Bundesregierung erarbeitet derzeit Notfallplan zur Rettung der Deutschen Bank

Rosel Eckstein / pixelio.de

Zitat von www.handelsblatt.com:

Allen öffentlichen Dementis zum Trotz sollen Bundesregierung und zuständige Finanzaufsichtsbehörden einen Rettungsplan für eine Schieflage der Deutschen Bank vorbereiten.

[…]

Der Rettungsplan soll vorsehen, dass die Deutsche Bank im Fall der Fälle Teile ihres Geschäfts an andere Finanzinstitute verkauft.

[…]

Deshalb ist auch eine Bundesbeteiligung in Höhe von 25 Prozent im Gespräch.

Kommentar von crash-news.com:

Steht die Deutsche Bank vor ihrem unmittelbaren Kollaps? Angeblich handele es sich lediglich um „Planspiele“, was derzeit in Berlin, Brüssel und Frankfurt hinter den Kulissen abgeklärt wird. Auch der Chef des wankenden Giganten dementiert fleißig und weise Staatshilfen weit von sich. Doch diese verzweifelten Lügen rufen uns den Beginn der Finanzkrise von 2008 jetzt wieder deutlich in Erinnerung.

Seit Beginn des Jahres hat die Aktie dieses Finanzinstituts mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren, binnen neun Jahren sogar 90% vom damaligen Stand jenseits der 100 Euro. Eine solche Entwicklung wird gemeinhin als Schrottpapier bezeichnet. Nur ausgesprochene Idioten würden den derzeitigen Tiefststand als Kaufgelegenheit bezeichnen.

9.000 Mitarbeiter stehen auf der Abschussliste, hohe Milliardenstrafzahlungen drohen und der Verkauf einer Tochterfirma unter dem bisherigen Buchwert sprechen nicht gerade für positive Aussichten. Und das sind bloß die augenscheinlichsten Probleme rund um John Cryans Bank.

Was die Medien entweder nicht auf dem Radar haben oder bewusst verschweigen, ist die tickende Zeitbombe der Derviate. Insgesamt werden die weltweit laufenden Wettgeschäfte aller Finanzinstitute auf einen Betrag von 1.500 Billionen Dollar geschätzt. Hierin ist die Deutsche Bank mit knapp 50 Billionen Dollar involviert.

Eine unvorstellbar große Summe, da das gesamte Bruttoinlandsprodukt Deutschlands nur gerade einmal 3,6 Billionen Dollar beträgt. Wenn der Linken-Chef Bernd Riexinger nun lauthals fordert, die „Deutsche Bank unter öffentliche Kontrolle zu stellen“, weiß er wahrscheinlich gar nicht, welchen Schuh er sich da anziehen möchte.

Dennoch plant die Regierung offenbar tatsächlich, das Geldhaus zu „retten“, möglicherweise mittels einer Bundesbeteiligung von 25%, obwohl Angela Merkel dies erst vor wenigen Tagen hochoffiziell abgestritten hatte. Eigentlich gibt es genau für solche Fälle ja den sogenannten europäischen Abwicklungsmechanismus, doch davor haben unsere angeblichen Volksvertreter zu recht panische Angst.

Griffen sie nämlich zu diesem Mittel, müssten die Gläubiger und Anleger, sprich die Kunden der Deutschen Bank, direkt mit ihren Einlagen haften. Wegen ihres prominenten Namens gehören die allermeisten Großunternehmen im Land jedoch ebenfalls zu diesem Kundenkreis und das dürfte nicht bloß für noch schlechtere Presse, sondern für zusätzlich extrem große Unsicherheit an den Märkten sorgen.

Der Bundesregierung dürfte insgeheim klar sein – abgesehen von den linken Träumern natürlich -, dass die Anwendung des Abwicklungsmechanismus nicht nur der Anfang vom Ende der Deutschen Bank, sondern darüber hinaus auch der Regierung selbst wäre, da die hierbei ausgelöste Kettenreaktion im Bankensektor das weltweite Finanzsystem in den Abgrund reißen würde.

Also suchen die Verantwortlichen hinter verschlossenen Türen nach Tricks und Auswegen, um den Tod des Instituts noch ein klein wenig hinauszuzögern. Im Notfall sollen Teile des Geschäfts der Deutschen Bank an andere Banken verkauft werden. Da das nicht ohne massive Verluste und die Bilanz weiter verschlechternde Abschreibungen möglich wäre, will die Regierung diese Transaktionen finanziell absichern, sprich, der Steuerzahler soll für diese Verluste aufkommen.

Funktioniert dieser Teilplan nicht, käme die Bundesbeteiligung ins Spiel, was natürlich denselben Effekt hätte, da wiederum Steuergelder fließen würden. Allerdings dürfte den Herrschaften um Wolfgang Schäuble sicherlich klar sein, dass sie hier lediglich die kollabierende Portokasse des Finanzgiganten „retten“ könnten, denn so billig wie bei der Hypo Real Estate kommt die Regierung dieses Mal nicht davon.

Die Deutsche Bank ist nämlich einige Nummer bzw. Dimensionen größer. Alle Beteiligten wissen das und die ausländische Presse, der Daily Telegraph aus Großbritannien, sagt es sogar ganz frei heraus:

Sollte die Deutsche Bank untergehen, sieht es immer wahrscheinlicher danach aus, dass sie Merkel mit sich reißen wird – und mit einiger Wahrscheinlichkeit auch den Euro.

Und damit sind wir beim Kernpunkt des Geschehens angelangt: Unserer Regierung geht es weder um die Rettung der Bank selbst noch um den Schutz ihrer Kunden und Anleger, es dreht sich wie immer alles bloß um die Rettung der eigenen korrupten Haut.

Die gute Nachricht dabei: Jegliche Versuche, diese Großbank zu retten, sind zwangsläufig zum Scheitern verurteilt. Ein Schlauchboot kann nun mal keinen Riesentanker abschleppen, geschweige denn am Sinken hindern. Es wird im Strudel des untergehenden Schiffes einfach mit nach unten gesogen. Nicht einmal Schwimmwesten werden den panisch paddelnden Ruderern im Gummiboot etwas nützen.

Leider gibt es auch eine schlechte Nachricht: Wer noch nennenswerte Summen auf Spar-, Giro-, Tages- oder Festgeldkonten, in Lebens- oder Rentenversicherungen, in Staats- oder Unternehmensanleihen investiert hat, wird dieses Geld im selben Strudel vollständig verlieren.

Gleichfalls wird der Kollaps der Deutschen Bank die anderen Finanzinstitute in unserem Land und ebenso weltweit sowie die strauchelnde Wirtschaft und genauso das globale Geldsystem mit sich in den Abgrund reißen. Das dürfte der schlimmste Crash aller Zeiten werden.

Aber zum Glück ist ja alles gar nicht so schlimm, denn der Bankenchef und die Bundesregierung dementieren jegliche akute Bedrohung und anlügen würden uns diese Leute doch sicherlich nicht. Bei den aktuellen Überlegungen handelt es schließlich bloß um theoretische Planspiele – wie man sie eben so macht. Natürlich.

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