Dank Vorsorge brummt das Geschäft – Lieber jetzt den Keller als später die Hosen voll

crash-news.com

Zitat von www.schwaebische.de:

Die „Empfehlung“ war ein Konjunkturprogramm für die Branche. […] Gefragt sind vor allem Nahrungsmittelpakete.

[…]

Immerhin: Längere Stromausfälle oder Cyberattacken, die die Infrastruktur ganzer Regionen lahmlegen, spielen auch Rückversicherer SwissRe oder Munich Re immer wieder in ihren Notfallplänen durch. Und seit de Maizières Vorstoß machen sich auch viele Menschen verstärkt Gedanken: Sie wollen vorbereitet sein […].

Kommentar von crash-news.com:

Es war eine wirklich große Überraschung für die meisten derjenigen, die schon seit vielen Jahren intensive Vorsorge in Sachen Lebensmitteln und anderem betreiben: Die Empfehlung der Bundesregierung im Rahmen ihres Konzepts “Zivile Verteidigung”, sich Vorräte für etwa zehn Tage zuzulegen, ist richtig und wichtig, sie wird nur leider von der Mehrheit der Bürger als “Panikmache” betrachtet. Doch nicht alle machen sich darüber lächerlich.

Noch vor wenigen Jahrzehnten gehörte das Einkochen von Obst und Gemüse in vielen Haushalten zur Gewohnheit in Sommer und Herbst, aber nicht nur haben die meisten “modernen” Hausherren heute keinen richtigen Garten mehr, sondern lediglich eine grüne Wiese oder gar eine gepflegte Steinwüste ums Haus, sie sehen auch keinerlei Notwendigkeit, für den Ernstfall vorzusorgen.

Dafür gibt es schließlich keinerlei Veranlassung. Was mittags auf den Tisch kommt, besorgen viele Hausfrauen und -männchen oft erst am selben Vormittag im örtlichen Supermarkt, denn das Angebot ist reichlich und billig. Vorratshaltung jedoch bindet das heutzutage extrem knappe Kapital, das natürlich viel dringender für den umfangreichen und unnötigen Elektroschrott benötigt wird.

Außerdem brauchen die Vorräte einiges an Platz. Wer seine nagelneue Schuldenburg aber gerade so mit Ach und Krach finanziert bekommt, verzichtet häufig auf den teuren Keller beim Hausbau und stellt sich lieber eine Heimkinoanlage ins Wohnzimmer oder fährt ein paar mal mehr in Urlaub.

Ja, für die vielen Lineardenker und Scheuklappenträger macht jegliche Vorratshaltung einfach keinen Sinn. Im schlimmsten Fall, sollte tatsächlich der Strom ausfallen, die Banken schließen, kein Benzin mehr zu haben und auch die Supermärkte dicht sein, wird sich natürlich die Regierung um ihr Wohl kümmern.

Das glauben diese Menschen wirklich. Sie nehmen Angela Merkel schließlich genauso ab, sie handele bezüglich der “Flüchtlings”-Flut menschlich und aus Nächstenliebe. Diese Frau und ihr Gefolge würden im Katastrophenfall daher ganz sicher nicht die eigenen Bürger im Regen stehen lassen. Oder?

Nun, wer es gewohnt ist, obrigkeitshörig und untertänig zu denken und zu leben, stellt sich diese Frage einfach erst gar nicht. Wozu auch, das sind sowieso bloß alles “Verschwörungstheorien” von irgendwelchen “Rechten”. Weder kommt ein Krieg noch ein Crash noch ein islamischer Bürgerkrieg noch ein großer Stromausfall oder irgendeine andere schwere Krise und falls doch, schützt sie der Staat, das glauben sie ganz fest.

Unterdessen freuen sich die zahlreichen Krisenshops über das plötzlich brummende Geschäft. Ironischerweise hat ihnen genau die Regierung diesen Boom beschert, die ihnen mit ihrer verlogenen Propaganda und ihren unzähligen “Rettungspaketen” auf Kosten des Steuerzahlers in der Vergangenheit den Umsatz verhagelte, da ja vermeintlich alles bestens sei und im grünen Bereich liege.

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Jetzt ist sogar eine Supermarktkette auf den Zug aufgesprungen, um von der Werbung durch die Regierung zu profitieren: Der Lebenmitteldiscounter Netto, Tochterunternehmen von Edeka, offeriert in seinem aktuellen Wochenprospekt auf der mittleren Doppelseite ein Zehn-Tage-Vorratsangebot mit einer konkreten Einkaufsliste.

Die Aktion ist jedoch insofern wirklich hilfreich, weil auf diese Weise vielleicht doch noch ein paar mehr Menschen darüber nachdenken, sich wenigstens einen kleinen Vorrat anzulegen. Außerdem zeigt das Beispiel, wie günstig und einfach diese Art von Vorsorge tatsächlich ist und es keinerlei besonderer “Prepper”-Kenntnisse bedarf, was manchen wohl durchaus abzuschrecken vermag.

Freilich ist klar, diese Art von Vorratshaltung wird die Masse nicht retten. Dazu sind die eingelagerten Mengen für zehn Tage viel zu gering. Darüber hinaus fehlen in diesem Fall jegliche Mittel, um im Ernstfall diese Lebensmittel zum Beispiel ohne Strom zubereiten zu können sowie zahlreiches weiteres Notfallmaterial.

Ebenso wird übersehen, dass sich eine echte Katastrophe nicht binnen weniger Tage wieder beseitigen lässt und unsere völlig unfähige, korrupte Regierung hierzu ganz bestimmt nicht in der Lage wäre. Im Kriegsfall bzw. dem sich immer deutlicher abzeichnenden Fall eines Bürgerkriegs des Islam gegen die “Ungläubigen”, werden sich unsere sogenannten “Volksvertreter” zuallererst selbst irgendwo aus Angst mit vollen Hosen im Bunker verkriechen, aber ganz sicher nicht um die Belange des normalen Bürgers kümmern.

In Sachen Krisenvorsorge gilt schlicht und ergreifend derselbe Grundsatz wie bezüglich der finanziellen Vorsorge: Wer sich auf andere verlässt und sein Geld auf der Bank aufbewahrt, der ist am Ende verlassen. Nur die in Edelmetall umgewandelten Ersparnisse, die sich im persönlichen Besitz befinden, können als tatsächlich vorhanden betrachtet werden. Dasselbe trifft auf sämtliche Nahrungsvorräte und Krisenutensilien zu.

Immerhin, das Thema bleibt weiterhin aktuell und wurde initial sogar von der Regierung ins Bewusstsein vieler Menschen gebracht. Das ist neu und durchaus bemerkenswert. Vielleicht können auf diese Weise noch ein paar mehr Leben in der kommenden Katastrophe gerettet werden.

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