Der aufgeblähte Bürokratie-Staat: Zehntausende zusätzlich für öffentlichen Dienst

Uwe Schlick / pixelio.de

Zitat von www.manager-magazin.de:

In den kommenden Jahren benötige der öffentliche Dienst zusätzlich zur Neubesetzung von Stellen aus Altersgründen mindestens 110.000 neue Fachkräfte […].

[…]

Der Experte bezifferte die Kosten für die Erweiterung des öffentlichen Dienst um jeweils 20.000 Vollzeitstellen pro Jahr über einen Zeitraum von sechs Jahren auf zunächst eine Milliarde Euro pro Jahr. Nach sechs Jahren seien es dann sechs Milliarden Euro pro Jahr.

Kommentar von crash-news.com:

Rund 43 Millionen Erwerbstätige gibt es in der BRD, doch nicht alle sind tatsächlich produktiv tätig. Ganze 4,6 Millionen davon zählen zum öffentlichen Dienst und verwalten zum einen die arbeitende Masse, die Nicht-Arbeitenden und natürlich im Wesentlichen sich selbst. Dieser staatliche Moloch wächst im Verhältnis zur Wirtschaft immer schneller und will nun um weitere 110.000 Stellen zulegen.

Auf einen dieser Staatsdiener kommen also acht Arbeitnehmer bzw. Selbstständige. Eine schier unglaubliche Quote. Auch wenn die Kommunen, die Länder und der Bund zahlreiche Bereiche und Dienstleistungen abdecken, nämlich die allgemeine Verwaltung, Schulen und Hochschulen, diverse Krankenhäuser und Versorgungsbetriebe, unzählige Behörden und weitere Steuergelder-Abgreifer, ist dieses Verhältnis einfach unfassbar.

Kein normales privates Unternehmen könnte sich eine derartige Quote von Mitarbeitern hinsichtlich der Kundenbetreuung dauerhaft leisten, denn kein Kunde wäre bereit, die hierfür anfallenden Kosten zu tragen. Jedenfalls nicht freiwillig.

Das allerdings ist genau der Knackpunkt der Geschichte: Der Staat hat die Gewalt explizit auf seiner Seite und beansprucht nicht umsonst dieses Monopol ausschließlich für sich, denn ansonsten bestünde angesichts dieser Zustände die jederzeitige Gefahr eines gewaltsamen Umsturzes.

Doch das ist kein Wunder: Nicht bloß das krasse Unverhältnis des gigantischen Wasserkopfs namens öffentlicher Dienst in Relation zu den Erwerbstätigen oder zur Gesamtbevölkerung ist unerträglich, auch die hierfür notwendigen finanziellen Aufwendungen sind es. Nie zuvor hat die Staatsmacht in unserem Land die eigenen Bürger derart brutal ausgenommen wie heute.

Wer sich nur einmal die diesbezüglichen Dimensionen anschaut, beginnt zu staunen, dass es nicht längst eine blutige Revolution und schwere Aufstände in Deutschland gab. Zu einer Steuer-, Beitrags- und Abgabenlast von nahezu 50% direkt auf das Bruttoeinkommen eines Durchschnittsverdieners, kommen anschließend weitere massive Abzüge hinzu.

Füllt der abgezockte Bürger mit dem verbliebenen, hochversteuerten Nettoentgelt beispielsweise seinen Tank, muss er erneut Steuern bezahlen: Zig Energie-, Öko-, Kfz- und Spritsteuern belasten den Kraftstoffpreis und zu guter Letzt kommt zusätzlich noch die Märchensteuer obendrauf. Unterm Strich bedeutet dies: Versteuertes Einkommen wird mit weiteren Steuern auf Steuern von den nimmersatten „Volksvertretern“ einkassiert.

Würde dieses Geld – eigentlich handelt es sich um nichts anderes als Diebesgut – nun anschließend tatsächlich zum Wohle und Nutzen der eigenen Bevölkerung eingesetzt, wäre zumindest eine grundlegende Basis an Berechtigung für diese Abzocke vorhanden. Aber neben sinnlosen Protz- und Prunkprojekten der Politik, die oftmals das zigfache der veranschlagten Kosten verschlingen, frisst der riesige Behördenapparat fast das gesamte Budget auf.

Das, was am Ende übrig bleibt, fließt in Form von Subventionen für diversen Irrsinn in irgendwelche dubiosen Kassen oder landet in den Taschen von Freunden der Politiker. Den jetzt noch verbliebenen kümmerlichen Rest müssen sich Arbeitslose, Rentner und Kindergeldempfänger teilen. Dementsprechend lächerlich fallen die jahrzehntlichen Erhöhungen im einstelligen Eurobereich natürlich aus.

Damit das alles auch so bleibt und immer mehr Posten und Pöstchen für Freunde und Angehörige der linken Einheitspartei abfallen und diese Leute somit ein bequemes, leistungsloses Auskommen finden, benötigt der öffentliche Dienst nun weitere 110.000 Mitarbeiter, wobei der Begriff „Arbeit“ in diesem Zusammenhang den tatsächlich schwer arbeitenden Mitmenschen nur wie blanker Hohn erscheinen muss.

Manche Kritiker überspitzen die Situation oft bewusst und sprechen davon, dass die Anzahl der „Staatsdiener“ wohl irgendwann auf 50% steigt, doch so weit wird es niemals kommen. Bereits die heutige Staatsdienerquote von 12% aller Erwerbstätigen ist längst nicht mehr finanzierbar und muss stets zusätzlich mit Milliardenkrediten aufgestockt werden, was langfristig unmöglich tragbar ist.

Den „Experten“, die allein für die geplante Einstellung von 110.000 neuen „Fachkräften“ im Staatsdienst mittelfristig auf sechs Milliarden Euro pro Jahr beziffern, scheinen diese logischen Tatsachen nicht bewusst zu sein. Auch bemerken sie offenbar nicht, dass sie ihre lineare Kalkulation gänzlich ohne den Zahlmichel gemacht haben, denn dessen Geduld befindet sich unmittelbar vor einem abrupten, wütenden, revolutionären und bürgerkriegsähnlichen Ende. Es reicht!

Neue Artikel kostenlos per E-Mail erhalten:

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on VKEmail this to someonePrint this page

Das könnte Sie auch interessieren:

Börsenprofi prognostiziert: „Gigantischer Crash des weltweiten Finanzsyste... Roland Leuschel ist ein Crash-Prophet, wie er im Buche steht. Er versteht die derzeitige Lage ziemli...
Frischluft für Europa: Das Zentralgebläse bekommt mächtigen Gegenwind Das teuerste Heißluftgebläse des europäischen Kontinents muss ab sofort mit erheblichem Gegenwind zu...
Wird Facebook zum globalen Geheimdienst? Wer Facebook nutzt, um mit anderen Menschen zu kommunizieren oder gar um sein Leben in allen Einzelh...
Ost gegen West – Große Militärmanöver im Pazifik Offiziell haben beide Manöver den "Kampf gegen Terror und Piraterie" zum Ziel. Welch lustiger Zufall...

Ein Kommentar

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*