Opfer bringen für den beruflichen Erfolg – Kinder sind Karrierekiller für Frauen

Konstantin Gastmann / pixelio.de

Zitat von www.augsburger-allgemeine.de:

Jeder dritte Deutsche nimmt Einbußen seiner Freizeit in Kauf, um es im Beruf weiter zu bringen.

[…]

Kinder sind nach Meinung der Befragten nach wie vor für Frauen ein Karrierekiller: Die große Mehrheit von Männer und Frauen, nämlich 69 Prozent, stimmten dem zu. […] Knapp ein Viertel (24 Prozent) ist aber auch der Meinung, dass Kinder ihre Mütter nicht am beruflichen Erfolg hindern.

Kommentar von crash-news.com:

Sie gehören ganz wesentlich mit zum vorzeigbaren Lebenserfolg vieler „moderner“ Menschen und dennoch empfinden 69% sie als Karrierekiller: Kinder. Auf der einen Seite „behindern“ sie vor allem Frauen – die heute wegen der politischen Korrektheit nicht mehr Mütter genannt werden dürfen – auf deren Weg zur Selbstverwirklichung. Andererseits prahlen nicht wenige Karrieretanten damit, wie gut sie angeblich Arbeit und Familie unter einen Hut brächten.

Mit „Familie“ meinen diese Damen in aller Regel jedoch nicht das, was wir früher und klassisch unter diesem Begriff verstanden: Das lateinische Wort familia bedeutet nämlich soviel wie Hausgemeinschaft. Diese beschränkt sich in den heutzutage überwiegend erfolgs- und konsumorientierten Partner- und Lebensgemeinschaften zumeist auf die Abend- und Nachtstunden und teilweise auf die Wochenenden.

Werktags landen die kleinen Karrierebehinderer hingegen bereits möglichst früh am Morgen in staatlichen Aufzucht- und Erziehungsanstalten, wo sie nach einigen Eingewöhnungsmonaten zunächst nur bis mittags, später aber nicht selten bis zum Nachmittag von „qualifizierten Pädagogen“ betreut und umerzogen bzw. gemäß geltenden gesellschaftlichen Maßstäben passend zurechtgebogen werden.

Viele „Mütter“ glauben heute sogar, sie zeigten besonders große Fürsorge, weil sie ihren Nachwuchs „erst“ mit einem Jahr in eine Kindertagesstätte abschieben und nicht wie manche anderen handelten, die sich schon nahezu im Kreißsaal von ihrem Wurf verabschiedeten.

Anders sei es eben nicht möglich, den Lebensunterhalt zu verdienen, heißt es regelmäßig. Schließlich werde das zweite Einkommen dringend benötigt. Sicher, wovon sonst sollten denn das große, neue Einfamilienhaus, die beiden Mittelklasse-Leasingwagen, die angesagten Möbel und aktuellen Smartphones samt Flatrates, die schicken Klamotten, die zwei Urlaubsreisen pro Jahr, die teuren Gartenmöbel, der Großbild-Verblödungsverstärker, die Abos für TV-, Mode- und Technik-Zeitschriften sowie die Sky- und Amazon-Verträge, der monatliche Frisör und der zweiwöchentliche Nagelstudiobesuch für die Dame des Hauses, die 25 verschiedenen Versicherungen, Ballett und Reiten, Fußball- und Tennisverein, Englischkurs und der Psychologe für den Nachwuchs, unendlich viel sinnloses Technikspielzeug für den Papa und der regelmäßige gemeinsame Restaurantbesuch bezahlt werden?

Eben. Da muss das echte Familienleben natürlich hinten anstehen, um erst einmal das notwendige Geld zu beschaffen, damit dem Umfeld die von ihm erwartete Pseudo-Idylle und Angepasstheit vorgegaukelt und der eigene Konsumwahn bedient werden können.

Hinter der Ausrede, keine Zeit für die Kinder zu haben oder sie gar als Karrierekiller zu betrachten, steckt allerdings stets dieselbe Motivation: Es geht immer zuerst um die Befriedigung des eigenen Ichs. „Komme ich beruflich voran?“ oder „erreiche ich dieses Karriereziel?“ wechseln sich ab mit „ich will mehr Geld verdienen“ oder „diese Position auf meiner Visitenkarte kann sich sehen lassen“.

Diese Ich-Bezogenheit ist inzwischen derart verbreitet, dass über zwei Drittel der Deutschen laut dieser Umfrage in Kindern ein reales Hindernis für ihren Beruf und ihr Leben anstatt einen Lebensinhalt und ein Lebensziel sehen. Ja, manche mögen sagen, sie tun doch alles, um es ihrem Nachwuchs gutgehen zu lassen. Aber gerade Kleinkinder interessiert der ganze Schnickschnack überhaupt nicht, sie wollen lediglich ihre Mama um sich haben und zwar nicht nur für ein paar wenige Stunden pro Woche.

Leider wurde „Mama“ jedoch von kleinauf an unseren Schulen und von unseren Medien intensivst eingebläut, dass sie etwas Besseres sei als „bloß“ eine Mutter und Hausfrau. Sie sei in Wahrheit zu Höherem berufen und wenn sie nicht mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung und entsprechende berufliche Karriereetappen vorzuweisen habe, gehöre sie nicht mit zu der Riege der „modernen Frau“.

Mittlerweile haben die meisten Leute diese Lüge verinnerlicht und sind nicht einmal mehr in der Lage, sie als solche zu erkennen bzw. sie zu hinterfragen. Das Ergebnis dieser verheerenden Indoktrination erleben wir gerade in Form einer unglaublichen Verrohung und nachhaltigen Zerstörung unserer Gesellschaft.

Nicht Krebs, Allergien und Psychosen sind heute die häufigsten Krankheiten, es ist mit weitem Abstand die Egomanie. Wer sein Baby, Klein- oder Schulkind zum Nutzen der eigenen Karriere tagtäglich bereitwilliger in fremde Hände gibt als sein teures Smartphone, sollte sich einmal ernsthaft überlegen, was er da tut.

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Ein Kommentar

  1. Dazu ein passendes Zitat:
    “Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen: Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle weil die Frauen arbeiten gehen. Ausserdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien und bekommen unserer Botschaft eingetrichtert, stehen nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie. In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode, Schönheit, Marken), dadurch unsere Sklaven sind und es dann auch noch gut finden.”
    (Nicholas Rockefeller)

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