russische Hacker haben offenbar heimlich den Armutsbericht der Bundesregierung gefälscht, berichten informierte Kreise. Unter anderem wurden darin Passagen gestrichen, die unserer „Volksvertretung“ zweifelsfrei Korruption unterstellen. Die Experten sind ratlos, warum ausgerechnet Putin der deutschen Regierung aus der Patsche helfen wollte.

Selbstverständlich haben die Russen nichts mit dem Vorfall zu tun, doch so weit hergeholt ist diese sarkastische Darstellung leider nicht. Im Gegenteil. Das Regierungssprachrohr Bild.de hatte erst vor wenigen Tagen getitelt „Propaganda-Feldzug sogar mit Sexmobs„. In diesem kruden Presseerguss äußerte sich ein Russland-„Experte“ folgendermaßen:

„Was würde zum Beispiel passieren, wenn sich auf einem Sommerfestival vor der Wahl etwas ähnliches wiederholt wie in Köln zur Silvesternacht? Wie würde Merkel dann da stehen? Was wäre die Konsequenz für die Bundestagswahl? Natürlich ist das ein extremes Beispiel, aber es ist im Bereich des Möglichen“, sagt Gressel weiter.

Jedem, der das politische und mediale Geschehen auch bloß ein klein wenig kritisch beäugt, sträuben sich ob dieser unglaublichen Propaganda sämtliche Nackenhaare. Einerseits wird dem Pauschalfeind Putin jede noch so abstruse böse Machenschaft versucht unterzujubeln, zu der es nicht die geringsten Beweise gibt, andererseits arbeitet unsere eigene Regierung mit exakt den Methoden, die sie dem Feind unterstellt.

So wurde nämlich der sogenannte Armutsbericht einer „Nachbearbeitung“ durch das Kanzleramt unterzogen, bei welcher jegliche Passagen ersatzlos gestrichen wurden, die den Nachweis erbringen, wer hier im Land tatsächlich das Sagen hat bzw. dass unsere Politik anscheinend von „Reichen“ gekauft ist. Diese Methodik der Zensur erinnert unmittelbar an die frühere Unrechtsrepublik DDR.

Jeder, der einigermaßen seine fünf Sinne beisammen hat und in der Lage ist, trotz der täglichen Propaganda selbstständig zu denken, der erinnert sich in diesem Zusammenhang sofort an diejenige Person, welche unser Land seit Jahren führt: Eine Ex-Stasi-Frau aus der ehemaligen DDR. Also Zufälle gibt’s.

Eine wirkliche Überraschung ist das jedoch eher nicht. Immerhin haben wir es hier mit einer erfahrenen Sozialistin in Honecker-Manier zu tun, die genauestens darauf achtet, was sie dem Volk an Informationen zumutet und was nicht. Bundesarbeitsministerin Nahles, die den Armutsbericht ursprünglich in Auftrag gab, kann von der alternativlosen Kanzlerin deshalb durchaus einiges lernen.

Die bisher noch nie in der freien Wirtschaft tätige Ministerin hatte sogar explizit den Autor der Studie beauftragt, auch den „Einfluss von Eliten und Vermögenden auf politische Entscheidungen“ zu untersuchen. Aus Sicht der DDR-Mutti eine fatale Fehlentscheidung.

Denn selbstverständlich sind im real existierenden BRD-Sozialismus genausowenig alle Menschen gleich wie in dessen östlichem Vorgänger unter Erich Honecker, das hätte Nahles als Sozialistin eigentlich wissen müssen. So war sie anscheinend nicht einmal wirklich über das Ergebnis des Berichts erstaunt, welcher nämlich einwandfrei den Zusammenhang zwischen großen Vermögen und Politik nachweist.

Sprich: Wer das Geld hat, hat auch die Macht und steuert die Geschicke eines ganzen Landes. Jeder linke Führer weiß das, während dem Fußvolk lediglich das Märchen vom sozialistischen Paradies erzählt wird, in dem alle Menschen gleich wären. Und tatsächlich, die meisten sind gleich arm, gleich unbedeutend und gleich einflusslos.

Diese Tatsache sollte dem unterjochten Bürger freilich nicht unmittelbar auf die Nase gebunden werden, schließlich will ja keiner schlafende Hunde wecken. Also sah sich die Kanzlerin genötigt, den Armutsbericht vor der Veröffentlichung erst noch umfassend zu frisieren, denn Michel braucht nun wirklich nicht unbedingt zu wissen, wer in unserer Bananenrepublik das Sagen hat.

Hoffentlich hat Merkel sich die Arbeitsministerin parallel persönlich vorgeknöpft, damit dieser künftig keine derartigen Fehler mehr unterlaufen. Der SPD-Frau war höchstwahrscheinlich gar nicht bewusst, in welch gefährliche Situation sie die amtierenden Volksverräter mit ihrer Unbedachtsamkeit hätte bringen können.

Wüsste der Durchschnittsbürger nämlich, in welcher Dimension unsere Nation durch pure politische Korruption gesteuert wird, müsste sich die Regierung mit Unruhen und Aufständen herumschlagen, welche für den Fortbestand der Einheitspartei durchaus eine elementare Gefahr bedeuten würde.

Neben der nur für absolute Blindschleichen tatsächlich neuen Einsicht, dass in diesem Land offenkundig andere das Sagen haben als die gewählten „Volksvertreter“, wird uns mit dieser Enthüllung noch etwas anderes klar: Unsere Regierung zensiert anscheinend nach Herzenslust beliebige Studien und Berichte, die nicht in ihr sozialistisches Konzept passen. Naja, so richtig überraschend ist diese Erkenntnis jetzt auch wieder nicht.

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