Wird Strom bald zum Luxusgut? Preise steigen schon wieder dank „Energiewende“

Tim Reckmann / pixelio.de

Zitat von www.manager-magazin.de:

Stromkunden müssen sich im kommenden Jahr auf eine höhere Rechnung einstellen. Der Stromnetzbetreiber Tennet erhöht massiv seine Preise und begründet dies mit den Folgekosten der Energiewende.

[…]

Der Löwenanteil des Anstiegs der Netzentgelte von Tennet gehe auf das Konto solcher „netzstabilisierenden Notmaßnahmen“, sagte Keussen. „Nur 5 Prozent sind durch den Netzausbau begründet.“

Kommentar von crash-news.com:

Um geschätzte vier Prozent wird der Strom ab Anfang des nächsten Jahres teurer. Schön, dass wenigstens diese Branche ein entsprechendes Wachstum erfährt, während viele Bürger Monat für Monat einen immer schwierigeren Kampf gegen die Ebbe im Portemonnaie führen müssen. Dabei hatte uns ein grüner Politiker vor Jahren versprochen, die „erneuerbaren Energien“ würden uns praktisch nichts zusätzlich kosten.

Jürgen Trittin, linksgrüner Kommunist und Verfechter „ökologischer“ Politik, die jedoch nichts besser, sondern alles bloß viel teurer macht, hatte 2004 vollmundig verkündet, die Förderung der „erneuerbaren Energien“ koste den deutschen Durchschnittshaushalt monatlich künftig nicht mehr als eine Kugel Eis.

Nun sind seither die Preise für Speiseeis durchaus beachtlich gestiegen, sodass Trittins Behauptung eigentlich schon genügend Spielraum für eine nennenswerte Verteuerung ließ. Doch tatsächlich müsste eine Kugel Eis heute über 25 Euro kosten, um diese dreiste Lüge der Ökofaschisten noch wahr erscheinen zu lassen.

Gut 300 Euro muss nämlich eine durchschnittliche Familie aktuell pro Jahr zusätzlich für Strom ausgeben und das, obwohl in vielen Haushalten während dieser Zeit verschiedene Geräte durch neue, stromsparendere ausgetauscht wurden. Und damit scheint das Ende der Fahnenstange weiterhin längst nicht erreicht zu sein.

Jetzt erhöhen zwei der vier Betreiber von Höchstspannungsleitungen ihre Netzentgelte um teilweise drastische Werte: Tennet will stattliche 80% mehr, 50 Hertz „nur“ 45%. Somit verteuert sich die monatliche Eiskugel um weitere zwei Euro.

Als Begründung für die Preiserhöhung geben die Netzbetreiber die horrenden Kosten für die Stabilisierung des Stromnetzes an. Aufgrund des weiterhin steigenden Ausbaus von Windmühlen und Sonnensammlern, was wegen der absurden Subventionierung natürlich ebenfalls den Strompreis stetig anschwellen lässt, und der gleichzeitig fehlenden Stromtrassen zum Transport dieser überteuerten Energie, müssen inzwischen fast unentwegt „netzstabilisierende Notmaßnahmen“ ergriffen werden.

„Ökostrom“ genießt überall Vorfahrt im Stromnetz, weshalb konventionelle Kraftwerke – ohne die das Netz übrigens sofort zusammenbrechen würde – gegebenenfalls gedrosselt werden müssen. Dasselbe gilt für die riesigen Spargel, doch keiner der Erzeuger braucht deshalb Angst um seinen Ertrag zu haben, denn auch nicht eingespeister oder ans Ausland gegen Aufpreis verschenkter Strom wird vom Endkunden über zusätzliche Entgelte vollständig bezahlt.

Laut Tennet wäre es wesentlich billiger für die Verbraucher, wenn diese endlich aufhören würden, sich gegen die totale Verschandelung unserer Bananenrepublik durch tausende Kilometer zusätzlicher Hochspannungsleitungen zu wehren. Neue Masten und Leitungen machen angeblich lediglich 5% der angekündigten Erhöhung aus.

Aber nicht allein die Notmaßnahmen der Netzbetreiber verteuern die Elektrizität, ebenso die EEG-Umlage steigt und wirkt sich auf den Strompreis aus. Wie schon gewohnt erhöht sich zum Jahreswechsel die Gebühr und zwar von 6,35 Cent je Kilowattstunde auf 7,1 bis 7,3 Cent. Die Trittinsche Eiskugel verteuert sich damit nochmals um knapp drei Euro zusätzlich.

Geht dieser sozialistisch-planwirtschaftliche Irrsinn künftig genauso unvermindert weiter – und aktuell sieht es leider nicht nach einer Wende in der Energiewende aus -, hat sich der Vergleich mit der Eiscreme sowieso erledigt, weil sich schlicht niemand mehr den Strom für einen Tiefkühler leisten können wird.

Vielleicht hatte sich Trittin ja auch bloß missverständlich ausgedrückt und meinte mit seiner Aussage von damals nicht einzelne Eiskugeln, sondern den monatlichen Besuch mit der ganzen Familie in der Eisdiele. Das käme der Wahrheit nämlich schon wesentlich näher.

So oder so ist klar: Wird hier nicht bald gegengesteuert – und hinsichtlich der hohen Subventionierung von Elektroautos sieht es leider nicht danach aus – und der verheerende Unfug schnellstmöglich beendet und rückgängig gemacht, stirbt zunächst die deutsche Industrie bzw. wird ins Ausland verlagert und anschließend gibt es in Deutschland für den Normalbürger ausschließlich nach Zuteilung für einige wenige Stunden pro Tag überhaupt Strom – allerdings nur für diejenigen, welche sich das teure Luxusgut dann noch leisten können.

Das war und ist nämlich die Realität in den meisten sozialistischen Ländern auf diesem Planeten, auch unsere bundesdeutsche Bananenrepublik ohne Bananen ist davon nicht ausgenommen. Dank linksgrüner Einheitspolitik wagt es natürlich keiner der sogenannten „Volksvertreter“, an diesem verlogenen Dogma zur angeblichen „Rettung des Klimas“ zu rütteln.

Wenn die Leute jetzt wenigstens damit beginnen würden, den Strom für den Verblödungsverstärker einzusparen und anstatt jeden Tag zig Stunden vor der Glotze zu verbringen, lieber wieder selbst anfangen zu denken, bestünde eine reale Chance, das linke Lumpengesindel endlich aus seinen Ämtern zu vertreiben. Doch das wird wohl weiterhin Wunschtraum bleiben.

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