Und plötzlich ist das Geld wertlos: Indien vollzieht brutalen Schritt zur Bargeldlosigkeit

keenicon / Pixabay.com

Zitat von diepresse.com:

Über Nacht verloren alle großen Geldscheine im Wert von 500 Rupien und 1000 Rupien (13,58 Euro) ihre Gültigkeit. Der größte legale Geldschein ist vorübergehend nur der 100-Rupien-Schein. Dieser ist umgerechnet 1,35 Euro wert.

[…]

Die Reform gilt in Indien als wichtiger Schritt in Richtung bargeldloser Gesellschaft. Zur Eindämmung der Schattenwirtschaft soll ein großer Teil des Geldverkehrs nur noch elektronisch abgewickelt werden. Laut früheren Angaben besitzen jedoch 42 Prozent der Inder kein Bankkonto und keine Bankomatkarte. Um das zu ändern, startete die Regierung vor zwei Jahren das Programm „Bankkonto für alle“.

Kommentar von crash-news.com:

Die feuchten Träume der Globalisten sind in Indien sprichwörtlich über Nacht zum Teil in Erfüllung gegangen: In einem einmaligen Schritt hat Premierminister Modi die beiden Geldscheine mit den höchsten Nennwerten für ungültig erklärt. Angeblich, um Korruption und Schattenwirtschaft zu bekämpfen. Die eingeleiteten Maßnahmen führen das Land nun unweigerlich in Richtung bargeldloser Gesellschaft.

Nach offiziellen Behauptungen soll die Schattenwirtschaft in Indien der Hälfte des Bruttoinlandsprodukts entsprechen. Um diesen Zustand zu beseitigen wurden jetzt ohne jede Vorwarnung die gebräuchlichsten Geldscheine quasi verboten, indem ihnen das Nutzungsrecht entzogen wurde. Zwar gibt es neue Ersatzgeldscheine, aber deren Verfügbarkeit wird von Anfang an stark eingeschränkt.

Äußerst niedrige Abhebelimits pro Tag und Woche bringen zum einen wenig neues Bargeld in Umlauf, zum anderen ist gleichzeitig der Umtausch der alten Scheine in neue streng begrenzt. Nur wer sein Geld auf ein Bankkonto einzahlt, kann sein Barvermögen behalten – allerdings lediglich noch in elektronischer Form. Für einige Tage gelten derzeit Übergangsregelungen, doch danach ist es vorbei mit der freien Bargeldwirtschaft.

Der Schock kam abends im Fernsehen: Das Programm wurde für eine Fernsehansprache von Regierungschef Narenda Modi unterbrochen, was unmittelbar am selben Abend für Chaos auf den Straßen sorgte. Tags darauf blieben die Banken geschlossen, Geldautomaten wurden abgeschaltet. Auch die Polizei wurde vorsorglich wegen möglicher Unruhen in Bereitschaft versetzt.

Dieses Szenario klingt auf den ersten Blick nach einem schlechten Film, hat sich jedoch soeben real ereignet. Indien mag vielleicht weit weg von uns liegen und kaum Bezug zu unserem Alltagsleben haben, aber höchstwahrscheinlich steckt hinter diesem Angriff auf die Freiheit der Inder wesentlich mehr als der angebliche „Kampf gegen Korruption und Schattenwirtschaft“.

Viele kritisch denkende Menschen verbinden mit diesem Begriff heute sowieso weniger die Machenschaften in irgendwelchen südamerikanischen Bananenrepubliken als vielmehr das Treiben unserer eigenen Regierung und deren Schergen in Wirtschaft und Behörden. Daher verstehen sie im Gegensatz zur obrigkeits- und medienhörigen Bevölkerungsmehrheit sofort, was hinter diesem schier unfassbaren Akt des indischen Premiers steckt:

Es geht im Wesentlichen weder um den Kampf gegen Korruption noch gegen Steuervermeidung, sondern allein um die totale Überwachung der eigenen Bürger. Im Falle Indiens, das bis vor gar nicht allzu langer Zeit eine Kolonie des britischen Empire war, liegt der Verdacht nahe, dass es sich hier um ein gezieltes Experiment der Globalisten zum möglichst schnellen Übergang in eine bargeldlose Gesellschaft handelt, bevor noch mehr Donald Trumps die Bildfläche betreten und ihre Pläne zunichte machen.

Mögliches Ziel dieser Aktion: Wenn es mittels derart radikaler Maßnahmen tatsächlich gelingt, in Indien die Menschen binnen kurzer Zeit zur Akzeptanz von überwiegend elektronischer Zahlungsabwicklung zu zwingen, obwohl dort mehr als ein Drittel der Bürger nicht einmal über ein Bankkonto verfügt, dann funktioniert der Plan erst recht in jedem westlichen Land, in dem es, wie etwa in der EU, sogar einen Rechtsanspruch auf ein Konto gibt.

Wer garantiert uns eigentlich, dass wir nicht heute oder morgen Abend eine ähnliche Ansprache im Fernsehen hören und Angela Merkel uns eine vergleichbare und natürlich alternativlose Entscheidung verkündet? Wir selbst haben ja mittlerweile ebenfalls bereits die anfänglichen Bestrebungen hin zur radikalen Bargeldabschaffung erfahren: Erst im Mai dieses Jahres wurde beschlossen, den 500-Euro-Schein bald nicht mehr auszugeben.

Sicherlich handelt es sich hierbei um keine vergleichbar abrupte Aktion wie in Indien, aber die Anfänge sind auch bei uns definitiv gemacht und niemand weiß, ob und wann uns eine ganz ähnliche und drastische „Überraschung“ droht.

Kommt das Bargeldverbot dann doch, ist schlagartig die Anonymität im Handel Geschichte. Aus dem durch nichts gedeckten Geld- und Währungssystem, das die Geldvermögen zudem praktisch ausschließlich in elektronischer Form „verwahrt“, gibt es anschließend kein Entrinnen mehr, zumindest keines, was der Staat nicht vollumfänglich überwacht.

Anonym mittels Bargeld Gold und Silber zu kaufen, wird danach nicht mehr möglich sein. Das Auflösen und unsichtbare Ummünzen faktisch wertloser Lebens- und Rentenversicherungen, Sparbriefe, Fonds oder sonstiger Währungsvermögen, ist derzeit recht einfach. Nach einem solchen Überraschungs-Coup wie in Indien wird diese Möglichkeit nicht mehr bestehen.

Dieser erschreckende Vorgang zeigt uns sehr eindrücklich, wie wichtig es ist, hier und heute sofort zu agieren, solange es noch möglich ist. Je mehr unsere Regierung oder die EU bzw. die EZB mit dem Rücken zur Wand steht, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit für einen ähnlichen Akt auch bei uns. Wer seine Lebensersparnisse erhalten und vor dem Zugriff der nimmersatten Sozialisten retten will, muss also unbedingt jetzt handeln.

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