„Silvester“-Effekt bei Berliner Polizei? Gewaltvertuschung fliegt Behörde um die Ohren

Screenshot youtube

Zitat von www.tagesspiegel.de:

Nachdem der Vorfall am Mittwoch eine heftige Debatte ausgelöst hatte, entschied sich die Polizei nun, mit dem Video der Tat an die Öffentlichkeit zu gehen. Es stammt von einer Überwachungskamera der BVG.

[…]

Es sei wichtig, die Darstellungsweise solcher Taten der Polizei zu überlassen, sagt Wenzel. „Eine mediale Emotionalisierung hat keinen Mehrwert – weder für die polizeilichen Ermittlungen, noch für die Persönlichkeitsrechte des Opfers.“

Kommentar von crash-news.com:

Berlin ist ein hartes Pflaster geworden – und zwar nicht bloß für korrupte Bundespolitiker, die in immer größerer Zahl um ihren bequemen Posten bangen. Auch die wenigen verbliebenen Menschen, „die schon länger hier im Land leben“, müssen anscheinend jederzeit mit heimtückischen Mordanschlägen rechnen. Auf Hilfe der politisch korrekten und von oben gesteuerten Behörden sollte hierbei jedoch besser niemand hoffen.

Am 7. Dezember 2016 veröffentlichte die Bild-Zeitung ein Überwachungsvideo der Berliner Verkehrsbetriebe, welches eine extrem brutale, schier unfassbare Gewalttat von Ende Oktober 2016 zeigt. Nur einen Tag später zieht dann plötzlich die Polizei nach, zeigt exakt dasselbe Video und startet einen Fahndungsaufruf. Eine wirklich interessante zeitliche Koinzidenz.

Nachdem die ganze Welt das Video zwischenzeitlich im Netz sehen konnte, trottete die Polizei nun also ebenfalls endlich hinterher mit ihrem Fahndungsaufruf – und das ganze sechs Wochen nach der unfassbaren Tat. Hätte der Film nicht „zufällig“ schon am Vortag über das Blatt den Weg ins Internet gefunden – durch wen auch immer das Material letztendlich durchsickerte – wäre der Vorfall höchstwahrscheinlich weiterhin unter Verschluss geblieben, das dürfte somit für jeden offensichtlich sein.

Dem kritischen Beobachter stellt sich hiernach eine grundsätzliche Frage: Wieviele weitere solcher Fälle werden wohl sonst noch bewusst von den Strafverfolgern zurückgehalten, weil es dort jeweils keine „undichten Stellen“ gibt, die auf diese Weise Druck auf die eigene Behörde ausüben?

Seit Silvester 2015 wissen wir ja, dass sich sowohl die Politik, die Polizei als auch die Medien am liebsten über diesen gesamten Themenbereich in beständiges Schweigen hüllen würden. Selbstverständlich streiten die Ordnungshüter dergleichen strikt ab. Angeblich sei schon vor der unfreiwilligen Veröffentlichung des Bildmaterials ein öffentlicher Zeugenaufruf geplant gewesen, dieser allerdings  „unter unserer Federführung“, so die Sprecherin der Behörde.

Genau das sind die entscheidenden Worte. Was meinte die Dame denn damit? Sollte das Video womöglich verpixelt werden, um bestimmte Personengruppen zu schützen? In der Tat gibt es online inzwischen derartige Versionen der Aufzeichnung. Oder wäre der Mitschnitt vielleicht erst nach vielen Monaten veröffentlicht worden, um die Täter in Ruhe untertauchen zu lassen?

Dieser Vorwurf klingt hart, aber leider haben die Bundesbürger inzwischen allen Grund dazu, den eigenen „Volksvertretern“ sowie den „Ordnungshütern“ größtmögliches Misstrauen entgegenzubringen. Seit dem Jahreswechsel in Köln und den aufgeflogenen Vertuschungsversuchen gibt es schließlich mehr als genügend Veranlassung für größtmögliche Skepsis gegenüber dieser Klientel.

Wesentlich wahrscheinlicher ist mit der „Federführung“ aber wohl gemeint, dass der eigentliche brutale Angriff auf die Frau weggelassen und lediglich die Täter selbst gezeigt worden wären. Dann hätte nämlich niemand mit eigenen Augen sehen können, was dieses widerwärtige Dreckspack derart heimtückisch mit der augenscheinlich nichtsahnenden Frau angestellt hat.

Übersetzt auf Neusprech bedeutet das: Um „eine mediale Emotionalisierung“ zu verhindern, hätte der deutsche Zahlmichel nur das zu sehen bekommen, was ihn unter keinen Umständen „verunsichern“, „Pauschalurteile fällen“ oder „falsche Rückschlüsse ziehen“ lassen könnte.

Die hier dahinterliegende Angst steht den Behörden samt ihrer politischen Führung zu Recht ins Gesicht geschrieben, denn es braucht nicht wirklich viele solcher Fälle, die breit in der Öffentlichkeit präsentiert werden, um tatsächlich eine wirksame Unruhe in der Bevölkerung zu provozieren. Während der laufenden, noch nicht vollendeten Umvolkung sind Aufstände jedoch so ziemlich das Letzte, was sich die Politik derzeit wünschen würde.

Zusätzlich kommt dazu, dass die ständigen und offenkundigen Verharmlosungs- oder gar Vertuschungsversuche immer mehr Menschen böse aufstoßen, wie etwa jüngst bei dem Freiburger Mord an einer Studentin – die mutmaßlich durch einen „Flüchtling“ getötet wurde -, über den unter anderem die Tagesschau nach eigener Aussage ganz bewusst nicht berichtete, weil der Fall lediglich „von regionaler Bedeutung“ gewesen sei.

Fassen wir nochmal zusammen: Die Tat geschah am 27.10.2016, also vor sechs Wochen. Dann sickert urplötzlich das zugehörige Überwachungsvideo heimlich an den Axel-Springer-Verlag durch, welcher es am 07.12.2016 veröffentlicht. Exakt einen Tag später zieht die Berliner Polizei nach und startet überraschend einen Fahndungsaufruf. Dazu war sie nun gezwungen, der Druck von außen wurde durch die große Empörung über den Vorfall schlicht und ergreifend zu groß.

Endlich sucht die Polizei also öffentlich nach dem Verbrecher – was sie eigentlich schon gleich im Oktober hätte tun müssen. Gleichzeitig hat dieselbe Behörde jetzt natürlich zusätzlich „ein Verfahren für Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz eingeleitet“, um das Leck im eigenen Haus zu finden. Seltsamerweise scheinen hier die Behördenmühlen wesentlich schneller zu mahlen als bei dem eigentlichen Mordanschlag auf die junge Frau, der anscheinend vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen bleiben sollte.

Falls der Täter nach der Zwangsveröffentlichung nun womöglich doch noch gefasst wird, könnte ihn unter widrigen Umständen vielleicht sogar ein fast so hartes Urteil erwarten wie denjenigen Behördenmitarbeiter, dem die Untätigkeit oder Unwilligkeit der eigenen Kollegen in dem Fall offensichtlich zuwider lief.

Eines ist klar: Wäre die Frau eine Muslima und die Täter z.B. als „Glatzköpfe“ erkennbar gewesen, hätte es bereits am nächsten Tag nach dem Verbrechen einen Brennpunkt nach dem anderen im deutschen Staatsfernsehen gegeben – unterbrochen von unzähligen Betroffenheitsbekundungen sämtlicher Farbschläge der Politik.

Für den entsetzten Beobachter stellt sich hiernach lediglich noch eine letzte Frage: Wer ist jetzt eigentlich der größere Abschaum, diese brutale Rückentreterbande oder die Vertuschungsbehörde?

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